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Октябрь
2023

Israel | Kämpfer der Hamas entführen Israelis in Gaza-Streifen

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Die islamistische Terrorgruppe Hamas hat am Samstag Ziele in Israel angegriffen. Bei dem Großangriff sollen die Terroristen auch Israelis als Geiseln genommen haben.Kämpfer der islamistischen Hamas haben nach Angaben des israelischen Militärs Israelis in den Gazastreifen entführt. Darunter seien auch Soldaten, bestätigte am Samstag ein Sprecher der Armee, ohne Angaben zur Zahl der Entführten zu machen. Zuvor kursierten in sozialen Medien zahlreiche Videos von israelischen Geiseln.Ein Teil der Entführten stammt offenbar aus dem Kibbuz Kfar Aza im Süden Israels. Als Kibbuz bezeichnet man ländliche Kollektivsiedlungen in Israel. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AP fotografierte, wie israelische Zivilisten auf Mopeds und in kleinen motorisierten Wagen entführt wurden. Was mit Ihnen geschieht, ist unklar. "Wir kennen dieses Vorgehen aus der Vergangenheit", sagt der deutsch-persisch-israelische Politologe und frühere Sprecher der israelischen Armee, Arye Shalicar, t-online."2011 wurden mehr als 1.000 palästinensische Häftlinge gegen einen israelischen Soldaten eingetauscht. Die Hamas hielt ihn insgesamt fünf Jahre gefangen."Der bewaffnete Arm der Hamas veröffentlichte außerdem ein Video von Kämpfern mit drei Gefangenen in Zivilkleidung veröffentlicht. Laut einem Videokommentar handelt es sich bei den Geiselnehmern um Mitglieder der Al-Kassam-Brigaden, die "mehrere feindliche Soldaten während des Kampfes der 'Al-Aksa-Flut'" gefangen genommen hätten. Hebräische Schrift im Hintergrund deutet darauf hin, dass die Aufnahmen auf der israelischen Seite des Eretz-Grenzübergangs aufgenommen wurden.Rotes Kreuz: Geiselnahmen sind nach Völkerrecht illegalDas Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) reagierte auf die Berichte der Geiselnahmen und machte deutlich, dass diese illegal sind. "Ich will klarstellen, dass es nach dem humanitären Völkerrecht verboten ist, eine Geiselnahme anzudrohen oder durchzuführen", sagte Fabrizio Carboni, IKRK-Regionaldirektor für den Mittleren und den Nahen Osten. "Jeder, der festgehalten wird, muss menschlich und mit Würde behandelt werden, und das gilt auch für Kämpfer." Das IKRK stehe bereit, in seiner neutralen Kapazität Gefangene zu besuchen und Kontakte mit ihren Familien herzustellen.In einem Überraschungsangriff hatte die im Gazastreifen herrschende islamistische Hamas am Samstag Tausende von Raketen auf Israel abgefeuert. Gleichzeitig drangen bewaffnete Palästinenser über Land, See und Luft nach Israel vor. Mindestens 100 Menschen kamen nach Medienberichten in Israel ums Leben, rund 900 weitere sollen verletzt worden sein. Einen Überblick über die aktuelle Lage in Israel lesen Sie hier.Die israelische Luftwaffe beschoss als Reaktion auf den Großangriff Ziele im Gazastreifen. Dabei wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza von Samstagnachmittag 198 Menschen getötet und mehr als 1.600 verletzt. Unabhängig lässt sich das derzeit nicht überprüfen. Die Hamas wird von EU, USA und Israel als Terrororganisation eingestuft.














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