Karoline Leavitt: ICE verhaftet Familienmitglied von Trumps Sprecherin
Die Mutter des elfjährigen Neffen von Trumps Sprecherin Karoline Leavitt wurde von der US-Einwanderungsbehörde festgenommen. Jetzt soll sie abgeschoben werden. In den USA ist eine Frau aus der Familie der Präsidentensprecherin Karoline Leavitt von der Einwanderungsbehörde ICE festgenommen worden. Bruna Caroline Ferreira, die Mutter des elfjährigen Neffen der Sprecherin, wurde am 12. November im US-Bundesstaat Massachusetts verhaftet – auf dem Weg, ihren gemeinsamen Sohn mit Leavitts Bruder Michael Leavitt abzuholen. Ferreira, die aus Brasilien stammt, lebt seit 1998 in den USA. Nun soll sie das Land verlassen. Donald Trump: Der Präsident wird älter – und es ist unübersehbar Newsblog zur US-Politik: "America first": Ausländer zahlen für Attraktionen bald mehr Dem amerikanischen Nachrichtensender CNN erklärte ein mit der familiären Situation vertrauter Informant, dass der gemeinsame Sohn von Ferreira und Michael Leavitt seit seiner Geburt beim Vater aufgewachsen sei. Die einst verlobten Eltern leben demnach seit Jahren getrennt, teilen sich aber das Sorgerecht. Wie die Pressesprecherin Donald Trumps auf die Verhaftung der Kindesmutter reagiert, bleibt unklar, zwischen Karoline Leavitt und Ferreira soll es seit mehreren Jahren keinen Kontakt mehr geben. Auf Anfrage von CNN teilte das US-Heimatschutzministerium mit, Ferreira halte sich illegal in den USA auf. Ihr ursprüngliches Touristenvisum sei abgelaufen, eigentlich hätte sie das Land bereits im Juni 1999 verlassen müssen. Zudem sei Ferreira früher bereits wegen Körperverletzung festgenommen worden. Sie befinde sich nun in einem Ausweisungsverfahren, so das Ministerium. Ferreiras Anwalt widerspricht: Ihre Mandantin sei in der Vergangenheit Teil des Programms "Deferred Action for Childhood Arrivals" (DACA) gewesen, das Menschen schützt, die als Kinder in die USA gebracht wurden. Ferreira habe ihren Status jedoch nicht verlängern können, als Donald Trump während seiner ersten Amtszeit versuchte, das Programm zu beenden. Laut des Anwalts befindet sich Ferreira derzeit "in einem rechtmäßigen Einwanderungsprozess" zur Erlangung der US-Staatsbürgerschaft. Kein Kontakt zum Sohn Michael Leavitt sagte dem CNN-Partner WMUR, Ferreira habe bislang regelmäßigen Kontakt zu ihrem Sohn gehalten. Seit ihrer Inhaftierung habe der Junge jedoch nicht mehr mit ihr gesprochen. Die Situation sei belastend, sagte Leavitt, er wünsche sich "nur das Beste" für seinen Sohn. Die Familie der Verhafteten hat eine Spendenwebseite organisiert, um die laufenden Anwaltskosten für das Verfahren zu finanzieren.