Freiluftkonzerte: Fête de la Musique lockt Tausende Besucher in ganz Berlin
In ganz Berlin gab es auf 300 Bühnen unzählige Konzerte zur traditionellen Fête de la Musique. Und die Besucher ließen sich auch von Schwüle und Regen nicht aufhalten.
Die jährliche Fête de la Musique am längsten Tag des Jahres in Berlin hat erneut Tausende Besucher angelockt. Zur Sommersonnenwende gab es seit dem Nachmittag mehr als tausend kostenlose Open-Air-Konzerte in Parks und auf Straßen in ganz Berlin. Junge und ältere Menschen traten auf, Profis ebenso wie Amateure.
Die musikalische Palette reichte von Blues über HipHop, Heavy Metal und Indie-Pop bis hin zu Rock, Klassik und Jazz. Die musikbegeisterten Besucher ließen sich auch von sommerlicher Schwüle und zwischenzeitlichen Regengüssen nicht abschrecken.
Tradition aus Frankreich
Insgesamt waren nach Angaben der Veranstalter 1.383 Konzerte auf rund 300 Bühnen geplant. So viele Auftrittsorte habe es noch nie zuvor gegeben, hieß es. Es war die 31. Ausgabe des eintägigen Festivals in Berlin. Die Tradition, die aus Frankreich stammt, wird auch in den nächsten Jahren fortgesetzt.
Die Geschäftsführerin des Music Board Berlin, Marie von der Heydt, betonte im RBB-Inforadio, wie wichtig so eine Veranstaltung für die Hauptstadt sei. Musik habe eine starke verbindende Wirkung für die Menschen und könne so auch eine ganze Stadt miteinander verbinden, weil es in allen Bezirken Konzerte gebe.
Nach Kürzungen Hoffnung auf mehr Geld in der Zukunft
So wie andere Kulturveranstaltungen habe es Kürzungen bei den Zahlungen des Landes gegeben, sagte sie. „Das merken wir natürlich extrem in der Organisation“, sagte von der Heydt. Es koste Geld, eine kostenlose Veranstaltung zu organisieren. „Wir hoffen natürlich sehr, das im nächsten Doppelhaushalt auch wieder darauf geachtet wird.“
