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Август
2025

Gaza: UN-gestützte Organisation bestätigt erstmals Hungersnot in Gaza-Stadt

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Seit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 führt Israel Krieg im Gazastreifen. Die humanitäre Lage hat sich verschlechtert. Laut Experten herrscht dort nun eine Hungersnot. Ein UN-unterstütztes Gremium hat im nördlichen Gazastreifen erstmals offiziell eine Hungersnot festgestellt. Wie die Integrated Food Security Phase Classification (IPC) in einem 59-seitigen Bericht erklärt, sind die Kriterien dafür in der Region um Gaza-Stadt erfüllt. Die Lage gilt als katastrophal und könnte sich weiter verschärfen. Die Organisation hat ihre Einstufung der humanitären Lage dort auf die höchste Alarmstufe – Phase 5 – angehoben. Die IPC gilt als maßgebliches Instrument zur Einschätzung von Ernährungssicherheit weltweit. Interne Dokumente: Israelische Armee tötet in Gaza vor allem Zivilisten Schießbefehl auf Hungernde in Gaza: "Es gab keine Warnschüsse" Betroffen ist laut dem Bericht das gesamte Gebiet um Gaza-Stadt, das auch die Stadt selbst umfasst. Die Analyse prognostiziert, dass sich die "katastrophalen Bedingungen" bis Ende September auf weitere Teile des Gazastreifens ausweiten könnten – insbesondere auf die Städte Deir al-Balah und Chan Yunis. IPC: Hungersnot ist "vollständig menschengemacht" In dem IPC-Bericht heißt es weiter, die Hungersnot sei "vollständig menschengemacht" und könne "gestoppt und umgekehrt" werden. "Die Zeit für Debatten und Zögern ist vorbei, der Hunger ist da – und breitet sich schnell aus", warnt die Analyse. Eine sofortige und umfangreiche Reaktion sei unumgänglich. "Jede weitere Verzögerung – selbst um wenige Tage – wird zu einer völlig inakzeptablen Zunahme hungerbedingter Todesfälle führen." Besonders dramatisch ist laut IPC die Situation von Kindern. Demnach sind bis Juni 2026 rund 132.000 Kinder unter fünf Jahren in Gaza akut mangelernährt – 41.000 davon schwer. Diese Zahl habe sich im Vergleich zur letzten Einschätzung im Mai verdoppelt. Die Betroffenen gelten als besonders gefährdet, an den Folgen zu sterben. Israel weist Anschuldigungen zurück Die israelische Regierung hat die Bewertung entschieden zurückgewiesen. Die Koordinierungsstelle für Regierungsaktivitäten in den Gebieten (Cogat), eine dem Militär unterstellte Behörde, erklärte in einem Post auf dem Kurznachrichtendienst X, der Bericht sei "falsch und stütze sich auf parteiische, oberflächliche Informationen, die von der Terrororganisation Hamas stammen". Die IPC-Einschätzung sei einseitig und ignoriere die "umfangreichen humanitären Bemühungen", die Israel in Gaza unternehme. Die IPC erklärt selbst keine Hungersnöte, sondern liefert fundierte Bewertungen der Ernährungslage. Regierungen, Organisationen und UN-Behörden können auf Basis dieser Daten eigene Einschätzungen oder offizielle Erklärungen abgeben. Die Initiative wird gemeinsam von UN-Organisationen, Hilfswerken und Regierungen getragen und gilt international als zentrale Entscheidungsgrundlage zur Feststellung von Hungersnöten. Die humanitäre Lage im Gazastreifen hat sich in den vergangenen Monaten drastisch verschärft. Hilfsorganisationen berichten von großen Engpässen bei Lebensmitteln, sauberem Wasser und medizinischer Versorgung. Die aktuelle IPC-Einstufung könnte den internationalen Druck erhöhen, humanitäre Maßnahmen zu verstärken.














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