Die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada läuft. Alle wichtigen News rund um das Turnier erfahren Sie hier. Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. Nun geht das größte Turnier in der Geschichte des Fußballs in die heiße Phase: die K.-o.-Runde. Für die deutsche Nationalmannschaft ist die WM bereits vorbei. Das Team scheiterte im Sechzehntelfinale an Paraguay. Zeiten, Daten und Austragungsorte: Alle Spiele und Termine zur WM 2026 WM-Modus: So funktioniert die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 Mit dem Newsblog von t-online verpassen Sie keine wichtige Nachricht rund um die WM 2026 Samstag, 04. Juli Nach nur zwei Spielen: WM-Trainer tritt zurück Hervé Renard ist nach nur zwei WM-Spielen als Fußball-Nationaltrainer Tunesiens zurückgetreten. Seinen Abschied verkündete der 57 Jahre alte Franzose in den sozialen Medien. "Es war mir eine Ehre, die Farben Tunesiens zu tragen und diese unvergessliche Erfahrung zu machen", schrieb Renard auf Instagram. "Ich wünsche dieser tunesischen Mannschaft alles Gute für die Zukunft." Renard hatte nach dem klaren 1:5 der Tunesier zum Auftakt gegen Schweden die Nachfolge von Sabri Lamouchi angetreten, das Vorrunden-Aus aber nicht verhindern können. Unter seiner Regie verloren die Nordafrikaner auch die Partien gegen Japan (0:4) und die Niederlande (1:3). Nach Achtelfinal-Einzug: Ägypten-Coach erregt Aufsehen Mit einer politischen Geste hat Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan nach dem Einzug in das Achtelfinale der Fußball-WM für Aufsehen gesorgt. In einem in den sozialen Netzwerken verbreiteten Video ist zu sehen, wie er nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen Australien im Stadion Arlington die palästinensische Flagge zeigt. Das könnte ihm Ärger mit dem Weltfußballverband FIFA einhandeln. "Möge Gott unsere palästinensischen Brüder und Schwestern beschützen", sagte der 59-jährige Hassan in der Pressekonferenz. Das FIFA-Reglement untersagt das Verbreiten von politischen und religiösen Botschaften im Rahmen der WM. Schon bei der WM 2022 in Katar verbot die Organisation - unter anderem auch der deutschen Mannschaft - das Tragen von Armbinden der "One Love"-Kampagne. Rassismus-Skandal um Frankreich-Team Vor dem WM-Achtelfinale zwischen Paraguay und Frankreich (ab 23 Uhr im Liveticker bei t-online) ist es zu einem Rassismus-Skandal gekommen. Grund dafür sind Aussagen des ehemaligen paraguayischen Nationaltorhüters José Luis Chilavert. Dieser reagierte auf Aussagen des ehemaligen französischen Nationalspielers Christophe Dugarry, der in einer Radiosendung des französischen Senders RMC sagte, Paraguay werde eine "vernichtende Niederlage" kassieren. Das wollte Chilavert, der für seine emotionale Art und Weise bekannt ist, nicht auf sich sitzen lassen: "Christophe, du hast recht, bei der WM 1998 haben wir gegen Frankreich gespielt und jetzt trifft Paraguay auf eine afrikanische Mannschaft", schrieb der ehemalige Torwart auf "X". Es ist nicht das erste Mal, dass der 60-Jährige mit rassistischen oder homophoben Aussagen auffällt. Im Februar vergangenen Jahres griff er während einer Sendung des paraguayischen Radiosenders "Radio Rivadavia" Vinicius Jr. und Kylian Mbappé an. Dabei behauptete er unter anderem, der französische Angreifer lebe "mit einer Transgender-Person zusammen". Außerdem erklärte er, "Fußball sei ein Spielfeld, das Männern vorbehalten ist". In derselben Sendung beklagte er zudem, dass "Fußball seit der Einführung