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Февраль
2026

Bundesliga: Befreiungsschlag für Werder Bremen gegen Heidenheim

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Werder Bremen kann das erste Mal seit Wochen wieder durchatmen. Im Duell der Abstiegskandidaten gelang ein wichtiger Erfolg. Dieser Sieg ist für Werder Bremen wie ein Befreiungsschlag. Mit 2:0 gewinnen die Bremer am Samstagnachmittag zu Hause gegen Heidenheim. Der erste Erfolg nach 13 sieglosen Spielen in Folge. Jovan Milošević erzielte nach 57 Minuten die Führung, in der Nachspielzeit traf Hennes Behrens noch ins eigene Tor (90.+7). Zuvor hatten sowohl Milošević selbst (36.) als auch Romano Schmid (45.+2) das leere Tor nicht getroffen. Und auch Keke Topp (90.+2) konnte eine Top-Chance nicht nutzen. Bundesliga: Leverkusen mit Last-Minute-Treffer – Pauli schockt TSG Freuen wird sich auch Werders neuer Trainer Daniel Thioune , der vor drei Wochen übernommen hatte und in den bisherigen drei Partien ohne Punkt blieb. Bremen rutscht durch den Sieg auf Tabellenplatz-16., Heidenheim bleibt mit 14 Punkten Letzter. So lief das Spiel Vor dem Anpfiff hatte ein Sprecher der Werder-Ultras im Stadion einen dramatischen Appell an die Mannschaft und die Fans gerichtet und den Zusammenhalt zwischen Spielern und Anhänger beschworen. Es war auch eine Reaktion auf die Szenen nach dem 1:2 der Bremer beim FC St. Pauli , als die Spieler von Fans weggeschickt worden waren. "Es gibt keinen Riss", betonte der Sprecher. "Wir wollen jetzt den Schulterschluss mit der Mannschaft." Die Gastgeber schienen den Appell erhört zu haben und waren von Beginn an vor 40.000 Zuschauern die überlegene Mannschaft. Die Heidenheimer warteten ab, zeigten kaum Initiative für die Offensive. Die Bremer wussten spielerisch zu gefallen, klare Möglichkeiten erspielten sie sich lange nicht. Erst Jens Stage (19.) sorgte mit einem Kopfball für einen Aufreger. Doch Heidenheims Torwart Frank Feller, der erstmals in dieser Saison für den erkrankten Stammkeeper Diant Ramaj spielte, war auf dem Posten. Sieben Minuten später gab es die vermeintliche Werder-Erlösung: Doch der Treffer von Olivier Deman wurde wegen Abseits von Milošević nach Videobeweis zurecht wieder einkassiert. Die Bremer steckten die Enttäuschung weg, machten weiter Druck gegen die beinahe nur in der Defensive stattfindenden Gäste. Milošević (36.) vergab aus vier Metern nach schöner Vorarbeit vom Romano Schmid. Erst fünf Minuten vor der Pause meldeten sich die Gäste in der Offensive an – und es begann eine turbulente Phase. Arijon Ibrahimović (41.) verpasste mit einem Schuss nur knapp das Werder-Tor, Omar Traoré verfehlte wenig später per Kopf ebenso knapp die Führung. Aber auch Werder war mit dem Vergeben von Chancen noch nicht durch: Schmid schaffte es, in der Nachspielzeit frei stehend erst den Pfosten und anschließend nur das Außennetz zu treffen. Nach dem Wechsel wurden die Heidenheimer zunehmend stärker. Werder wirkte in den ersten Minuten unerklärlich passiv, fand erst langsam wieder ins Spiel – und ging in Führung. Nach Flanke von Schmid stand Mittelstürmer Milosevic an der richtigen Stelle und nickte den Ball ins Tor. Die Heidenheimer reagierten, versuchten, Druck zu machen. Doch die Bremer ließen lange Zeit kaum etwas zu, überzeugten kämpferisch und suchten ihr Heil in einigen Kontern. Der eingewechselte Justin Njinmah (87.) hätte noch erhöhen können. In der Nachspielzeit erledigte das der Heidenheimer Behrens. Danach folgte der Abpfiff – und pure Erleichterung im Weserstadion.














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