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Donald Trump wettert gegen Großbritannien

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US-Präsident Donald Trump legt im Streit mit dem britischen Premierminister Keir Starmer nach. Er wirft London zögerliches Verhalten vor. Die Beziehungen zwischen den USA und Großbritannien verschlechtern sich zunehmend. US-Präsident Donald Trump hat jetzt über den britischen Premierminister Keir Starmer gewettert und ihn verspottet. "Das Vereinigte Königreich, unser einstiger großer Verbündeter, vielleicht sogar der größte von allen, erwägt nun ernsthaft, zwei Flugzeugträger in den Nahen Osten zu entsenden", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social . "Das ist in Ordnung, Premierminister Starmer, wir brauchen sie nicht mehr – aber wir werden uns daran erinnern. Wir brauchen keine Leute, die sich erst dann an Kriegen beteiligen, wenn wir sie bereits gewonnen haben!" Newsblog zum Iran-Krieg: Alle aktuellen Meldungen Tanks in Flammen: Israel greift iranische Ölreserven an Starmer hatte bereits vor einigen Tagen Kritik von Trump zurückgewiesen und erklärt, er stehe zu seiner Entscheidung, die ersten gemeinsamen Angriffe der USA und Israels nicht unterstützt zu haben. Trump hatte ihm zuvor vorgeworfen, zu lange mit der Freigabe von Luftwaffenstützpunkten gewartet zu haben. "Es ist meine Pflicht, zu beurteilen, was im nationalen Interesse Großbritanniens ist", hatte Starmer dazu gesagt. Seit dem erneuten Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar 2025 hat sich das Verhältnis zwischen den USA und Großbritannien sichtbar verändert. Zwar betonen beide Regierungen weiterhin die traditionell engen Beziehungen der sogenannten "Special Relationship", doch Trumps außenpolitischer Kurs sorgt immer wieder für Spannungen. Besonders bei Fragen der Handelspolitik und der Unterstützung internationaler Bündnisse setzt Washington stärker auf nationale Interessen. London versucht gleichzeitig, den engen sicherheitspolitischen Schulterschluss mit den USA zu bewahren, ohne sich vollständig an Trumps konfrontativen Kurs gegenüber Partnern in Europa anzupassen. Trotz dieser Differenzen bleibt Großbritannien für die USA ein zentraler Verbündeter, etwa in der Nato und bei Geheimdienstkooperationen innerhalb der "Five Eyes"-Allianz. Scharfe Kritik an Starmer von Ex-Premier Tony Blair Der frühere britische Premierminister Tony Blair hat den amtierenden Regierungschef Keir Starmer scharf kritisiert, weil dieser sich weigerte, die Militäraktionen der USA politisch zu unterstützen. Blair erklärte, Starmer hätte US-Präsident Donald Trump von Beginn der Eskalation an den Rücken stärken sollen. Wenn es um einen Verbündeten gehe, der ein "unverzichtbarer Eckpfeiler der eigenen Sicherheit" sei, müsse Großbritannien Präsenz zeigen, betonte Blair. Nach Angaben des ehemaligen Labour-Premiers hätten die USA lediglich darum gebeten, britische Militärbasen für Auftankstopps zu nutzen. Trump habe zudem ein "grundlegendes Verständnis dafür, was im Nahen Osten auf dem Spiel steht". Blair, der einst selbst die von US-Präsident George W. Bush geführten Kriege im Irak und in Afghanistan unterstützte, relativierte zugleich die aktuelle Lage: Der Konflikt sei nicht mit Vietnam oder dem Irakkrieg zu vergleichen, bei dem Tausende britische Soldaten entsandt worden seien.














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