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Ноябрь
2025

Wirtschaftsministerium bekommt Erhard-Büste zurück – weil Habeck weg ist

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Eine Ludwig-Erhard-Büste kehrt ins Wirtschaftsministerium zurück. Zuvor hatte der Eigentümer sie entfernen lassen – aus diesem Grund. 16 Jahre lang wachte Ludwig Erhard mit strengem Blick über das Foyer des Bundeswirtschaftsministeriums. 2023 war damit Schluss. Die 2007 zum 110. Geburtstag des ersten Wirtschaftsministers der Bundesrepublik übergebene Büste aus Bronze verschwand aus dem Foyer. Was war passiert? Der frühere Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) war passiert, so zumindest die Erklärung von Herbert B. Schmidt, dem Eigentümer der Büste. "Man kann Ludwig Erhard nicht mehr zumuten, das alles mitansehen zu müssen, was derzeit im Bundeswirtschaftsministerium passiert," erklärte der Wirtschaftswissenschaftler 2023 der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Noch beim Festakt zur Enthüllung 16 Jahre zuvor hatte Schmidt verkündet: "Er ist wieder zu Hause." Doch dann fand er, dass sie besser in seinem eigenen Zuhause in Bonn aufgehoben sei und verlängerte den Leihvertrag nicht weiter. Vorsitzende möglicherweise vor dem Absprung: Was wird aus Wagenknecht? Sozialverband stellt klar: Zugehörigkeit unvereinbar mit AfD-Mitgliedschaft Kaum ein Jahr später verstarb Schmidt im Alter von 92 Jahren. Der von ihm so kritisierte Wirtschaftsminister Habeck blieb nur wenig länger im Amt. Sein Erbe wird von der Dr. Herbert B. Schmidt und Ruth Schmidt-Niemack-Stiftung weitergeführt. Diese scheint in Habecks Nachfolgerin Katharina Reiche (CDU) eine würdigere Nachfolgerin Ludwig Erhards zu erkennen, denn die Büste soll am Montag an das Wirtschaftsministerium zurückgegeben werden. Verfechter der sozialen Marktwirtschaft Schmidt war Weggefährte Erhards und galt als dessen Ziehsohn. Wie sein Mentor war auch Schmidt brennender Verfechter der sozialen Marktwirtschaft. Unter sozialer Marktwirtschaft versteht man ein Wirtschaftssystem, in dem Markt und Wettbewerb den Wohlstand erzeugen, der Staat aber gezielt eingreift, um soziale Ungleichheit zu begrenzen. Unternehmen entscheiden weitgehend frei über Produktion, Investitionen und Preise, gleichzeitig stellen Kartellrecht, Tarifautonomie, Mitbestimmung und ein umfassendes Sozialsystem sicher, dass Machtkonzentrationen begrenzt und soziale Härten abgefedert werden. Ziel ist ein Ausgleich: genug Freiheit für Wachstum und Innovation, genug Schutz, damit Bürgerinnen und Bürger den Folgen von Krisen, Arbeitslosigkeit oder Krankheit nicht schutzlos ausgesetzt sind. Träger des estnischen Verdienstkreuzes Die Wirtschaftspolitik Habecks mit seinen staatlichen Investitionen in die Batterie- oder Chipindustrie lief nach Ansicht Schmidt diesem Ideal zuwider. Ob jedoch die Politik von Reiche, die den Ausbau von Gaskraftwerken mit Milliardensummen fördern will, diesem Ideal eher entspricht, ist fraglich. Denn Schmidt, der in den 1960er-Jahren einer der Mitbegründer des CDU-Wirtschaftsrats war, war zeit seines Lebens ein Verfechter des Primats des Privaten über das Staatliche. Sein größter Erfolg war dabei die Arbeit als Chefberater für Privatisierung der ersten estnischen Regierung nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Unter ihm wurde die gesamte estnische Wirtschaft Schritt für Schritt in Privathand überführt. Für seine Verdienste wurde ihm 1996 der Orden des Weißen Sterns verliehen, der mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz vergleichbar ist.














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