Kino | „Frankenstein“ und „Dracula“: Horrorfilme haben Hochkonjunktur in Krisenzeiten
Tot und lebendig zugleich bewegen sie sich nun schon durch über 100 Jahre Filmgeschichte, der eine mit verschlagener, sexuell aufgeladener Eleganz, der andere melancholisch und mit schwerfälliger Brutalität: Dracula und Frankensteins Monster. Beide entspringen Romanen aus dem 19. Jahrhundert, die sie als der Sterblichkeit enthobene Schreckgestalten konzipiert haben. Doch was in Bram Stokers und Mary Shelleys Erzählungen als Gott und Natur widerstrebend dargestellt wird, fügt sich zu gut in die Logik der Filmbranche ein: Das hundertfach Bewährte kehrt immer wieder zurück – so nun auch mit Luc Bessons Dracula – Die Auferstehung und Guillermo del Toros Frankenstein.
Dabei scheint der Zeitpunkt entscheidend: Hartnäckig hält sich die These
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