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Октябрь
2018

Sonic.art Quartett in Eberbach: Beliebte Werke auf Saxophon

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Eberbach. (khm) Das zweite Kunstfreunde-Konzert der neuen Saison findet am Freitag, 26. Oktober, um 20 Uhr im evangelischen Gemeindehaus am Leopoldsplatz statt. Zu Gast ist das "Sonic.art Saxophonquartett" aus Berlin, ein Kammermusik-Ensemble mit internationalem Flair. Seine aktuellen Mitglieder stammen aus Weißrussland, Australien und Deutschland und haben in Paris, Amsterdam, Berlin und London studiert.

Gegründet 2005, hat sich das Quartett durch hoch dotierte Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben einen Namen gemacht und einen ganz eigenen Stil gefunden. Im Zentrum seines Repertoires stehen die reiche Original-Literatur aus der jüngeren Vergangenheit sowie - wie an diesem Abend - Arrangements bekannter und beliebter Werke aus allen Epochen. Es wirken mit Adrian Tully (Sopransaxophon), Alexander Doroshkevich (Altsaxophon), Claudia Meures (Tenorsaxophon) und Annegret Tully (Baritonsaxophon).

Zu hören gibt es Edvard Griegs "Aus Holbergs Zeit - Suite im alten Stil" (op. 40), mit in fünf Sätzen stilisierten Tanzformen der Barockzeit: Praelude, Sarabande, Gavotte-Musette, Air, Rigaudon.

Mussorgskis "Bilder einer Ausstellung", 1874 entstandenes pianistisches Meisterwerk, berühmt geworden in Ravels Orchesterfassung, gelten als Inbegriff der programmatischen Musik, zu der der Komponist durch eine Ausstellung von Aquarellen und Zeichnungen des Malers Viktor Hartmann angeregt war. Dabei entstand ein neuartiger Programmzyklus mit musikalischen Miniaturen unterschiedlichen Charakters.

Ravels sechssätzige Klaviersuite "Tombeau de Couperin - Grabmal von Couperin" verweist rein formal auf Barockmusik hin. Sie ist eine Art stilistischer Rückbesinnung mit Einbindung moderner Tonalität, doch ohne den damals modernen "impressionistischen" Einschlag. Sie setzt also nur formal auf die barocke Suitenform, etwa die des Namen gebenden François Couperin le grand. Auch war sie im Weltkriegsjahr 1917 eine Totenehrung.

Jeden Satz hatte Ravel nachträglich einem gefallenen Freund gewidmet. So ist die Musik nicht in Trauerstimmung gehalten, sondern "strahlt eine lichte, wenn auch kühle Serenität aus" (Rüger), was sich insbesondere an der raschen Bewegung sämtlicher Sätze erkennen lässt. Zu hören ist hier die Fassung zu vier Sätzen, die Ravel selbst für seine eigene Orchesterfassung gewählt hat.

Karten und Programmhefte an der Abendkasse.















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