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Декабрь
2023

Schneechaos: Schnee und Eis behindern weiter den Verkehr in Südbayern

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Schnee und Eis: Der Winter hat in Bayern mit Macht Einzug gehalten. Auch Tage nach dem heftigen Schneefall am Samstag läuft im Süden Bayerns noch lange nicht alles wie gewohnt.

Züge fahren nicht, Flüge werden gestrichen, Schulen bleiben geschlossen: Schnee und Eis haben auch am Dienstag den Verkehr im südlichen Bayern teilweise lahmgelegt.

Bei der Deutschen Bahn (DB) gab es weiter Verzögerungen, erneut fielen Züge aus. Der Flughafen München stellte am Dienstagmorgen den Betrieb ein. Alle Flächen seien wegen Eisregens vereist, sagte ein Sprecher des Flughafens. Der Flughafen Nürnberg übernahm zwei Ausweichflüge, die bereits am Montagabend in Franken landeten. Ab 12.00 Uhr wurde der Betrieb wieder aufgenommen.

Bei der Bahn hieß es, mehr als 1500 Räumkräfte und schweres Gerät seien im Einsatz, um die Strecken wieder flott zu bekommen. Nach den massiven Störungen wegen des Wintereinbruchs in Bayern sollten im Laufe des Dienstags wieder erste Fernzüge von München in Richtung Österreich fahren, auch andere Strecken sollten freigegeben werden. Der Zugverkehr bleibe aber im Großraum München eingeschränkt. Fahrgäste sollten Fahrten möglichst auf die Zeit ab dem 6. Dezember verschieben. Derzeit seien die Züge sehr stark ausgelastet.

Die Zahl der Räumfahrzeuge sei seit Beginn des Wintereinbruchs aufgestockt worden, hieß es bei der Bahn weiter. Mehr als 20 große Maschinen sind mittlerweile in der Region unterwegs, darunter auch Schneeschleudern, die aus Hessen und Baden-Württemberg nach Bayern verlegt wurden. Fachleute prüften, ob die Zahl der Räumfahrzeuge mit Unterstützung aus anderen Regionen noch weiter erhöht werden könnte. Hubschrauber erkunden die Lage entlang des rund 10.000 Kilometer langen Schienennetzes im Freistaat, damit Einsatzkräfte und Räumfahrzeuge gezielt Schnee und Eis beseitigen können.

Weitere Schneefälle und zum Teil Eisregen erschwerten die Räumarbeiten. Immer wieder stürzten Bäume unter der Last von Eis und Schnee auf Gleise und Oberleitungen. Zugleich überziehe gefrierender Niederschlag die Oberleitungen mit teils fingerdicken Eispanzern, so dass sie keinen Strom mehr übertragen könnten oder durch die Last herabfielen, hieß es. Der Wintereinbruch betreffe auch die Fahrzeuge. Wenn die Züge von Schnee und Eis befreit sind, müssen sie auf Schäden an der Wasser- und Stromversorgung überprüft werden. Dies macht für viele Fahrzeuge zusätzliche Werkstattaufenthalte erforderlich.

Auf den Außenästen der Münchner S-Bahn, auf die zahlreiche Pendler angewiesen sind, fuhren am Dienstag mehr Züge als am Vortag, jedoch lief der Verkehr weiter nicht wie gewohnt. Bei der Bayerischen Regiobahn verkehrten zumindest im Oberland zwischen Holzkirchen und Lenggries, Tegernsee und Bayrischzell die Züge wieder nach Fahrplan, in anderen Bereichen etwa bei Rosenheim gebe es aber weiter Einschränkungen, sagte eine Sprecherin.

Bei der Münchner Trambahn fuhr am Dienstag zunächst eine von elf Linien wieder, wie die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) mitteilte. U-Bahnen und Busse seien im Einsatz.

Auf der Straße sorgte das Glatteis vor allem nachts für Unfälle. Zwei Menschen starben auf der Autobahn 8 bei Odelzhausen (Landkreis Dachau) beim Zusammenstoß eines Autos mit einem Sattelzug. "Zum Unfallzeitpunkt war die Teerdecke der Fahrbahn durch überfrierende Nässe spiegelglatt", hieß es bei der Polizei. Auf der Autobahn 99 kam es zu mehreren Unfällen zwischen den Anschlussstellen München-Nord und München-Süd. Die Autobahn war zeitweise in beide Richtungen gesperrt. Am Dienstagvormittag lief es auf den Straßen im südlichen Oberbayern nach Angaben der Polizei wieder weitgehend reibungslos.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete aber vor allem im Süden und Osten Bayerns auch in den kommenden Nächten mit Gefahr durch gefrierenden Regen und Glätte. "Das Thema wird uns in den nächsten Tagen weiterhin beschäftigen", sagte ein DWD-Meteorologe am Dienstag.

Schülerinnen und Schüler blieben am Dienstag in mehreren Landkreisen erneut daheim. Einer Liste des Kultusministeriums zufolge waren die Schulen in den Landkreisen Dingolfing-Landau, Ebersberg, Erding, Freising und Rottal-Inn sowie im Landkreis und in der Stadt Landshut geschlossen. Teilweise fand der Unterricht an Schulen in der Stadt Augsburg und in den Landkreisen München, Mühldorf am Inn und Starnberg statt. In einigen Orten hätten die Schülerinnen und Schüler Distanzunterricht, hieß es weiter.

Wegen Schnee und Glätte müssen viele Menschen im Süden Bayerns auch länger auf Pakete und Briefe warten als üblich. Am Wochenende hätten Post und DHL in München keine Briefe und Pakete zustellen können, teilte die DHL Group am Dienstag mit. Weil kaum Züge und Busse gefahren seien, hätten viele Mitarbeiter zudem nicht zur Arbeit kommen können. Deshalb würden sich Briefe und Pakete in manchen Verteilzentren immer noch stauen. Diese Mengen könnten "erst in den kommenden Tagen abgebaut werden", teilte eine Unternehmenssprecherin mit. Manche Straßen seien für Post- und Paketboten weiter nicht befahrbar, "weil unzureichend geräumt wird", sagte der Geschäftsbereichsleiter Süd bei Post und DHL, Thomas Homberger, demnach. "Auch einzelne Briefkästen und Filialen sind nicht anfahrbar."

DWD Bayern Flughafen München Info Kultusministerium zu Schulschließungen - wird laufend aktualiert Aktuelle Verkehrsmeldungen der Deutschen Bahn















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