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Jahreswechsel: Pyrotechnik, Feuer und Gewalt: Elf Menschen sterben an Silvester

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Brände, Pyrotechnik, Verkehrsunfälle und Gewalt haben in Deutschland an Silvester mindestens elf Menschen das Leben gekostet. Die traurige Bilanz des Jahreswechsels.

Rund um den Jahreswechsel sind in Deutschland mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. 

Explosion in Nachbarwohnung tötet Frau in Bochum

In einer Wohnung in Bochum hat es in der Nacht zu Silvester eine Explosion gegeben, eine 70-jährige Nachbarin starb kurz später im Krankenhaus. Wie Polizei und Feuerwehr in der nordrhein-westfälischen Stadt am Mittwoch mitteilten, ereignete sich die Explosion um kurz vor 1 Uhr in einer Erdgeschosswohnung. In einer Nachbarwohnung musste eine 70-Jährige von Rettungskräften reanimiert werden, die Frau starb aber anschließend im Krankenhaus. Den Angaben zufolge ist unklar, ob der Tod der Frau mit der Explosion zusammenhängt.

Die Ursache der Explosion ist nach Polizeiangaben ebenso noch ungeklärt. Laut "Bild"-Zeitung soll ein mutmaßlicher Bau von illegalen Silvesterböllern der Auslöser gewesen sein.

Mann tötet Obdachlosen in Duisburg

Am Duisburger Hauptbahnhof ist am Mittwochabend bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern ein 67-Jähriger ums Leben gekommen. Ein 39-Jähriger hatte auf ihn körperlich derart massiv eingewirkt, dass der Ältere das Bewusstsein verlor. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Duisburg gemeinsam mit.

Die Auseinandersetzung ereignete sich im Bereich eines Wartehäuschens an einem Bahngleis. Rettungskräfte versuchten den Angaben zufolge vergeblich, den 67-jährigen Mann zu reanimieren. Die Staatsanwaltschaft sprach von einem vollendeten Tötungsdelikt. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.

Zwei 18-Jährige sterben in Bielefeld durch Pyrotechnik

Zwei 18-Jährige sind in der Silvesternacht in Bielefeld bei Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik ums Leben gekommen. Die jungen Männer erlitten tödliche Gesichtsverletzungen, wie die Polizei mitteilte. Zuvor berichtete die "Bild" darüber. Die Unfälle passierten unabhängig voneinander.

Ein Vorfall ereignete sich im Stadtteil Baumheide. Dort starb der Mann den Angaben zufolge noch am Unfallort. Der Verletzte im Stadtteil Brake erlag seinen Verletzungen nach Reanimationsversuchen im Krankenhaus. Um welche Pyrotechnik es sich handelte, wurde nicht mitgeteilt.

In beiden Fällen gab es laut Polizei Zeugen des Vorfalls. Bislang liegen den Angaben zufolge keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

Drei Tote bei Bränden im Baden-Württemberg

An Silvester sind in Baden-Württemberg bei mehreren Bränden drei Menschen ums Leben gekommen. Die Brände hätten sich im Schwarzwald in den Orten Bonndorf und Lenzkirch sowie in Giengen an der Brenz ereignet, wie das Innenministerium in Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Kind läuft in Niedersachsen vor Auto

Ein fünf Jahre alter Junge ist an Neujahr kurz nach Mitternacht im Landkreis Vechta von einem Auto erfasst worden und wenig später gestorben. Das Kind lief nach ersten Erkenntnissen der Ermittler in Lohne von einem Gehweg auf die Straße, teilte die Polizei mit. Ein dort fahrender 47-Jähriger erfasste den Jungen mit seinem Wagen. Das Kind wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo es wenige Stunden später starb.

Rentnerin stirbt bei Wohnungsbrand in Würzburg

Eine 88-Jährige ist nach einem Brand in ihrer Wohnung in Würzburg im Krankenhaus gestorben. Die Polizei vermutet, dass eine Rakete ein Feuer auf dem Balkon auslöste, der von da auf die Wohnung übergriff. 

Die Feuerwehr war kurz nach Mitternacht zu dem Brand im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses ausgerückt. Als die Flammen gelöscht waren, stießen die Rettungskräfte in der Wohnung auf die bewusstlose Frau. Sie kam in eine Klinik, wo sie im Laufe der Nacht starb. 

Nach bisherigen Erkenntnissen der Brandermittler ist es wahrscheinlich, dass eine Rakete das Feuer auf dem Balkon verursachte. Zeugen hatten beobachtet, wie drei Menschen mit Feuerwerk hantiert hatten. Dabei soll mindestens eine Rakete auf den Balkon geflogen sein. Kurze Zeit später sei das Feuer ausgebrochen. 

Die Identität der Verdächtigen ist unbekannt. Die Kriminalpolizei sucht nun wegen fahrlässiger schwerer Brandstiftung mit Todesfolge nach zwei Männern und einer Frau.

Junger Mann stirbt in Wiesbaden durch Messerstiche

In der Silvesternacht ist es in Wiesbaden kurz nach Mitternacht zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gekommen. Ein 23-Jähriger starb durch Messerstiche und ein 22-Jähriger wurde schwer verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft der hessischen Landeshauptstadt am Donnerstag mitteilten. Zwei Tatverdächtige im Alter von 22 Jahren wurden demnach festgenommen.

Die Tat ereignete sich demnach im Stadtteil Wiesbaden-Mitte, die Polizei sprach von einer "körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen". Die Ermittlungen zu Hintergründen und Abläufen liefen derzeit. Weitere Angaben könnten noch nicht gemacht werden, erklärten die Ermittler.

Die Polizei erhielt demnach gegen 00.10 Uhr die Meldung über einen durch Messerstiche verletzten Menschen, woraufhin Einsatzkräfte entsandt wurden. Der 23-Jährige starb noch vor Ort, der 22-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die zwei Verdächtigen seien "im Rahmen der intensiven Fahndungsmaßnahmen" festgenommen worden, hieß es.

Polizist stirbt in Bayern bei Unfall mit Gegenverkehr

In Bayern ist in der Neujahrsnacht ein Polizist bei einer Streifenfahrt auf einer Bundesstraße tödlich verunglückt. Das mit ihm und einem weiteren Beamten besetzte Einsatzfahrzeug geriet am frühen Morgen bei Selbitz in Oberfranken aus zunächst noch unklarer Gründen auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen, wie die Polizei Bayreuth am Donnerstag mitteilte. Der 25-jährige Polizeibeamte starb noch an der Unfallstelle.

Sein 20-jähriger Kollege, der den Streifenwagen fuhr, und der 42 Jahre alte Fahrer des entgegenkommenden Autos wurden schwer verletzt.















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