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News zum Krieg in Nahost: Trump kündigt Angriff auf "Pickaxe Mountain" an

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Die USA könnten erneut Irans Atomprogramm ins Visier nehmen. Die Huthi-Miliz macht offenbar ernst mit ihrer Seeblockade. Alle Entwicklungen im Newsblog. Dienstag, 21. Juli Trump kündigt Angriff auf "Pickaxe Mountain" an Im festgefahrenen Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump erneut mit US-Angriffen auf das Areal rund um die iranische Atomeinrichtung gedroht, die als "Pickaxe Mountain" bekannt ist. "Wir werden diesen Bereich in Kürze ins Visier nehmen, und zwar mit voller Wucht", sagte er bei einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus. Bereits zuvor hatte der Republikaner eine entsprechende Attacke auf den Komplex angedroht, der im Berg Kuh-e Kolang südlich der Nuklearanlage Natans im Zentraliran liegt. Angriff auf Pickaxe Mountain? Trump will zuschlagen – doch er hat ein Problem Trump betonte zudem, dass das US-Militär jede Anlage ins Visier nehmen werde, die die Führung in Teheran für atomare Zwecke nutzen wolle. Er drohte mit noch heftigeren Angriffen. "Ehrlich gesagt haben sie bislang nichts gesehen. Wir waren nett", behauptete er in Gegenwart von Journalisten und Politikern. Nach Trumps Darstellung hatten die US-Angriffe auf iranische Ziele das Land hart getroffen. Das Land bräuchte Jahrzehnte für den Wiederaufbau. Mit Blick auf die Dauer des Kriegs zeigte sich Trump unnachgiebig. "Wenn wir morgen gehen würden, hätten wir einen riesigen Erfolg verzeichnet. Aber wir werden morgen nicht weggehen", sagte er. Trump: Dann "kümmern" wir uns um Huthis US-Präsident Donald Trump hat die jemenitische Huthi-Miliz davor gewarnt, saudiarabische Häfen zu blockieren. "Falls so etwas passiert, werden wir uns darum kümmern", sagte Trump am Dienstag während eines Treffens mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus. "Wir sind schon früher gegen die Huthis vorgegangen, und wir haben seitdem nichts mehr von ihnen gehört." Die Huthis hatten am Montag eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt, die demnach sofort beginnen sollte. Huthi-Sprecher Jahja Saree machte aber keine Angaben dazu, wie die Blockade konkret umgesetzt werden könnte. Der Ölexport Saudi-Arabiens – des größten Rohölexporteurs der Welt – ist bereits durch die Blockade der Straße von Hormus stark eingeschränkt. Der Bürgerkrieg im Jemen begann im Jahr 2014, er gilt als Stellvertreterkrieg zwischen dem Iran und Saudi-Arabien. Während Teheran die Huthis unterstützt, die inzwischen weite Teile des Landes kontrollieren, stehen Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate hinter der jemenitischen Regierung. Die US-Armee hat in der Vergangenheit wiederholt mutmaßliche Huthi-Stellungen im Jemen bombardiert, zuletzt im Mai 2025. Damals vermittelte der Oman eine Waffenruhe. Huthi-Miliz: Sechs Schiffe zur Umkehr gezwungen Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat eigenen Angaben zufolge sechs Schiffe in der Region im Rahmen ihrer verkündeten "Blockade" zur Umkehr gezwungen. Das berichtete die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba unter Berufung auf deren Militärkreise. Innerhalb von 24 Stunden seien sechs Schiffe nach Warnungen der Huthi umgekehrt, berichtete Saba. Eine unabhängige Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Saba berichtete auch nicht, wo genau die Schiffe mutmaßlich umkehrten. Jemen-Experten zufolge verbreitete die Miliz über Funk zuletzt aber eine entsprechende Warnung an Schiffe. US-Präsident Donald Trump sagte in Washington , dass es in der Region bisher keine Blockade