Bei einem Erdbeben der Stärke 6,3 im Norden Afghanistans sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums des radikal-islamischen Taliban-Regimes mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Zuvor am Montag waren von der Katastrophenschutzbehörde mindestens neun Tote gemeldet worden: fünf in der Provinz Samangan und vier in der Provinz Balkh. Das Land war erst Ende August von einem schweren Erdbeben mit mehr als 2.200 Todesopfern erschüttert worden.