Der Osten will not be televised: Merz vergisst in der Neujahrsansprache die halbe Republik
Man kann an der Neujahrsansprache von Friedrich Merz allerhand bemerkenswert finden. Zum Beispiel, wie bedröppelt er dabei wirkte. Dass er offenbar unfähig dazu ist, auch nur in Ansätzen besinnlich zu steinmeiern, sondern seine Regierungs-To-Do-Liste herunterrattert wie eine Einkaufsliste vor Silvester. Oder wie ihm sein Kameramann oder seine Kamerafrau dazu verhalf, von oben herab zu sprechen: Zehn Zentimeter am Stativ hätten wohl genügt, um diesen Eindruck zu beheben.
Was sich allerdings nicht so leicht ändern lässt: Dass Ostdeutschland für Friedrich Merz nicht existiert. Der Bundeskanzler schafft es, eine ganze zehnminütige Rede herunterzuleiern, ohne dass ihm Ostdeutschland überhaupt einfällt. Und das zu Beginn eines Jahres, in dem
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