Leimen: Altkleider-Container sorgen für Ärger
Leimen. (fre) Die Sammelcontainer für Altkleider sind vielerorts ein Ärgernis, auch in Leimen. Wo sie postiert sind, entwickeln sich Schmuddelecken. Vielleicht sind es aber auch die Schmuddelecken, an denen sie häufig aufgestellt werden. Egal: Oberbürgermeister Hans D. Reinwald will das Problem angehen.
Dem Rathauschef schwebt „in nächster Zeit“ eine Ausschreibung unter den Altkleidersammlern vor mit dem Ziel, den „Wildwuchs der unterschiedlichsten Anbieter“ zu beenden. Auf diese Weise komme die Stadt zu einem einzigen Vertragspartner, was die Stadt wiederum in den Vorteil versetze, auf einen ordnungsgemäßen Zustand der Container-Standorte pochen zu können.
Zur Sprache gebracht hatte das Containerproblem ein Anwohner der Heltenstraße bei der zurückliegenden Gemeinderatssitzung. Die dort in einer Parkbucht aufgestellten Abgabebehälter für Altkleider dienten offensichtlich nur zwei Zwecken: als „öffentliche Bedürfnisanstalt“ und als Platz für Müllablagerung. Des Bürgers Fazit, seine Forderung: „Die Container müssen weg!“
Aber auch sonst, so brachte es der Mann vor, sei es „kein Vergnügen, in der Heltenstraße zu wohnen“. Lärmtechnisch müssten die Anwohner viel ertragen. Harley-Clubs röhrten mit „20 oder 30 Motorrädern“ nur zu gerne diese innerörtliche Bergstrecke hoch, hinzu kämen hochdrehende Zweitakter und auch Sattelzüge. Und: Deutlich zu schnell gefahren werde ebenfalls. Aber das werde kaum bußgeldbewehrt kontrolliert, schon gar nicht, wenn auf der Heltenstraße wirklich viel los sei. Des Anwohners Fazit: „Als Fußgänger ist man sehr sehr gefordert.“
Rathauschef Reinwald signalisierte, dass die Stadt in der Heltenstraße durchaus öfter die gefahrenen Tempi kontrollieren könne. Man habe hierfür ja auch eigenes Gerät.