der Miliz gegeben habe. "Wir haben länger nicht von ihnen gehört", sagte Trump am späten Vormittag (US-Ortszeit) während eines Treffens mit Libanons Präsident Joseph Aoun im Weißen Haus. "Wenn es passiert, werden wir uns um die Sache kümmern." Die USA seien zuvor schon "energisch" gegen die Huthi vorgegangen, sagte Trump mit Verweis auf US-Luftangriffe im Jemen im vergangenen Jahr. Die Huthis hatten am Montag eine Blockade für saudische Schiffe angekündigt – rund eine Woche nach einer neuen Konfrontation mit dem Nachbarland, mit dem die Miliz seit mehr als zehn Jahren Krieg führt. Für Saudi-Arabien gelte ab sofort ein "Verbot der Schifffahrt", sagte Huthi-Militärsprecher Jahja Sari. Er sagte dabei nicht, in welchen Gewässern das Verbot gelten soll. Die Huthi hatten zuvor bereits eine "komplette Blockade" der Seefahrt für Israel angekündigt, woraufhin es zu mehreren Zwischenfällen kam. Kilometerlanger Erdwall: Israel schafft in Gaza neue Fakten Mit einem kilometerlangen Grenzwall hat die israelische Armee den Gazastreifen geteilt. Die Palästinenser fürchten, dass sie das Gebiet dauerhaft verlieren könnten. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . IEA: Iran-Krieg setzt Ölversorgung unter Druck Angesichts des wieder aufgeflammten Iran-Kriegs sieht die Internationale Energieagentur (IEA) die weltweite Ölversorgung zunehmend unter Druck. "Die Eskalation der Feindseligkeiten, von der die Straße von Hormus und die Energieinfrastruktur in der Region betroffen sind, verstärkt die Sorgen um die Versorgungssicherheit und die Unsicherheit hinsichtlich der Marktaussichten", sagte IEA-Direktor Fatih Birol. "Bedrohungen für die Meerenge von Bab al-Mandab, die als Umgehungsroute für die Straße von Hormus zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, verschärfen diese Sorgen noch weiter." Trump eskaliert : Teherans Hebel wird mit jedem Tag kürzer Die verfügbaren kommerziellen Lagerbestände schrumpften weiter und die Arbeit der Raffinerien sowie das Produktangebot hätten nicht im gleichen Maße zugenommen wie die Rohöllieferungen, erklärte der IEA-Chef. Das bedeute, dass die Märkte für raffinierte Ölprodukte, darunter Diesel und Benzin, deutlich angespannter seien als die für Rohöl. Dabei profitierten die Rohölmärkte von verstärkten Lieferungen von Produzenten aus der Golfregion wie Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emirate, die über alternative Routen zur Straße von Hormus exportierten und gewisse Mengen weiter durch die Meerenge verschifften. Außerdem hätten Ölproduzenten insbesondere in den USA, Brasilien , Venezuela und Kasachstan ihre Exporte erhöht und damit einen Teil der Versorgungsausfälle aus der Golfregion ausgeglichen. Auf der Nachfrageseite habe China die Märkte stabilisiert, indem es seine Rohölimporte reduziert habe. Iranische Angriffe treffen Kraftwerke und Entsalzungsanlagen Mehrere Strom- und Meerwasserentsalzungsanlagen in Kuwait sind nach Regierungsangaben erneut Ziel iranischer Angriffe geworden. Durch die Attacken am Montagabend seien in mehreren Einrichtungen Brände ausgebrochen, erklärte das Ministerium für Elektrizität, Wasser und erneuerbare Energien am Mittag. Der entstandene Schaden werde derzeit erfasst, während Arbeiten zur Reparatur und Wiederherstellung der betroffenen Anlagen vorbereitet würden. Mehrere Einheiten seien vorsorglich vom Netz genommen worden, um die Anlagen zu schützen und die Stabilität der Strom- und Wasserversorgung zu sichern. Kreise: Iranischer Minister trifft Vermittler in Pakistan Inmitten gegenseitiger Angriffe zwischen den USA und dem Iran trifft sich der iranische Innenminister Eskandar Momeni laut pakistanischen Sicherheitskreisen