Bremen-Liga: Der OSC bleibt oben dran
Die Bremen-Liga zeigte am 12. Spieltag ihre ganze Bandbreite: Die SV Hemelingen bleibt nach einem 4:1‑Heimsieg gegen den ESC Geestemünde oben dran, der OSC Bremerhaven bezwang den ATSV Sebaldsbrück klar mit 3:0, und der SV Werder Bremen III drehte im Kellerduell gegen Vatan Sport ein 0:2 in einen 3:2-Sieg.
Die SV Hemelingen trat vor heimischem Publikum souverän auf. Radin Amadou brachte die Gastgeber schon in der zehnten Minute in Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Onur Uzun per Strafstoß (59.) und nur fünf Minuten später aus dem Spiel heraus auf 3:0 in der 64 Minute. Kubilay Denkgelen verkürzte für den ESC Geestemünde in der 81. Minute, ehe Bob‑Ignatius Adeh in der Nachspielzeit den 4:1‑Endstand markierte (90. + 1). Mit dem deutlichen Sieg bleibt Hemelingen ungeschlagen und baut den Vorsprung an der Spitze weiter aus, während die Gäste im Mittelfeld festhängen.
Der OSC Bremerhaven feierte einen souveränen Sieg gegen Sebaldsbrück. (Foto: Oliver Baumgart)
Im Abstiegskampf brauchte der SV Werder Bremen III dringend ein Erfolgserlebnis und lieferte gegen Vatan Sport eine mitreißende Aufholjagd. Die Gäste führten nach Treffern von Mark Abila (9.) und Hamza Cilgasit (14.) früh mit 2:0. Kurz vor der Pause verkürzte David Panka per Strafstoß (45. + 2). fünf Minuten nach Wiederbeginn erzielte Yunus Bakirci den Ausgleich (50.) für Werder. In der 81. Minute krönte der eingewechselte Joseph Acquah das Spiel mit dem 3:2‑Siegtreffer (81.). Die U 21 der Grün-Weißen verbuchte damit den ersten Sieg der Saison, bleibt aber trotz des Erfolgs weiterhin auf Rang sechzehn.
Der OSC Bremerhaven und der ATSV Sebaldsbrück lieferten sich zunächst ein zähes Ringen, doch nach einer Stunde erzwangen die Seestädter die Führung durch ein Eigentor von Jonathan Grubich (60.). Marvin Kück baute den Vorsprung in der 76. Minute aus, und Noah Koch setzte in der 86. Minute den Schlusspunkt zum 3:0. Der OSC verbessert damit sein Punktekonto auf 26 Zähler und hält mit einem Torverhältnis von 31:11 Rang drei. Sebaldsbrück bleibt mit zehn Zählern und 19:36 Toren im Tabellenkeller und muss weiter um den Klassenerhalt kämpfen.
[lni]
