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Декабрь
2025

Fall Epstein: So eng war die Freundschaft zwischen Trump und dem Straftäter

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Es wird ernst für den US-Präsidenten: Die Frist für eine Veröffentlichung der Epstein-Akten läuft ab. Schon jetzt zeigt eine Recherche neue Details zum Verhältnis zwischen dem Sexualstraftäter und Trump. Der Skandal um Jeffrey Epstein setzt Donald Trump massiv unter Druck. Auch wenn der US-Präsident stets versucht, die Verbindung zu dem 2019 verstorbenen Sexualstraftäter herunterzuspielen: Daran, dass die beiden sich kannten, lassen die bisher veröffentlichten Fotos und Schriftstücke keinen Zweifel. Jetzt hat die "New York Times" (NYT) Epsteins ehemalige Mitarbeiter, Missbrauchsopfer sowie weitere Personen interviewt, die mit Epstein und Trump in Kontakt standen. Auch neue Dokumente sollen der "NYT" vorliegen, die einen Einblick in die Beziehung zwischen den beiden geben. Jahresansprache des US-Präsidenten: Trump befindet sich schon auf der Flucht "1.000 Dollar pro Mädchen": Weitere Prominente: Neue Epstein-Fotos veröffentlicht Epstein betrieb jahrelang einen Missbrauchsring, dem Dutzende junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. Auch er selbst missbrauchte Frauen und Mädchen. Dafür, dass Trump auch in den Missbrauch der Frauen verwickelt war, gibt es derzeit keine Hinweise. Doch die Recherche zeigt: Die Beziehung der beiden Männer war enger, als es der Präsident heute zugibt. Jagd nach Frauen soll Epstein und Trump verbunden haben Dem Bericht zufolge verband Trump, damals als Immobilienerbe bekannt, und den New Yorker Finanzier Epstein seit dem Ende der 1980er-Jahre eine so intensive Freundschaft, dass andere, die sie kannten, den Eindruck hatten, sie seien die besten Freunde. In den 1990er- und frühen 2000er-Jahren sollen sie sich in Epsteins Villa in Manhattan und Trumps Plaza Hotel sowie in mindestens einem von Trumps Casinos in Atlantic City und in ihren beiden Häusern in Palm Beach getroffen haben. Sie besuchten sich gegenseitig in ihren Büros und telefonierten oft miteinander, schilderten ehemalige Mitarbeiter Epsteins und Frauen, die Zeit in seinen Häusern verbrachten, der "NYT". Dabei soll die beiden vor allem eines verbunden haben: Sie jagten offenbar Frauen in einem Spiel um Ego und Dominanz. Weibliche Körper seien ihre Währung gewesen. "Ich glaube einfach, dass es Trophäenjagd war", sagte etwa Stacey Williams der "NYT". Williams wurde in den 1990er-Jahren durch Bademodenausgaben der "Sports Illustrated" bekannt. Bereits im vergangenen Jahr wandte sie sich mit Vorwürfen gegen die beiden an die Öffentlichkeit. Genauer beschuldigte das ehemalige Model den US-Präsidenten, sie sexuell belästigt zu haben. Bei einem Vorfall im Trump Tower soll er sie 1993 ohne ihr Einverständnis begrapscht haben, Epstein soll ebenfalls anwesend gewesen sein. Anders als Williams blieben die anderen Frauen im Gespräch mit der "NYT" lieber anonym – aus Angst vor Verfolgung und Bestrafung durch Trumps Machtapparat. Eine nicht namentlich genannte Frau erzählte demnach, Epstein habe sie gezwungen, an vier Partys in seinem Haus teilzunehmen. Auch Trump sei bei diesen Feiern anwesend gewesen. Bei zwei davon habe Epstein ihr befohlen, Sex mit anderen männlichen Gästen zu haben. Assistentin berichtet von Telefonaten zwischen Trump und Epstein Andere Interviews geben Einblicke darin, wie häufig Trump und Epstein telefonisch in Kontakt standen. Laut einer Assistentin des Sexualstraftäters sprachen die beiden