Nordkorea verurteilt den US-Angriff auf Venezuela. Der Papst ruft zur Besonnenheit auf. Alle Entwicklungen im Newsblog. Sonntag, 4. Januar Nordkorea kritisiert "brutale Natur der USA" Nordkorea wirft den USA eine massive Verletzung der Souveränität Venezuelas vor. Der Vorfall bestätige "die abtrünnige und brutale Natur der USA", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA einen Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums. Nur wenige Stunden zuvor hatte Nordkorea mehrere ballistische Raketen in Richtung Japanisches Meer abgefeuert. Der Test könne möglicherweise als Protestreaktion auf den US-Angriff in Venezuela interpretiert werden, zitierten südkoreanische Medien einige Experten. Papst beobachtet Entwicklungen mit großer Sorge Nach dem US-Angriff auf Venezuela und der Festnahme des autoritären Staatschefs Nicolás Maduro hat Papst Leo XIV. mit deutlichen Worten zur Besonnenheit aufgerufen. Mit großer Sorge verfolge er die Entwicklungen in dem Land, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche nach dem traditionellen Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. Das Wohl des venezolanischen Volkes müsse "über jeder anderen Erwägung stehen". Der Pontifex forderte, die "Gewalt zu überwinden und Wege der Gerechtigkeit und des Friedens einzuschlagen". Außerdem müssten die "Souveränität des Landes gewährleistet, der in der Verfassung verankerte Rechtsstaat gesichert und die Menschen- und Bürgerrechte eines jeden und aller respektiert" werden. Leo betonte zudem, es müsse nun daran gearbeitet werden, eine "ruhige Zukunft der Zusammenarbeit, der Stabilität und der Eintracht" aufzubauen. Weltweit: Venezolaner feiern Maduros Festnahme Von Kolumbien bis Spanien : In zahlreichen Ländern feiern derzeit ausgewanderte Venezolaner die Entmachtung Maduros. Aus diesen Gründen ist ihre Erleichterung groß. "Die Geschichte wird sich in Venezuela wiederholen" Nach dem Sturz des venezolanischen Präsidenten Maduro kündigt US-Präsident Donald Trump Milliardeninvestitionen in die dortige Ölindustrie an. Doch die US-Ölriesen halten sich eher bedeckt. Sie ist "in tausend Schlachten erprobt" Vizepräsidentin Delcy Rodríguez übernimmt übergangsweise die Führung in Venezuela. Das ist über die Politikerin bekannt, die Maduro einst als "Tigerin" bezeichnete. Lufthansa meidet Luftraum Nach dem US-Angriff auf Venezuela informiert die Lufthansa über etwas längere Flugzeiten zum südamerikanischen Nachbarland Kolumbien. Die größte deutsche Airline "fliegt nicht nach Venezuela und nutzt seit einigen Monaten auch nicht mehr den venezolanischen Luftraum", teilte ein Unternehmenssprecher der Deutschen Presse-Agentur mit. "Weitere, kurzfristig gesperrte Luftraumgebiete werden von Lufthansa großräumig umflogen." Dies führe nach der US-Attacke auf Venezuela bei der Verbindung zwischen Frankfurt/Main und der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá zu einer etwas längeren Flugzeit von rund zwölf statt elfeinhalb Flugstunden. "Alle weiteren Flugverbindungen nach Südamerika verkehren gemäß dem normalen Flugplan." Überraschende Worte von Maduro Mit gefesselten Händen, umgeben von FBI-Agenten, wird Venezuelas Staatschef aus einem Flugzeug geführt. Was Maduro dann sagt, überrascht. Klingbeil: Gewalt-Regime kein Grund für Rechtsverletzung Für SPD-Chef Lars Klingbeil ist das US-Vorgehen in Venezuela "sehr bedenklich". Der venezolanische Machthaber Nicolás Maduro habe zwar ein autoritäres Regime angeführt, das sich mit Gewalt und Unterdrückung an die Macht geklammert habe. "Allerdings kann dies keine Rechtfertigung dafür sein, internationales Recht zu missachten", sagte Klingbeil. "Das Völkerrecht ist zu achten. Das gilt auch für das Handeln der USA ." Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte eine rechtliche Einordnung des US-Angriffs zunächst nur als "komplex" bezeichnet. Klingbeil sagte, jetzt müsse es darum gehen, jegliche weitere Eskalation zu verhindern. Der SPD-Chef rief dazu auf, "den Pfad zu einem friedlichen Übergang zur Demokratie in Venezuela zu finden". Die venezolanische Bevölkerung müsse selbst über ihre Zukunft entscheiden können. "Die USA sind zurück" Die Machtfrage in Venezuela bleibt nach der Festnahme Maduros unsicher. Expertin Anja Dargatz äußert sich im Interview mit t-online zu möglichen Entwicklungen und der Rolle Europas im politischen Chaos. New Yorks Bürgermeister zu Maduro-Festnahme: Rechtsverstoß Der neue New Yorker Bürgermeister, Zohran Mamdani, hat nach dem von US-Präsident Donald Trump befohlenen Militäreinsatz in Venezuela von einem Rechtsverstoß gesprochen. "Ein einseitiger Angriff auf einen souveränen Staat ist ein kriegerischer Akt und verstößt gegen Bundes- und internationales Recht", schrieb der linke Demokrat auf der Plattform X. Mamdani, der von manchen als Anti-Trump bezeichnet wird, schrieb, das offensichtliche Streben nach einem Regimewechsel betreffe nicht nur Menschen im Ausland, sondern habe auch direkte Auswirkungen auf Zehntausende Venezolaner, die in New York lebten. Sein Fokus werde auf ihrer Sicherheit und der Sicherheit aller New Yorker liegen. Mamdani hat zum Jahreswechsel sein Amt angetreten. "Das kann Trump noch teuer zu stehen kommen" Die US-Regierung verteidigt ihren Angriff auf Venezuela. Ein US-Experte erklärt im Interview mit t-online, warum nicht alle in der eigenen Partei mit Trumps Rechtfertigung zufrieden sind – und warnt Europa. Starmer: Wir weinen Maduro-Herrschaft keine Träne nach Den britischen Premierminister Keir Starmer betrübt die Entmachtung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro nicht. "Wir betrachteten Maduro als illegitimen Präsidenten und haben keine Träne über das Ende seines Regimes vergossen", schrieb Starmer auf der Plattform X. Großbritannien habe seit langem einen Machtwechsel in Venezuela unterstützt. Man werde sich in den kommenden Tagen mit den USA beraten, "da wir einen sicheren und friedlichen Übergang zu einer legitimen Regierung anstreben, die den Willen des venezolanischen Volkes widerspiegelt", hieß es. Starmer hatte zuvor deutlich gemacht, dass sein Land nicht an dem US-Militäreinsatz in Venezuela beteiligt war. Er betonte auch die Bedeutung des Völkerrechts, "an das wir uns alle halten sollten". Frau von Trump-Berater provoziert mit Grönland-Beitrag Katie Miller, die Ehefrau des Trump-Beraters Stephen Miller, provoziert mit einem Post auf X. Mit dem Kommentar "Bald" veröffentlichte sie am Samstagabend eine Karte von Grönland , auf der das Land vollständig in den Farben der US-amerikanischen Flagge zu sehen ist. Trump hatte in der Vergangenheit wiederholt einen Anspruch der USA auf Grönland erhoben. Die für die USA geostrategisch günstig gelegene Insel gehört zum Königreich Dänemark , ist aber weitgehend autonom. China fordert Freilassung von Maduro und Ehefrau China fordert die USA auf, Maduro und dessen Frau umgehend freizulassen. Die Lage in Venezuela solle durch Dialog und Verhandlungen gelöst werden, erklärt das Außenministerium in Peking. Es verurteilt die Gefangennahme des Ehepaars als Verstoß gegen das Völkerrecht und fordert die USA dazu auf, die persönliche Sicherheit von Maduro und seiner Frau zu gewährleisten. Stationierung von US-Truppen in Venezuela? Das sagt Trump