mit führenden Vermittlern in Islamabad. Nach einem Termin mit Pakistans Armeechef Asim Munir sei Momeni derzeit im Gespräch mit Premierminister Shehbaz Sharif, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von mit der Angelegenheit vertrauten Quellen in der pakistanischen Hauptstadt. Über Gesprächsinhalte wurde zunächst nichts bekannt. Bereits zuvor hatten die Kreise jedoch davon gesprochen, Pakistan werde darauf hinwirken, dass für eine neuerliche Verhandlungslösung im Krieg zwischen den USA und dem Iran diesmal eine Öffnung der für den internationalen Handel wichtigen Straße von Hormus von den mächtigen iranischen Revolutionsgarden verkündet werden müsse. Pakistan gilt neben dem Golfstaat Katar als zentraler Vermittler in dem Konflikt zwischen Washington und Teheran. Israels Finanzminister: Kein Interesse an Beteiligung an Iran-Konflikt Israel hat nach Angaben von Finanzminister Bezalel Smotrich kein Interesse daran, sich in den gegenwärtigen Konflikt zwischen den USA und dem Iran hineinziehen zu lassen. "Die aktuelle Situation, in der es einen begrenzten Konflikt zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten gibt, ist die richtige und beste für uns", sagte Smotrich mehreren israelischen Medien zufolge auf einer Konferenz. Israels oberstes Ziel sei die Schwächung der Führung des Iran, und der beste Weg dorthin seien wirtschaftliche Maßnahmen, so der Minister. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran war in den vergangenen Tagen mit US-Luftangriffen und iranischen Vergeltungsattacken in der Region erneut eskaliert. Bei Beginn des Krieges im Februar waren die USA und Israel noch gemeinsam gegen den Iran vorgegangen. Jordanien wehrt iranischen Beschuss ab Jordaniens Armee hat nach eigenen Angaben erneut iranische Angriffe abgewehrt. In der Nacht und am Morgen seien fünf aus dem Iran abgefeuerte Drohnen abgefangen worden, teilten die Streitkräfte mit. Verletzte oder Sachschäden habe es nicht gegeben. Libanesische Armee rückt in erste Pilotzone ein Die libanesische Armee hat nach eigenen Angaben mit der Verlegung von Truppen in die Ortschaft Sautar al-Gharbija im Rahmen einer Sicherheitsvereinbarung mit Israel begonnen. Die Ortschaft ist eine von mehreren sogenannten Pilotzonen im Südlibanon. Hier soll ein Abzug der weiterhin im Libanon stationierten israelischen Truppen getestet werden. In diesen Zonen sollen die libanesischen Streitkräfte die Kontrolle übernehmen und die Hisbollah entwaffnen, während sich die israelische Armee gleichzeitig schrittweise zurückzieht. Die Pilotzonen sollen zeigen, ob dieser Ablauf in der Praxis funktioniert, bevor das Vorgehen auf weitere Gebiete ausgeweitet wird. Libanesische Anwohner in den als Pilotzonen ausgezeichneten Orten zweifelten die Absichten des Plans in ihren Dörfern an. Diese Gebiete seien nicht von Israel besetzt, sondern vielmehr dessen Beschuss ausgesetzt gewesen, sagten Bewohner einem dpa-Fotografen vor Ort. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, die israelische Armee hätte in Sautar al-Gharbija keine festen Stützpunkte unterhalten, sondern habe Gebiet üblicherweise betreten und wieder verlassen. Pentagon soll verletzte US-Soldaten verheimlicht haben Der Krieg im Nahen Osten ist wieder eskaliert und iranische Angriffe treffen US-Stützpunkte in der Region. Über die Folgen schweigt das Pentagon jedoch immer häufiger. Mehr dazu lesen Sie hier . "Unbekanntes Geschoss" trifft Tanker in Straße von Hormus In der Straße von Hormus ist erneut ein Tanker angegriffen worden. Er sei vor der Küste des Omans von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Der Vorfall ereignete sich demnach acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordöstlich des omanischen Ortes Limah. Erst am Vortag war vor der Küste des Omans ein Schiff angegriffen worden und in Brand geraten. Der Iran verlangt, dass Schiffe eine Route entlang der eigenen Küste nehmen. Die Führung in Teheran hatte zuvor wiederholt erklärt, nur die vom Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. Der Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge und die Frage, wie die Durchfahrt geregelt wird, ist der wesentliche Grund, warum der Krieg zwischen den USA und dem Iran derzeit wieder eskaliert. Wieder nächtliche Explosionen im Iran Nach Beginn der erneuten Angriffswelle des US-Militärs auf Ziele im Iran melden örtliche Medien in der Nacht Explosionen in mehreren Gebieten der Islamischen Republik. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden Explosionen aus Konarak in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan und der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman gemeldet. Der regierungstreue Sender Press TV berichtete zudem von US-Angriffen im Gebiet der Stadt Schiras im zentralen Süden des Iran. Die Nachrichtenagentur Fars meldete mehrere Explosionen im Bereich der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie bei der Großstadt Bandar Abbas. Das US-Militär greift nach eigenen Angaben in der nunmehr zehnten Nacht in Folge an. US-Armee meldet neue Welle von Luftangriffen auf den Iran Die US-Armee hat am Montagabend eigenen Angaben zufolge eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet. Durch die Angriffe solle Teheran daran gehindert werden, erneut Schiffe in der Straße von Hormus anzugreifen, erklärte die US-Armee im Onlinedienst X. Die Angriffe seien auf Anordnung von US-Präsident Donald Trump als "Oberbefehlshaber" der Streitkräfte um 22 Uhr MESZ aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X mit. Von Riad geführte Koalition will Handelsschiffe schützen Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition kündigt eine entschlossene Reaktion auf die Drohungen der jemenitischen Huthi-Rebellen gegen Handelsschiffe an. Dies sei eine eklatante Verletzung des Völkerrechts und stelle einen Akt der Piraterie dar, teilt das Bündnis mit. Es seien bereits Schutzmaßnahmen für Schiffe eingeleitet worden, die die Meerenge Bab al-Mandab passieren. Insider: Schiffsversicherungen im Roten Meer nach Huthi-Blockade teurer Die Versicherungskosten für Frachtschiffe im Roten Meer steigen nach der Ankündigung einer Seeblockade Saudi-Arabiens durch die jemenitischen Huthi-Rebellen. Die Prämien für Kriegsrisiken klettern von rund 0,3 auf etwa 0,75 Prozent des Schiffswertes, wie Insider aus der Versicherungsbranche sagten. Dies bedeute für eine siebentägige Reise zusätzliche Kosten von Hunderttausenden Dollar. Die britische Seesicherheitsfirma Ambrey stuft Schiffe mit Bezug zu Saudi-Arabien sowie Häfen des Landes am Roten Meer als stark gefährdet ein. Montag, 20. Juli Trump droht Iran nach toten US-Soldaten mit Vergeltung Vor dem Hintergrund der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit besonders harter Vergeltung gedroht. "Jedes Mal, wenn der Iran einen amerikanischen Soldaten tötet, wird er diesen Tod um ein Vielfaches bezahlen!", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social . Er habe unter anderem US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine entsprechend angewiesen – was genau das US-Militär auf Trumps Anordnung hin tun soll, ließ der Präsident offen. Am Wochenende hatte das US-Militär erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder den Tod von drei weiteren US-Soldaten nach iranischem Beschuss verkündet. Zwei von ihnen waren demnach