Mitte bis Ende der 1990er-Jahre mindestens dreimal pro Woche miteinander. Eine andere Assistentin erzählte "NYT", dass Epstein manchmal, wenn das Büro leer war, nachschaute, ob sie an ihrem Schreibtisch saß, und Trump auf Lautsprecher schaltete. Trump habe es genossen, Epstein mit Geschichten über seine sexuellen Eskapaden zu unterhalten. Und Epstein habe offenbar Freude daran gehabt, wie unangenehm es ihr war, diese Gespräche mit anzuhören. Ein Ex-Mitarbeiter Epsteins bestätigte im Gespräch mit dem Medium "NYT", dass die Telefonate zwischen Trump und dem Sexualstraftäter auch in den 2000er-Jahren anhielten. Sie hätten über Schönheitswettbewerbe oder Modenschauen gesprochen oder darüber, welche Frauen in der Modewelt gerade angesagt waren. Manchmal habe Trump so lange geredet, dass Epstein bereits den Raum verlassen hatte. Die "NYT" zitiert zudem eine Frau, die zum Zeitpunkt einer Party, bei der sie auf Trump und Epstein traf, Model, Studentin und Anfang 20 war. Sie schildert, dass Epstein vor Frauen oft mit Trumps Anwesenheit geprahlt habe, aber auch mit ihm zu konkurrieren schien. "Es war wie ein Wettstreit – wer hatte die meisten Frauen", erinnerte sie sich. Im Zuge der Recherche weist die "NYT" auch auf eine E-Mail hin, die der US-Kongress im vergangenen Monat veröffentlichte. Darin prahlte Epstein damit, Trump eine 20-jährige Frau "geschenkt" zu haben. Während eines Fluges Anfang der 1990er-Jahre soll Trump zudem einer anderen Epstein-Mitarbeiterin, die mit ihnen reiste, Avancen gemacht und ihr gesagt haben, dass er jede Frau haben könne, die er wolle, erinnert sich eine Mitarbeiterin. Ein anderer Mitarbeiter von Epstein aus dieser Zeit habe gesagt, dass Trump gelegentlich Modelkarten an Epstein schickte, die dieser wie eine Speisekarte durchblättern konnte. Zahlreiche Missbrauchsvorwürfe gegen Trump Trump wird zwar nicht beschuldigt, im Kontext der Causa Epstein eine Minderjährige sexuell missbraucht zu haben. Dennoch ist der US-Präsident kein unbeschriebenes Blatt, was Missbrauchsvorwürfe angeht. "NYT" weist darauf hin, dass ihn fast 20 Frauen öffentlich beschuldigt haben, sie begrapscht, gewaltsam geküsst oder sexuell missbraucht zu haben. Auch die Schriftstellerin E. Jean Carroll klagte Trump wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung an – mit Erfolg. Unklar ist auch, was der US-Präsident tatsächlich von Epsteins Straftaten wusste. Im November belasteten ihn in diesem Kontext E-Mails des Straftäters an den Journalisten Michael Wolff. Darin hieß es in Bezug auf Trump: "Natürlich wusste er von den Mädchen." In einer anderen E-Mail beraten Wolff und Epstein gemeinsam, welche "Antwort wir ihm an die Hand geben können", sollte Trump von Journalisten nach dem verurteilten Sexualstraftäter gefragt werden. Wichtige Frist läuft heute ab Bislang sind nur Auszüge aus den Ermittlungsakten bekannt. Was Trump in den vergangenen Monaten belastete, waren auch Dokumente, die aus dem Nachlass Epsteins stammen. Am heutigen Freitag dürfte es aber noch einmal spannend werden: Denn die Frist für die Veröffentlichung der übrigen Ermittlungsakten läuft heute ab. Per Gesetz war das Justizministerium vor einem Monat zur Freigabe verpflichtet worden, um Transparenz in dem Fall herzustellen. Es blieb unklar, ob das Ministerium die Akten tatsächlich freigibt und wenn ja, in welchem Umfang. Akten mit sensiblen Informationen unter Verschluss müssen nicht veröffentlicht werden. Wie viele der Dokumente so eingestuft sind, ist unbekannt.














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