von Mikrofonen und Kameras verweichlicht ist". Sicher geglaubter Wechsel von WM-Kapitän geplatzt Eigentlich wollte Granit Xhaka nach der WM vom AFC Sunderland zum FC Chelsea und seinem ehemaligen Trainer Xabi Alonso wechseln. Doch obwohl sich Spieler und Klub schon einig waren, wird daraus nichts. Warum der eigentlich schon fast abgeschlossene Transfer nicht stattfindet, lesen Sie hier. WM-Achtelfinale: Tchouaméni fehlt Frankreich WM-Topfavorit Frankreich muss in seinem Achtelfinale auf Mittelfeldstar Aurélien Tchouaméni verzichten. Wie der Radiosender RMC Sport in Erfahrung gebracht hat, fällt der Sechser von Real Madrid (26, 49 Länderspiele) gegen Deutschland-Bezwinger Paraguay (23.00 Uhr/MagentaTV) aufgrund von Muskelbeschwerden aus. Demnach habe sich der Mittelfeldspieler am Vorabend des Spiels verletzt, stünde Trainer Didier Deschamps in einem Viertelfinale gegen Co-Gastgeber Kanada oder Marokko aber wohl wieder zur Verfügung. Tchouaméni ist eine feste Größe in der Zentrale der Équipe Tricolore : Drei von vier WM-Partien Frankreichs bestritt er über die volle Distanz – wie auch zuletzt beim 3:0 im Sechzehntelfinale gegen Schweden. Im französischen Starensemble könnte neben dem auf der Doppelsechs ebenfalls gesetzten Adrien Rabiot der Ex-Gladbacher Manu Koné ins Team rotieren. WM: Messi verlässt den Platz mit einer Beule So gezeichnet verlässt Lionel Messi selten einen Rasen. Der 3:2-Kraftakt der argentinischen Nationalmannschaft nach Verlängerung in Miami gegen den krassen WM-Außenseiter Kap Verde verlangte aber auch dem achtmaligen Weltfußballer einiges ab. Über dem rechten Auge trug Messi auf der Stirn eine mächtige Beule davon. Der mittlerweile 39-Jährige war in der Nachspielzeit der 90 Minuten nach einer Attacke gestürzt. Er prallte dabei mit dem Kopf an das Knie seines Gegenspielers. Zuvor hatte Messi in dem packenden Sechzehntelfinale den Titelverteidiger mit einem Tor in seiner typischen Art nach famoser Ballannahme in Führung gebracht. Es war bereits sein siebtes Tor im vierten Spiel bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko. "Wir wussten, dass es ein hartes Spiel werden würde", sagte Messi nach der Partie. Aber die argentinische Nationalmannschaft , die in der 111. Minute durch ein Eigentor das entscheidende 3:2 bejubelte, kämpfe bis zum Schluss, betonte der Kapitän der Albiceleste . Notfalls halt auch mit Beule. Nach WM-Aus: Kimmich sollte aus DFB-Team zurücktreten Joshua Kimmich spielte mit der deutschen Nationalmannschaft die dritte enttäuschende Weltmeisterschaft in Folge. Auch um den Kapitän wird in Deutschland diskutiert. Bei der schwachen WM spielte er als Rechtsverteidiger und konnte in keinem Spiel überzeugen. Deutliche Worte findet TV-Experte Didi Hamann. Der 52-Jährige legt Kimmich nahe, seine Karriere in der Nationalmannschaft zu beenden und für junge Spieler Platz zu machen. Mehr dazu lesen Sie hier. Nach Hin und Her: WM-Spiel von England steigt wie geplant Das Achtelfinale der zwischen Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18 Uhr (im Liveticker bei t-online) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt. Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden. Der Weltverband Fifa hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet. Mexikos Trainer Javier Aguirre hatte von einem "Schlag in den Magen" gesprochen, weil es maßgeblichen Einfluss auf seine geplanten Abläufe habe. Er sei nicht gefragt worden, sagte er dem mexikanischen Sender Radio Formula. "Anstoßzeit nach FIFA-Kehrtwende unverändert", schrieb die BBC. Der Sender Sky News sowie das Portal "The Athletic" schickten zu der Entwicklung gar eine Eilmeldung. Sollte es dabei bleiben, hätte es am Freitag viel Aufregung um nichts gegeben. Eine Vorverlegung hätte auch Einfluss auf die Partie von Rekordweltmeister Brasilien gegen Norwegen gehabt, die um 22 Uhr deutscher Zeit in New York angepfiffen werden soll. Wegen eines schweren Gewitters hatte zuletzt das Sechszehntelfinale der Mexikaner gegen Ecuador aus Sicherheitsgründen mit einer Stunde Verspätung begonnen. In der Nähe des Stadions war es zu Blitzeinschlägen gekommen. WM 2026: Kolumbien schlägt Ghana und komplettiert Achtelfinale In den frühen Morgenstunden des Samstags stand das letzte Sechzehntelfinale dieser Weltmeisterschaft auf dem Programm. Kolumbien hat sich dabei mit 1:0 (1:0) gegen Ghana durchgesetzt. Die Südamerikaner sicherte sich damit das letzte Tickets fürs Achtelfinale. In der nächsten Runde treffen sie am Dienstag auf die Schweiz (ab 22 Uhr im Liveticker bei t-online). Mit Ghana ist unterdessen eine weitere afrikanische Nation ausgeschieden: Zehn Teams hatten sich für das Turnier qualifiziert, neun für das Sechzehntelfinale. Mit Marokko und Ägypten sind nun nur noch zwei Mannschaften Afrikas vertreten. Argentinien zittert sich ins WM-Achtelfinale Als amtierender Weltmeister gilt Argentinien auch in diesem Jahr als einer der großen Turnierfavoriten. In der Nacht von Freitag auf Samstag hatten die Südamerikaner im Sechzehntelfinale gegen Kap Verde dennoch große Probleme, setzten sich am Ende eines mühevollen Spiels mit 3:2 nach Verlängerung durch. Lionel Messi brachte Argentinien zunächst mit seinem siebten Treffer bei dieser WM auf Kurs (29. Minute), Deroy Duarte führte mit seinem Ausgleichstreffer aber die Verlängerung herbei (59.). In dieser überschlugen sich die Ereignisse: Lisandro Martínez brachte die "Albiceleste" wieder in Führung (93.), Sidny Lopes Cabral glich sehenswert aus (103.). Ein Eigentor von Diney sicherte dem Weltmeister schließlich das Weiterkommen (111.). Argentinien trifft im Achtelfinale am Dienstag auf Ägypten (ab 18 Uhr im Liveticker bei t-online). Frankreichs WM-Star Michael Olise muss behandelt werden In der mit Stars gespickten französischen Nationalmannschaft gehört Michael Olise vom FC Bayern zu den herausragenden Akteuren bei der WM. Fünf Tore hat er bereits vorbereitet, ist damit der bisher beste Vorlagengeber dieses Turniers. Entsprechend groß war der Schreck, als Olise im Abschlusstraining vor dem Achtelfinale gegen Paraguay behandelt werden musste. Aufnahmen von der Trainingseinheit zeigen, dass sich Olise den linken Fuß gehalten hat. Laut Sky folgte aber schon nach wenigen Minuten die Entwarnung. Es handle sich um einen kleinen Cut aus dem Sechzehntelfinale gegen Schweden, der noch einmal getaped werden musste. Für das Duell mit Paraguay steht er demnach zur Verfügung. Freitag, 03. Juli Jürgen Klopp äußert sich zum Stand der DFB-Gespräche Nach der Trennung von Julian Nagelsmann sucht die deutsche Nationalmannschaft einen neuen Trainer. Jürgen Klopp ist der Topkandidat – und äußerte sich bei MagentaTV nun selbst ausführlich zum Stand der Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund . Nach WM-Debakel: Mertesacker flirtet mit DFB-Posten Der DFB wird sich nach dem WM-Debakel nicht nur auf der Bundestrainer-Position neu aufstellen. Für eine Position im Verband hat sich nun auch ein Ex-Nationalspieler ins Gespräch