Mette-Marit: Sie war schwanger in Dating-Show
Ende der Neunzigerjahre verliebte sich Mette-Marit in Kronprinz Haakon. Drei Jahre zuvor war die Kronprinzessin im TV auf der Suche nach einem Mann. Im Jahr 1996 war Mette-Marit Tjessem Høiby noch weit entfernt von Kronen und Staatsempfängen. Die damals 23-Jährige trat in der norwegischen Dating-Show "Lysthuset" (zu Deutsch: "Lusthaus") auf, eine Art "Bachelorette". Die Schweizer Boulevardzeitung "Blick" hat die längst verschollenen Aufnahmen jetzt wieder ans Licht gebracht. Wie das Blatt berichtet, ist in dem Format eine junge Frau in Leoparden-Leggings, schwarzem Top und mit Federboa zu sehen, die vor laufender Kamera flirtet und nach einem Date sucht. Sie wurde als abenteuerlustige Frau vorgestellt, die um die Welt reise und eine Schwäche für "böse Jungs" habe. Sie schweigt zu Skandalen: Palast meldet sich mit Gesundheitsupdate zu Mette-Marit Rund hundert Männer buhlten demnach um ein Date mit der jungen Norwegerin. Am Ende gewann ein Kandidat mit dem Spitznamen "Todestänzer". Aus dieser Verbindung wurde jedoch nichts. Dass Mette-Marit zu diesem Zeitpunkt bereits schwanger war, wusste das Fernsehpublikum damals nicht. Im Januar 1997 kam ihr Sohn Marius zur Welt. Mette-Marit hat früher "Grenzen des Akzeptierten überschritten" Die große Liebe fand Mette-Marit erst drei Jahre nach der Show. 1999 begegnete sie auf einem Musikfestival Kronprinz Haakon. Im Jahr 2001 heirateten die beiden und Mette-Marit zog ins norwegische Königshaus ein. Vor ihrer Hochzeit hatte sie auf einer Pressekonferenz selbst offen über ihre Vergangenheit gesprochen. "Ich habe Grenzen des Akzeptierten überschritten, und das tut mir heute leid. […] Ich habe in meiner Jugend einen großen Drang verspürt, zu rebellieren", sagte sie damals. Sendung sollte nie wieder ausgestrahlt werden Die Aufnahmen aus "Lysthuset" lagern seit 2008 im Archiv des Senders TV Norge. Programmdirektor Eivind Landsverk entschied in jenem Jahr, dass die Sendung mit der künftigen Königin nie wieder ausgestrahlt werden dürfe. Mette-Marits Name war zuletzt auch in den Epstein-Akten aufgetaucht. Ihr Sohn Marius steht zudem seit dem 3. Februar 2026 unter anderem wegen Vergewaltigung vor Gericht.