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Февраль
2026

USA-Iran-Konflikt: Mit dem Angriff ist eine neue Phase erreicht

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Am Samstag griffen Israel und die USA den Iran mit Raketen an. Abhängig von der Reaktion aus Teheran droht eine nicht zu kontrollierende Gewaltspirale. Die Atomgespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran sind wohl gescheitert. Seit Samstagmorgen fliegen die US-Air-Force und die israelische Luftwaffe Angriffe auf zahlreiche Ziele im ganzen Iran. Derweil sind in vielen Regionen Israels Alarmsirenen zu hören, die die Einwohner vor iranischen Raketen warnen. Der Angriff erfolgte nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik. Einen Durchbruch hatte es nicht gegeben. US-Präsident Donald Trump hatte Teheran zuvor ein Ultimatum gestellt: Entweder es komme zu einer Einigung – oder es werde für das iranische Regime "bedauerlich". Newsblog: Alle Entwicklungen zum Angriff auf den Iran Iran kündigt "vernichtende Antwort an": Dieses Mal könnte sich Trump verrechnet haben Damit endet vorerst die Phase strategischer Drohungen und begrenzter Schläge. Was nun beginnt, ist eine offene Konfrontation mit unklarer Dynamik. Diese wurde von den USA akribisch vorbereitet. In den vergangenen Wochen hatte das US-Militär viele Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe in den Nahen Osten verlegt – es ist die stärkste US-Militärpräsenz seit der Invasion des Irak im Jahr 2003. Einen Krieg gab es schon im vergangenen Jahr Schon 2025 hatten Israel und die USA iranische Atom- und Militäranlagen angegriffen. Damals hatte Teheran reagiert, indem es ballistische Raketen und Marschflugkörper auf israelisches Gebiet abfeuerte. Beide Seiten begrenzten ihre Angriffe, auch um eine direkte regionale Eskalation zu vermeiden. Die neue Lage unterscheidet sich jedoch in zwei Punkten. Erstens ist das politische Zeitfenster enger geworden. Trump hat seine Iran-Politik stark mit seiner Glaubwürdigkeit verknüpft. Ein weiteres Zögern hätte innenpolitisch als Schwäche ausgelegt werden können. Zweitens steht die iranische Führung unter wachsendem Druck. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt, Proteste zu Jahresbeginn haben die Verwundbarkeit des Regimes offengelegt. Für Teheran geht es ums Überleben Für Teheran geht es deshalb nicht nur um militärische Abschreckung, sondern um die eigene Stabilität. Präsident Massud Peseschkian hatte zuletzt sowohl Gesprächsbereitschaft signalisiert als auch mit einem "umfassenden Krieg" gedroht, sollte die Führung um Ajatollah Ali Chamenei direkt ins Visier geraten. Chamenei selbst warnte, ein Krieg würde dieses Mal die gesamte Region erfassen. Somit ergibt sich für die USA und Israel ebenso wie für den Iran und seine Verbündeten ein zentrales Problem: Kommt es zu einem offenen Konflikt, ist es für beide Seiten komplizierter, die Gewaltspirale zu kontrollieren, als noch beim Krieg im Jahr 2025. Die Gefahr eines Flächenbrands ist real. Der Iran verfügt weiterhin über ein breites Arsenal an Raketen und Drohnen. Diese könnten nicht nur Israel erreichen, sondern auch US-Stützpunkte in der Region. Hinzu kommen verbündete Milizen, etwa im Libanon , im Irak oder im Jemen , die in einen Konflikt hineingezogen werden könnten. Nimmt der Iran die Weltwirtschaft ins Visier? Eine weitere Eskalationsstufe läge nicht allein im direkten militärischen Schlagabtausch. Der Iran könnte versuchen, über asymmetrische Mittel Druck auszuüben, etwa indem er die Straße von Hormus schließt. Durch diese Meerenge wird ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels transportiert. Schon begrenzte Störungen würden die Energiepreise in die Höhe treiben. Für Europa hätte das unmittelbare Folgen. Steigende Öl- und Gaspreise träfen eine ohnehin fragile Konjunktur. Auch in den USA wären wirtschaftliche Verwerfungen politisch spürbar. Ein weiteres Problem ist die Beteiligung der Vereinigten Staaten an den Attacken auf den Iran. Durch sie wird Teheran den Krieg nicht als bilaterale Auseinandersetzung mit Israel betrachten, was für die Region besonders gefährlich werden kann. Denn die USA unterhalten im Nahen Osten mehrere Militärbasen und können zudem Einrichtungen verbündeter Staaten wie Kuweit oder den Vereinigten Arabischen Emiraten mitnutzen. Somit ist ein direkter Angriff des Iran auf die US-Präsenz in Staaten außerhalb Israels nicht unwahrscheinlich. Kalkulierte Aggression oder Kontrollverlust? Beide Seiten betonen, keinen umfassenden Krieg anzustreben. Israel spricht von einem Präventivschlag. Der Iran verweist auf sein Recht zur Verteidigung. Doch militärische Operationen folgen oft einer eigenen Logik. Ein erfolgreicher Angriff provoziert Vergeltung, die erste Angriffswelle auf Israel ist bereits erfolgt. Eine Vergeltung provoziert wiederum Gegenmaßnahmen. Hinzu kommt die Frage nach den strategischen Zielen. Will Israel das iranische Atomprogramm dauerhaft zerstören, reicht ein begrenzter Schlag kaum aus. Die Anlagen sind teilweise unterirdisch gesichert, technisches Know-how lässt sich nicht bombardieren. Ein Regimewechsel wiederum liegt außerhalb direkter militärischer Kontrolle – und würde vermutlich eine Bodeninvasion erfordern, die bislang weder von Israel noch von den USA vorbereitet wurde. Auch für Teheran ist die Lage schwierig. Eine harte, weitreichende Antwort in Form von Angriffen auf US-Einrichtungen in der Region würde Stärke demonstrieren, könnte aber eine überwältigende Gegenreaktion auslösen. Eine zurückhaltende Reaktion wiederum könnte im Inneren als Schwäche wahrgenommen werden. Das Dilemma der unkontrollierbaren Gewalt Damit stehen beide Seiten vor einem Dilemma. Abschreckung soll Stabilität schaffen, erzeugt aber zugleich Eskalationsdruck. Der Ausgang hängt nun davon ab, ob es gelingt, militärische Aktionen politisch zu begrenzen – oder ob weitere Schläge die Schwelle zu einem regionalen Krieg überschreiten. Fest steht nur: Mit dem Angriff ist eine neue Phase erreicht. Die diplomatischen Kanäle sind nicht vollständig geschlossen, aber sie verlieren an Gewicht. Ob es bei einer kontrollierten Konfrontation bleibt oder sich der Konflikt zu einem Flächenbrand ausweitet, entscheidet sich in den kommenden Tagen.














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