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BW-Landtagswahl 2026: Warum Cem Özdemir auf Boris Palmer hofft

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Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg müssen die Grünen alles geben, wollen sie die CDU überholen. Hilfe sucht sich Spitzenkandidat Cem Özdemir bei einem alten Freund: Boris Palmer. An Boris Palmer scheiden sich die Geister: Die Tübinger sind zufrieden mit ihrem Oberbürgermeister, 52,4 Prozent stimmten 2022 bei der vergangenen OB-Wahl für den Ex-Grünen – im ersten Durchgang. Zuvor war Palmer 16 Jahre lang für die Grünen in diesem Amt. Einem Ausschluss aus der Partei wegen rassistischer Äußerungen kam er 2023 mit seinem Austritt zuvor. Nun bezieht der Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl 2026, Cem Özdemir , den umstrittenen Politiker in seinen Wahlkampf mit ein. Am Dienstag vergangener Woche plauderten die beiden im Rahmen dessen bei einem Podiumsgespräch im schwäbischen Weil der Stadt, Palmer nannte Özdemir "Ministerpräsident in spe". Der Abend verlief harmonisch, ganz im Sinne des Wahlkampfes. Man war sich einig, welche Partei die stärkste Kraft werden soll. Landtagswahl 2026: Diese Spitzenkandidaten gehen an den Start Große Konkurrenz bei der BW-Wahl: Das ist AfD-Spitzenkandidat Markus Frohnmaier Strategie gegen CDU und AfD: Özdemir bindet Boris Palmer ein "Harmonisch" ist normalerweise keines von Palmers bevorzugten Adjektiven, und das ist der Grund, warum der Realo-Grüne Özdemir ihn jetzt ins Wahlkampfboot holt. Palmer macht erfolgreiche ökologische Politik, stellt aber auch ein starkes Gegengewicht zu den jungen "woken" Grünen dar, die auf genderneutrale Sprache achten und die Partei gerne weiter links positionieren würden. Palmer, der nicht nur eine Kontroverse auf dem politischen Kerbholz hat, findet Sympathisanten über Parteigrenzen hinweg. Özdemir weiß, dass er mit breiten Netzen fischen muss, um die Wahl in Baden-Württemberg zu gewinnen. Teil der Strategie soll auch Boris Palmer sein, ein alter Parteifreund, der ihn vor Kurzem mit seiner Frau Flavia Zaka verheiratete. Und Palmer selbst kann auch von einer Zusammenarbeit mit dem Spitzenkandidaten profitieren. Welche Rolle bekommt Palmer nach der Landtagswahl 2026? Laut "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND) äußerte sich Palmer rund zwei Monate vor der Wahl positiv gegenüber einem erneuten Parteieintritt. "Hoffnung habe ich. Und es wird auch viel damit zu tun haben, ob es Cem Özdemir gelingt, die Grünen in Baden-Württemberg mit einem Wahlerfolg auf Kretschmann-Kurs zu halten", so Palmer. Weiter berichtete er über die Beziehung zu Özdemir: "Wir beide kommen politisch gut miteinander klar und hätten keine Schwierigkeiten, in der gleichen Partei zu sein." Was sie ja auch lange Zeit waren. BaWü-Wahl 2026: Aktuelle Umfragen zeigen enges Rennen Der "Spiegel" berichtet, in Grünen-Kreisen werde spekuliert, welche Zukunft Palmer in einem Kabinett Özdemir haben könnte. "Höchstens als Berater", heiße es da zum einen, doch auch der Verkehrsminister stehe im Raum. "Drunter macht er es nicht." Laut "RND" ist das jedoch nicht in Palmers Interesse. "Ich glaube nicht, dass ich noch mal eine andere politische Ebene anstrebe. Ich habe keinen Veränderungszwang", sagte Palmer im Dezember 2025. Palmer und die Grünen 2023 machte Palmer seinen Parteiaustritt bekannt. Hintergrund waren mehrere Äußerungen des Oberbürgermeisters. So hatte er am Rande einer Migrationskonferenz 2023 das "N-Wort" genutzt und auf lautstarken Protest sowie "Nazis raus"-Rufe aus dem Publikum geantwortet: "Das ist nichts anderes als der Judenstern. Und zwar, weil ich ein Wort benutzt habe, an dem ihr alles andere festmacht. Wenn man ein falsches Wort sagt, ist man für euch ein Nazi." Einige Tage später betonte Palmer, er hätte "niemals so reden dürfen" und erklärte seinen Parteiaustritt. Anschließend verwendete er seinen Jahresurlaub für eine politische Auszeit. Die Entscheidung wurde von vielen Grünen begrüßt. Schon im Mai 2021 hatte der Landesverband in Baden-Württemberg ein Parteiausschlussverfahren gegen Palmer eingeleitet. Grund war ein als rassistisch eingeschätzter Facebook-Post über den früheren Fußballnationalspieler Dennis Aogo. Nicht nur für die BW-Wahl: Cem Özdemir hält an Palmer fest Schon ein Jahr später zeigte sich der damalige Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir offen für eine Rückkehr Palmers. Bei einer Veranstaltung der "Zeit"-Verlagsgruppe sagte er: "Menschen für immer abschreiben, das sollte man ganz selten machen." Palmer solle mit dem Blödsinn aufhören, sich nachts bei Facebook-Schlachten zu liefern, und sich auf seinen Job konzentrieren. Özdemir: "Er ist ein hervorragender Oberbürgermeister, das soll er machen und das andere weglassen. Dann hätte er natürlich seinen Platz. Und ich wäre glücklich, wenn es so wäre."














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