Solange Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez "das tut, was wir wollen", würden die USA keine Truppen in dem Land stationieren. Das erklärte US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit dem Medium "New York Post". Zuvor hatte Trump in einer Pressekonferenz gesagt, die USA würden das Land bis zu einem demokratischen Übergang "führen". Dies hatte Spekulationen über eine Besatzung ausgelöst. Dennoch betonte der US-Präsident in dem Interview erneut, zu einer "zweiten Welle" von Angriffen in Venezuela bereit zu sein. "Wir sind vorbereitet", so Trump. USA heben Luftraum-Beschränkungen auf Die Beschränkungen für den Luftraum über der Karibik laufen US-Verkehrsminister Sean Duffy zufolge um Mitternacht US-Ostküstenzeit (05.00 Uhr GMT) aus. Der Flugverkehr könne dann wieder aufgenommen werden, schreibt Duffy auf der Online-Plattform X. Die Fluggesellschaften seien informiert und würden ihre Flugpläne zügig aktualisieren. Videos zeigen Maduro in New York Erste Videos von der Ankunft von Nicolás Maduro in einem Untersuchungsgefängnis sind in sozialen Medien aufgetaucht. Ein Konto des Weißen Hauses teilte Aufnahmen des ehemaligen venezolanischen Staatschefs auf der Plattform X. Gericht ernennt Rodríguez zur Interimspräsidentin Die Verfassungskammer des Obersten Gerichtshofs von Venezuela hat Vizepräsidentin Delcy Rodríguez am Samstag (Ortszeit) zur Interimspräsidentin ernannt. Die Entscheidung ist eine Reaktion auf die Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro durch US-Streitkräfte. Außenminister Venezuelas: Frieden gestört Der venezolanische Außenminister Yvan Gil wirft den USA vor, mit ihrem Angriff den Frieden in Lateinamerika gestört zu haben. "Der Frieden in Lateinamerika wurde durch diese Aktion gestört", sagt Gil am Sonntag der russischen staatlichen Nachrichtenagentur RIA. Die Äußerung ist eine Reaktion auf die Bekanntgabe von US-Präsident Donald Trump, wonach der venezolanische Präsident Nicolas Maduro gefangen genommen wurde. Experten: Anstieg der Ölförderung in Venezuela kann Jahre dauern Trotz der Versprechen von US-Präsident Donald Trump dürfte es nach Einschätzung von Experten Jahre dauern, bis die Ölförderung in Venezuela wieder nennenswert ansteigt. Selbst wenn US-Konzerne wie von Trump in Aussicht gestellt Milliarden investieren würden, stünden dem eine marode Infrastruktur, Sicherheitsbedenken und politische Instabilität entgegen, sagten Analysten am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem müssten erst die Sanktionen aufgehoben und die Gesetze des Landes geändert werden, um ausländische Investitionen zu ermöglichen. "Wenn Trump und andere einen friedlichen Übergang mit wenig Widerstand schaffen, dann gibt es in fünf bis sieben Jahren einen deutlichen Anstieg der Ölförderung", sagte der Energie-Stratege Thomas O'Donnell. Ein gescheiterter Übergang könne jedoch zu jahrelangem Widerstand führen. Demokraten werfen Trump Täuschung vor Führende US-Demokraten werfen der Regierung von Präsident Donald Trump schwere Täuschung bei den Plänen für den Militäreinsatz in Venezuela vor. Man habe ihn und andere "völlig im Dunkeln gelassen", sagt der Anführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer. Ihm sei zuvor in geheimen Unterrichtungen versichert worden, dass kein Militäreinsatz geplant sei. Trump erklärt, er habe den Kongress aus Sorge vor undichten Stellen nicht vollständig informiert. Trump: Bei Angriff starben viele Kubaner Bei dem US-Militäreinsatz in Venezuela und der Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro sind nach Angaben von US-Präsident Donald Trump "viele" kubanische Staatsbürger getötet worden. "Viele