Eurovision Song Contest: Italien schickt Schlagerstar zum ESC nach Wien
Der italo-amerikanische Sänger Sal da Vinci hat das Schlagerfestival von Sanremo gewonnen. Mit "Per sempre si" vertritt er nun Italien beim ESC in Wien. Mitte Mai findet in Wien der diesjährige Eurovision Song Contest statt. Nach und nach werden die Musiker bekannt gegeben, die gegeneinander antreten werden. Auch Italien weiß nun, wer das Land in Österreich vertreten soll. Mit dem Sieg beim Schlagerfestival von Sanremo hat der italo-amerikanische Sänger Sal da Vinci das Ticket für Wien gelöst. Der 56-Jährige gewann mit dem Titel "Per sempre si" ("Für immer Ja") – eine Liebeserklärung mit dem Versprechen, stets treu zu sein. Das äußerst tanzbare Lied steht in der Tradition der klassischen Italo-Schlager. Sal da Vinci (eigentlich: Salvatore Michael Sorrentino) setzte sich in der 76. Ausgabe des Sanremo-Festivals knapp gegen Sayf mit "Tu mi piaci tanto" ("Du gefällst mir sehr") durch und ließ auch den Rest der zumeist deutlich jüngeren Konkurrenz hinter sich. Der Italo-Amerikaner, geboren 1969 in New York , stand schon mit sechs Jahren auf der Bühne – an der Seite seines Vaters Mario da Vinci, ebenfalls ein Sänger. 2009 hatte er in Sanremo den dritten Platz geholt. ESC-Vorentscheid: Der Sender hat es offenbar nicht verstanden Sarah Engels fährt zum ESC: Zuschauer kritisieren Entscheidung Mit dem jetzigen Erfolg wird Da Vinci sein Heimatland beim ESC am 16. Mai in Wien vertreten. Am Morgen nach seinem Sieg äußerte der Sanremo-Gewinner großen Stolz, "italienische Musik außerhalb unseres Landes zu vertreten". Für ihn sei das auch eine schöne Verpflichtung. Zuletzt hatte für Italien 2021 die Rockband Maneskin ("Zitti e buoni") den ESC gewonnen, die zuvor auch schon in Sanremo erfolgreich war. Auch der Beitrag für Deutschland steht fest. Am Samstagabend hatte Sarah Engels die Jury und die Zuschauer von sich überzeugt. Die ehemalige DSDS-Kandidatin wird mit dem Song "Fire" antreten. Die 33-Jährige möchte mit ihrem Lied laut eigenen Angaben ein "emotionales Zeichen für Empowerment, Zusammenhalt und Selbstbestimmung" aussenden. Im vergangenen Jahr schickte Deutschland das Geschwisterduo Abor & Tynna ins Rennen. Mit ihrem Lied "Baller" belegten die beiden in Basel den 15. Platz. 2024 landete Isaak mit "Always on the Run" auf Platz 12. In den Jahren zuvor lief es für Deutschland wesentlich schlechter. Viermal hintereinander erreichten die deutschen Acts entweder den letzten oder den vorletzten Platz.