Skispringen: Olympia-Sieger Jan Hörl muss Saison beenden
Drei Weltcups stehen im Skispringen noch an. Jan Hörl wird aber nicht dabei sein. Der Olympiasieger fehlt verletzt. Saison-Aus für Jan Hörl: Der österreichische Skispringer fällt für die kommenden Weltcups verletzungsbedingt aus. Rückenschmerzen plagen den Olympiasieger von 2026, weshalb er in Oslo, Vikersund und Planica nicht an den Start gehen wird. Im Kampf um den Gesamtsieg im Weltcup spielt er ohnehin keine Rolle mehr, ist aktuell Achter in der Wertung. "Die Rückenbeschwerden begleiten mich jetzt schon zu lange. Mein Fokus ist deshalb, meine Gesundheit therapeutisch langfristig in den Griff zu bekommen", sagte Hörl in einer Stellungnahme des österreichischen Skiverbands. Der aus der Region Salzburg stammende Skispringer will sich in den kommenden Monaten der Regeneration widmen, um im Folgejahr wieder anzugreifen. Für den 27-Jährigen endete die Saison dennoch mit einem Erfolg. Beim Super-Team-Wettbewerb im finnischen Lahti am vergangenen Wochenende holte Hörl gemeinsam mit Daniel Tschofenig den Sieg. "Ich beende meine Saison mit einem Sieg im Super Team in Lahti. Nach der goldenen Medaille bei den Olympischen Spielen bin ich mit der Saison sehr zufrieden, auch wenn nicht alles optimal gelaufen ist", so Hörl. Zweimal Zweiter bei der Vierschanzentournee Schon bei den Olympischen Spielen im Februar stand Hörl im Super Team ganz oben. Damals gewann er in Predazzo gemeinsam mit Stephan Embacher die Goldmedaille. Silber ging an Polen, Bronze an Norwegen, das deutsche Duo verpasste eine Medaille knapp. Bei der Vierschanzentournee in dieser Saison wurde Hörl Zweiter hinter dem slowenischen Dominator Domen Prevc. Schon in der Vorsaison stand Hörl auf dem Treppchen, musste sich damals aber noch Landsmann Daniel Tschofenig geschlagen geben. Mit Manuel Fettner, Stefan Kraft , Jonas Schuster, Maximilian Ortner, Daniel Tschofenig und auch Stephan Embacher ist das Skisprungteam des ÖSV für die letzten Weltcups prominent besetzt.