gebracht. Im ZDF fand Per Mertesacker auf Nachfrage deutliche Worte bezüglich eines DFB-Jobs. Klopp-Werbung mit Anspielung auf Bundestrainer-Job Nach dem Rücktritt von Bundestrainer Julian Nagelsmann gilt Jürgen Klopp als Topfavorit auf die Nachfolge des 38-Jährigen. Der DFB hatte in der Pressemitteilung zur Trennung von Nagelsmann bereits mitgeteilt, dass Gespräche mit Klopp aufgenommen worden seien und der Trainer seine grundlegende Bereitschaft bekundet habe, das DFB-Team zu übernehmen. Auch einer von Klopps Werbepartnern griff die neuesten Entwicklungen nun auf und erlaubte sich in einem Werbeplakat einen Scherz. Die Firma, eine bekannte Autovermietung, druckte ein Bild Klopps kurzerhand neben ein Auto und schrieb dazu: "Bekloppt, wer den nicht nimmt. Noch heute Chef werden, z.B. im 5er BMW". Berichte: Influencer schenkt Mexiko-Team Nobel-Uhren Mit dem Geschenk hatten die mexikanischen Spieler nicht gerechnet. Der US-amerikanische Youtube-Star Stephen Deleonardis, bekannt als "Steve Will Do it", überraschte mexikanischen Medienberichten zufolge die Mannschaft des WM-Mitgastgebers samt Trainer Javier Aguirre mit Uhren einer weltbekannten Schweizer Luxusmarke. Der Internet-Star, der dafür bekannt ist, auch mit seinem Reichtum zu protzen, kam dafür extra ins WM-Camp im Süden von Mexiko-Stadt. Es habe sich "wie ein Lauffeuer verbreitet, die Fußballer hätten überrascht und begeistert auf die Geschenke reagiert", schrieb "Récord". Laut "Excelsior" soll sich der Gesamtwert der Uhren auf über eine Million US-Dollar, umgerechnet rund 875.000 Euro, belaufen haben. "Steve Will Do it" hatte zuvor auf die Mexikaner im Sechzehntelfinale gegen Ecuador gewettet und gewonnen. Allein der Einsatz soll Berichten zufolge bei zwei Millionen US-Dollar gelegen haben. Niederländischer Verband geht gegen rassistische Kommentare vor Nach den rassistischen Beleidigungen gegen einige Spieler der Nationalmannschaft hat der niederländische Verband nach eigenen Angaben Anzeige beim Generalstaatsanwalt der Niederlande erstattet. "Es ist leider nie möglich, lückenlos zu sein, jede rassistische Reaktion zu erkennen und zu sanktionieren, aber der KNVB ist sehr darum bemüht, ein ganz deutliches Signal zu senden: Es gibt Grenzen, und wer sie überschreitet, muss mit Konsequenzen rechnen", heißt es in einer Verbandsmitteilung. Das Oranje-Team war bei der Fußball-WM im Sechzehntelfinale im Elfmeterschießen an Marokko gescheitert. Dabei hatten Justin Kluivert, Quinten Timber und Crysencio Summerville verschossen und waren danach in den sozialen Medien zum Teil rassistisch beleidigt worden. Das Trio schloss deshalb die Kommentarfunktionen in den jeweiligen Accounts. "Fußball bringt Millionen verschiedene Menschen zusammen und Diskriminierung sorgt für das Gegenteil. Das widerspricht also allem, wofür der Fußball steht", hieß es in einer Stellungnahme des Verbands am Tag nach dem WM-Aus. Nun seien bereits einige Posts bei X gelöscht worden. Auch als Bundestrainer: Klopp bleibt wohl TV-Experte Nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann soll Jürgen Klopp neuer Bundestrainer werden. Auch in dieser Funktion könnte er jedoch noch als TV-Experte vor der Kamera stehen. Mehr dazu lesen Sie hier. Lothar Matthäus wirft DFB Millionen-Fehler vor Der Rekordnationalspieler kritisiert den DFB für die Vertragsgestaltung mit dem Ex-Bundestrainer. Der Grund: Auf den Verband kommt eine Millionen-Abfindung zu. Mehr dazu lesen Sie hier. Ältere Nachrichten zur WM finden Sie hier.