am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten. Ein dritter sei bei einer "kontrollierten" Sprengung nicht detonierter Kampfmittel aus einer abgeschossenen iranischen Einwegdrohne ums Leben gekommen. Die offiziell bekannte Zahl der im Iran-Krieg gefallenen Militärs steigt damit auf 17. Huthi kündigen Blockade für saudische Schiffe an Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat erneut mit Angriffen in der Region gedroht und eine "Blockade" für saudische Schiffe angekündigt. Für Saudi-Arabien gelte ab sofort ein "Verbot der Schifffahrt", sagte Huthi-Militärsprecher Jahja Sari in einer Videobotschaft. Die Huthi seien zudem "vollständig bereit für alle Optionen", sagte er mit Verweis auf mögliche neue Angriffe. Im Krieg der Huthi mit der international anerkannten Regierung im Jemen, die von Saudi-Arabien unterstützt wird, gilt seit 2022 eine informelle Waffenruhe. Doch nach einer neuen Konfrontation vor einer Woche gibt es Befürchtungen, dass der Krieg wieder aufflammen könnte. Saudi-Arabien war 2015 in den Bürgerkrieg eingetreten und verhängte eine Luft-, See- und Landblockade mit dem erklärten Ziel, den Waffenschmuggel zu den Huthi zu unterbinden. Die Blockade ist faktisch aber auch Mittel für einen Wirtschaftskrieg, um Druck auf die Miliz auszuüben und zu kontrollieren, welche Güter ins Land kommen. Dies trifft vor allem die Zivilbevölkerung, von der mehr als 22 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Chalil al-Haja wird neuer Anführer der Hamas Chalil al-Haja ist nach Angaben der Hamas neuer Chef der Islamistenorganisation. Zuvor gab es eine interne Wahl über den Posten innerhalb der Terrororganisation. Seit Israels Tötung von Jahia al-Sinwar im Oktober 2024 wurde die Hamas von einem fünfköpfigen Führungsrat geleitet, dem auch al-Haja angehörte. Er ist auch Unterhändler bei den Verhandlungen über eine dauerhafte Friedensregelung für den Gazastreifen. Al-Haja, geboren im Gazastreifen, hält sich die meiste Zeit in Katar auf. Im vergangenen Jahr hatte Israels Luftwaffe versucht, die Führungsspitze der Hamas in der katarischen Hauptstadt Doha anzugreifen – al-Haja war dabei Berichten zufolge ein Ziel. Nach Hamas-Angaben schlug die Attacke jedoch fehl. Vier seiner Söhne wurden bei israelischen Angriffen getötet, darunter einer bei dem Angriff in Doha. Dritter US-Soldat nach iranischen Angriffen für tot erklärt Nach iranischen Angriffen auf Jordanien ist ein dritter US-Soldat nun für tot erklärt worden. Das US-Zentralkommando meldete, nicht identifizierte menschliche Überreste gefunden zu haben, schreibt NBC News. Derzeit wird untersucht, ob es sich um den vermissten Soldaten handelt. Die drei Soldaten waren am Freitag bei einem iranischen Angriff auf US-amerikanische und Partnerstreitkräfte in Jordanien getötet worden. Unabhängig davon sei ein weiterer US-Soldat im Nordirak bei einer kontrollierten Sprengung von nicht explodiertem Munitionsgut aus einer iranischen Drohne getötet worden, so das Zentralkommando weiter. Ein weiterer Soldat wurde dabei leicht verletzt. "Unser tiefstes Mitgefühl gilt diesen Familien", zitiert NBC News US-Außenminister Marco Rubio. "Das sind Helden, die ihr Leben für uns geopfert haben." Straße von Hormus: Schiff nahe Omans Küste in Brand In der Straße von Hormus ist erneut ein Schiff angegriffen worden. Es sei von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Der Vorfall ereignete sich demnach acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordwestlich des omanischen Ortes Kumsar. