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"Terra X: Was die Welt am Laufen hält: Ernährung": Die Geschichte der Ernährung mit MrWissen2Go

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Ohne Nahrung, keine Menschen: Eine neue Ausgabe "Terra X" blickt mit YouTuber und Journalist Mirko Drotschmann von der Agrarrevolution bis zu hoch verarbeiteter Industrienahrung auf die Entwicklung der menschlichen Ernährung zurück – und zeigt, wie die Zukunft aussehen könnte.

Die Tomaten aus Spanien, der Salat aus Italien und die Avocado aus Mexiko: Im Supermarkt bietet sich schon in der Obst- und Gemüseabteilung eine schier übergroße Auswahl. In den Kühlregalen geht es mit ebenso vielen verschiedenen Fertiggerichten weiter. Doch der Planet ächzt unter der Nahrungsmittelindustrie. Der Journalist Mirko Drotschmann, auch bekannt als YouTuber MrWissen2Go zeigt in der Dokumentation "Was die Welt am Laufen hält: Ernährung" (ab Mittwoch, 12. August, in der ZDF-Mediathek) aus der "Terra X"-Reihe, wie es so weit kam.

Ein entscheidender Wendepunkt, heißt es in dem informativen Film von Pia Schädel und Volker Schmidt-Sondermann, war die landwirtschaftliche Revolution, die sich in Europa ab dem 18. Jahrhundert vollzog. Dank technischer Entwicklungen wie Traktoren sowie etwa der Erfindung von Kunstdünger wurden immer weniger Arbeitskräfte benötigt, um immer mehr Menschen zu versorgen. Die Bevölkerungszahl stieg schnell und stark an und aus der lokalen und saisonalen Lebensmittelproduktion wurde ein globales System.

Doch während sich Lebensmittelkonzerne dank verbesserter Techniken über immer höhere Erträge freuen können, leidet die Erde – und auch der Mensch. In Deutschland wurde beispielsweise mit dem sogenannten Haber-Bosch-Verfahren Kunstdünger entwickelt. Das ermöglicht zwar effizienteren Anbau und reduziert Verluste, trocknet jedoch auch die Böden aus, verschmutzt das Trinkwasser und trägt zum Klimawandel bei, zeigt die Dokumentation.

Zwischen Lebensmittelinnovation und Hungerkrisen

Drotschmann verdeutlicht, wie in Zukunft für Entlastung für die Erde und gleichzeitig eine gesündere Ernährung gesorgt werden könnte. Denn das wird im Film gefordert: Es muss sich etwas ändern. So soll beispielsweise in sogenannten "Indoor-Farmen" auch in Städten Gemüse angebaut werden können. Andernorts forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Möglichkeiten, beim Anbau von Lebensmitteln möglichst wenig Dünger und Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Schlussendlich, macht die Ökotrophologin und Ernährungsmedizinerin Anja Bosy-Westphal klar, sei die saisonale und regionale Ernährungsweise für Mensch und Planet am besten.

In einigen Ländern sind solche Gedanken jedoch weit weg, denn hier geht es ums blanke Überleben. Dabei, erklärt "MrWissen2Go" in der vierten Folge der Reihe "Terra X: Was die Welt am Laufen hält", sei Hunger auch dank der vielen technischen Innovationen längst kein Produktions- und Ressourcenproblem mehr. Seit 2022 sterben sogar weltweit mehr Menschen in Folge von Übergewicht als wegen Unterernährung. Die ausreichende Ernährung aller Menschen auf der Welt scheitert an der Verteilung, wie in der Dokumentation deutlich wird. Eine Situation, die durch Kriege und Krisen nur verschlimmert wird.

Terra X: Was die Welt am Laufen hält: Ernährung – So. 16.08. – ZDF: 19.30 Uhr















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