DFB-Pokal: BVB siegt im Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt
Borussia Dortmund hat auf dramatische Art und Weise das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Gegen Eintracht Frankfurt ging es bis ins Elfmeterschießen. Hochspannung in Frankfurt: Das Topspiel der zweiten Runde im DFB-Pokal am Dienstagabend ist mit einem dramatischen Elfmeterschießen zu Ende gegangen. Nach diesem steht Borussia Dortmund im Achtelfinale des Wettbewerbs. Eintracht Frankfurt hingegen ist ausgeschieden. Ritsu Dōan und Farès Chaïbi versagten vom Punkt die Nerven. So setzte sich der BVB letztlich mit 4:2 durch. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Ansgar Knauff war bereits nach sieben Minuten die Führung für Frankfurt gelungen. Kurz nach der Pause hatte der BVB durch Julian Brandt zurückgeschlagen (48. Minute). So lief das Spiel Auf den Rängen im Frankfurter Stadion entfachten die 59.300 Zuschauer eine tolle Pokalatmosphäre, die Spieler auf dem Platz zogen mit. Die Eintracht warf sich in viele Zweikämpfe und zeigte gleich Präsenz. Die Gäste suchten in eigenem Ballbesitz zu Beginn mit Tempo den Weg nach vorne. Doch das gelang Frankfurt besser. Im Zusammenspiel der Ex-Dortmunder schickte Mario Götze per traumhaftem Pass Knauff in die Tiefe, der vor Gregor Kobel cool blieb und seinen Jugendverein schockte. Der Treffer dämpfte die Dortmunder Bemühungen, offensiv ging danach wenig. Das Spiel blieb intensiv und geprägt von vielen Zweikämpfen. Die Eintracht trat aggressiv auf und verhinderte dadurch Dortmunder Torabschlüsse, wurde selbst aber selten gefährlich. Schüsse von Ritsu Dōan (38.) und Arthur Theate (40.) parierte Kobel. Der BVB fand mit seiner besten Kombination zurück ins Spiel. Jobe Bellingham bediente auf dem Flügel Julian Ryerson, dessen Flanke am zweiten Pfosten Brandt erreichte. Er traf unbedrängt und küsste seine Mannschaft wach. In der Entstehung hatte Maximilian Beier im Abseits gestanden, den Videoassistenten gibt es im Pokal allerdings erst ab dem Achtelfinale. Wieder bremste Frankfurt aber die offensiven Bemühungen mit guter Zweikampfführung aus. Es entwickelte sich ein völlig offener Schlagabtausch. Knauff (69.) und Robin Koch (70.) vergaben Chance zur Führung. Die Eintracht drückte, beim Lattentreffer von Dōan (80.) war Dortmund im Glück, gegen den eingewechselten Can Uzun (81.) hielt Kobel wieder stark. In der Verlängerung tat Frankfurt angepeitscht von den unermüdlichen Fans mehr nach vorne, der Treffer von Jonathan Burkardt zählte wegen Abseits nicht (115.). Die Entscheidung vom Punkt musste her. Beim BVB verwandelten alle Schützen. Dōan jagte auf Frankfurter Seite den Ball wiederum über das Tor. Chaïbi scheiterte an Kobel. Das Aus der Eintracht war besiegelt. Der BVB durfte wiederum feiern.