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, woraufhin die Besatzung evakuiert worden sei. "Der Brand ist nicht gelöscht worden und das Schiff treibt derzeit" auf See, meldete UKMTO. Schiffen wurde empfohlen, die Region mit Vorsicht zu durchfahren. Ein unter der Flagge Maltas fahrender Öltanker habe an diesem Standort einen Notruf abgesetzt, berichtete die Sicherheitsfirma Ambrey. Irans Revolutionsgarden (IRGC) teilten der Nachrichtenagentur Fars zufolge mit, zwei Öltanker seien in der Meerenge "explodiert". Diese beiden "Abweichler" hätten versucht, in die Straße von Hormus und aus dieser hinaus über "die unsichere Route" zu fahren. Die Schiffe seien unter Druck des US-Militärs gezwungen worden, nicht die "ausgewiesenen sicheren Seewege" zu nutzen. Teheran hatte zuvor wiederholt erklärt, nur eine vom Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. Iran: Vermittler machen Vorschläge für Verhandlungen mit den USA Der Iran hat angesichts der neuen militärischen Eskalation mit den USA eigenen Angaben zufolge Vorschläge von Vermittlern für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen erhalten. Außenamtssprecher Ismail Baghai bestätigte eine entsprechende Frage in Teheran, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Der Iran werde sich jedoch weiter entschlossen verteidigen, sagte der Sprecher. "Ich betone erneut, dass der diplomatische Apparat seine Aufgaben gemeinsam und im Einklang mit den Verteidigern des Vaterlandes in den Streitkräften weiterverfolgt. Die über Vermittler vorgebrachten Vorschläge wurden uns mitgeteilt und sind bei uns eingegangen", sagte Baghai. USA laut Rubio weiter für Gespräche mit dem Iran offen Die USA sind trotz neuer Angriffe gegen den Iran laut Außenminister Marco Rubio weiter zu Gesprächen mit Teheran bereit. "Wir sind stets offen für Diplomatie", sagte er am Sonntagabend (Ortszeit) vor seinem Abflug zum Außenministertreffen der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean. Es müsse aber eine Vereinbarung sein, die einzuhalten Teheran auch bereit sei. "Wir haben es mehrfach mit dem Iran versucht und werden es auch weiterhin versuchen. Sollte sich diese Tür öffnen, würden wir das begrüßen", ergänzte Rubio. Das US-Militär bombardierte in der neunten Nacht in Folge Ziele in der Islamischen Republik. Von dort wurden Explosionen in gleich mehreren Gebieten gemeldet. Als Reaktion auf die US-Angriffe führte Teheran erneut Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region aus. Sirenen heulen in Bahrain – Drohnenangriffe in Kuwait Im Golfstaat Bahrain haben am Morgen erneut die Sirenen geheult. Die Einwohner seien aufgerufen, ruhig zu bleiben und sich an einen sicheren Ort zu begeben, teilte das Innenministerium in Manama auf der Plattform X mit. Die Streitkräfte in Kuwait meldeten am Morgen neue Angriffe mit Drohnen aus dem Iran. Zu hörende Explosionen stammten von der Flugabwehr, die auf Angriffe reagiere, teilte die Armee mit. US-Militär erklärt neue Angriffswelle im Iran für beendet Das US-Militär hat seine erneute nächtliche Angriffswelle auf Ziele im Iran nach eigenen Angaben beendet. Man habe militärische Kommandozentralen, Anlagen zur Flugabwehr und Küstenüberwachung, Vorrichtungen für Raketenabschüsse und Drohnenstarts sowie Kommunikationsnetzwerke ins Visier genommen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am frühen Morgen deutscher Zeit auf X mit. Das Ziel sei es gewesen, die Fähigkeit des Iran weiter zu schwächen, Handelsschiffe und zivile Seeleute anzugreifen, die die Straße von Hormus passieren, hieß es weiter. Die US-Angriffe erfolgten demnach in der nunmehr neunten Nacht in Folge. Im Streit um die für den weltweiten Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge ist der Iran-Krieg seit Anfang des Monats wieder eskaliert.














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