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Mehrere Einsätze: Feuerwehr bekämpft Glutnester nach Waldbrand bei Rodenbach

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Tausende Quadratmeter Mischwald sind bei Rodenbach verbrannt. Im Tagesverlauf wollen die Einsatzkräfte Glutnester unschädlich machen. War es Brandstiftung?

Der Waldbrand bei Rodenbach ist unter Kontrolle, nun steht für die Feuerwehr die Bekämpfung von Glutnestern an. Über Nacht seien permanent drei Löschzüge in dem betroffenen Waldgebiet zwischen Ober- und Niederrodenbach vor Ort gewesen, sagte ein Sprecher des Main-Kinzig-Kreises. Die Nachlöscharbeiten im Tagesverlauf dürften noch einige Zeit in Anspruch nehmen.  

Am Montag waren gleich an mehreren Stellen in dem Waldstück Feuer ausgebrochen. Betroffen von den Bränden war nach ersten Einschätzungen der Polizei eine Waldfläche von mehreren tausend Quadratmetern. Die Kreisbrandinspektion aus dem bayerischen Aschaffenburg, die bei den Löscharbeiten in dem teils schwer zugänglichen Gelände unterstützte, hatte von mindestens 30.000 Quadratmetern Brandgebiet gesprochen. Verletzt wurde niemand. Per Polizeihubschrauber wurde auch aus der Luft gelöscht, zudem kamen Drohnen zum Einsatz.

Versorger rief wegen Löscharbeiten zum Wassersparen auf

Wegen des hohen Wasserbedarfs für den Einsatz hatte am späten Abend der Wasserversorger im Main-Kinzig-Kreis die Bevölkerung zum Wassersparen aufgerufen. Die Wasserreserven würden für die Brandbekämpfung benötigt, hieß es in einer Warnmeldung des Landkreises am Abend. Sie richtete sich an Bewohner von Freigericht, Bruchköbel, Langenselbold und Umland. „Bitte verzichten Sie möglichst auf Duschen, Baden, das Bewässern von Gärten sowie wasserintensive Tätigkeiten“, hieß es. Der Verbrauch solle auf „das absolut Notwendigste“ reduziert werden. 

Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Die Polizei hat Brandstiftung als Ursache für die Feuer nicht ausgeschlossen, nach ihren Angaben war zunächst unklar, ob die einzelnen Brandstellen in einem Zusammenhang stehen. Zeugen wurden gebeten, sich bei der Hanauer Kriminalpolizei zu melden. Im Tagesverlauf solle sich auch eine Reiterstaffel der Polizei ein Bild von der Lage vor Ort machen und den Einsatz in dem Waldgebiet unterstützen, sagte ein Polizeisprecher.

Vorübergehend war auch Ferienhaussiedlung in Gefahr

Die Menschen waren aufgefordert worden, das betroffene Gebiet möglichst zu meiden, Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. Zudem sollten die Zugangswege zu der Brandstelle freigehalten werden. 

Das Feuer hatte sich zunächst auch in Richtung einer im Wald gelegenen Ferienhaussiedlung ausgebreitet, die jedoch nach Polizeiangaben dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr nicht von den Flammen betroffen war.

Drei Feuerwehrleute bei Waldbrand im Taunus leicht verletzt

Auch im Rheingau-Taunus-Kreis gab es einen Waldbrand. Hier hatten zwischen Hohenstein-Breithardt, Born und Bad Schwalbach-Adolfseck rund 8.000 Quadratmeter Wald in Flammen gestanden. Laut Brand- und Katastrophenschutz kam es zu einem Großeinsatz, bei dem drei Feuerwehrleute leicht verletzt wurden. „Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens von rund 300 Einsatzkräften konnte eine weitere Ausbreitung verhindert und der Brand unter Kontrolle gebracht werden“, teilten die Behörde über Facebook mit.















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