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Veggie-Wurst: Fleischloses Essen darf Namen behalten

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Einigung im Streit über die Bezeichnung von fleischlosem Essen: Sojawurst bleibt Sojawurst und Veggie-Burger bleiben Veggie-Burger. Auch die Union ist zufrieden. Wende im Streit um die Bezeichnung von Veggie-Burgern: Das Vorhaben, den Namen für die fleischlose Speise zu verbieten, ist am Donnerstag auf EU-Ebene gescheitert. Nur Begriffe mit einem klaren Tierbezug wie "Beef" (Rind), "Pork" (Schwein) und "Chicken" (Hühnchen) sowie für Einzelteile wie Schlegel oder Rinderhüfte dürfen nicht mehr für vegetarische oder vegane Produkte genutzt werden, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf EU-Unterhändler in Brüssel . Im Klartext: Sojawurst bleibt Soja-Wurst und "Veggie-Burger" bleiben "Veggie-Burger". Schon im vergangenen Dezember war ein Vorstoß für eine strikte Namensregelung für Fleischersatzprodukte auf EU-Ebene gescheitert. Fleischersatz: Wie gesund sind "Veggie-Burger" Hafermilch: Deshalb ist sie in Deutschland so beliebt Die christdemokratische Europaabgeordnete Céline Imart aus Frankreich hatte ein weitreichenderes Verbot vorgeschlagen und wollte damit nach eigener Aussage die Interessen französischer Rinderbauern schützen. Sie vertritt zudem die Auffassung, im Supermarkt gebräuchliche Namen wie "Veggie-Burger" seien irreführend. Der einflussreiche deutsche Europaabgeordnete Peter Liese (CDU) sagte hingegen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": Er "habe ein gewisses Verständnis dafür, dass man direkte Tiernamen nicht für Produkte nutzen sollte, die nicht vom Tier stammen", so Liese, doch er erachte den erzielten Kompromiss für "unbedingt notwendig". Auch die Bundesregierung begrüßt die neue Regelung Verbraucherorganisationen wie BEUC widersprachen ihr vehement. "Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher ist über diese Begriffe nicht verwirrt", erklärte die BEUC-Expertin Irina Popescu. Sie forderte die EU-Gesetzgeber auf, stattdessen für klare Kennzeichnungen zu sorgen. Auch Lebensmittelkonzerne wie Aldi Süd, Lidl , Burgerking und Rügenwalder Mühle hatten sich gegen das Verbot ausgesprochen. Die deutsche Bundesregierung lehnte ein Verbot ebenfalls ab. Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) erklärte zwar, ein Schnitzel sei für ihn persönlich immer Fleisch. Er folgte aber der Linie der Verbraucherorganisationen: Verbraucherinnen und Verbraucher wüssten selbst am besten, was sie im Supermarkt kaufen. Die Diskussion um die Bezeichnungen war Teil der Beratungen über ein Gesetzespaket, mit dem die EU die Position europäischer Landwirtinnen und Landwirte in Preisverhandlungen mit Supermärkten stärken will. Das Europaparlament und der Rat der 27 Staaten müssen das Paket noch final absegnen. Die Entscheidung vom Donnerstag gilt bis Ende 2027. Bis dahin ist ohnehin eine Reform der Regeln der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU fällig. Im Zuge der Neuauflage dürfte die Diskussion um Burger und Schnitzel erneut aufkommen.














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