Kubaner haben letzte Nacht ihr Leben verloren", sagte Trump am Samstag in einem Interview mit der "New York Post". "Sie haben Maduro beschützt. Das war kein guter Zug", fügte der US-Präsident hinzu. "Kuba war immer sehr abhängig von Venezuela. Von dort bekamen sie ihr Geld, und sie haben Venezuela beschützt, aber in diesem Fall hat das nicht so gut funktioniert", sagte Trump weiter. Nähere Angaben zur Zahl der mutmaßlich Getöteten machte Trump jedoch nicht. Er legte auch keine Belege für die Aussagen vor. In Venezuela sollen nach US-Angaben schon länger kubanische Spezialkräfte zum Schutz des Präsidenten im Einsatz sein. Macron will Oppositionsführer als Präsident Venezuelas Der Oppositionspolitiker Edmundo González Urrutia soll Venezuela führen. Das hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorgeschlagen. Peru nimmt Venezolaner auf Peru will die sofortige Rückkehr von Venezolanern ermöglichen. Dies gelte unabhängig von deren Einwanderungsstatus, teilt Präsident Jose Jeri auf der Plattform X mit. In Nachbarländern wie Ecuador feiern unterdessen Exil-Venezolaner die Entwicklung. Eine Demonstrantin in Quito spricht von einer "ungeheuren Freude". Samstag, 3. Januar China verurteilt Angriff China verurteilt den Angriff der USA auf Venezuela scharf. "China ist zutiefst schockiert über den eklatanten Einsatz von Gewalt durch die USA gegen einen souveränen Staat und dessen Präsident und verurteilt ihn aufs Schärfste", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua einen Sprecher des chinesischen Außenministeriums. "Solche hegemonialen Handlungen der USA verstoßen schwerwiegend gegen das Völkerrecht und die Souveränität Venezuelas und bedrohen Frieden und Sicherheit in Lateinamerika und der Karibik", wurde der Sprecher zitiert. China lehne dies entschieden ab. Maduro in New York gelandet Der bei einem US-Angriff in Venezuela gefangen genommene Staatschef Nicolás Maduro ist am Samstag in den USA eingetroffen. Wie ein AFP-Reporter beobachtete, wurde Maduro am Stewart-Flughafen nördlich von New York aus einem Flugzeug eskortiert. Von dort sollte er per Hubschrauber nach New York gebracht werden, wo ihm wegen "Verschwörung zum Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll. Venezuelas Ölexporte offenbar lahmgelegt Die Ölexporte Venezuelas liegen Insidern zufolge lahm. Bei Hafenkapitänen gehen keine Anträge ein, das Auslaufen beladener Schiffe zu genehmigen, sagen vier mit den Vorgängen vertraute Personen. Mehrere für die USA und Asien bestimmte Tanker sind nicht ausgelaufen, während andere, die auf eine Beladung gewartet hatten, die Häfen leer verlassen haben, wie aus Branchendaten hervorgeht. Im wichtigsten Ölhafen Jose werden dem Dienst TankerTrackers.com zufolge keine Schiffe beladen. Ein vollständiger Exportstopp könnte zu Förderkürzungen führen, da die Lager voll sind. Die staatliche Ölgesellschaft PDVSA und ihr Partner Chevron äußern sich zunächst nicht. Maduro soll ins "VIP"-Gefängnis in Brooklyn Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Frau werden Berichten zufolge in das Metropolitan Detention Center (MDC), ein Bundesgefängnis in Brooklyn, gebracht. Die Einrichtung ist dafür bekannt, dass dort prominente "Prominente" wie Joaquin "El Chapo" Guzman, Luigi Mangione, Ghislaine Maxwell , P Diddy und Sam Bankman-Fried untergebracht sind. Das Gefängnis ist laut der Nachrichtenseite Axios für seinen baufälligen Zustand, seine unhygienischen Verhältnisse und seine Unsicherheit bekannt. New Yorker Bürgermeister nennt Militäreinsatz rechtswidrig Der neue New Yorker Bürgermeister, Zohran Mamdani, hat nach dem von US-Präsident Donald Trump befohlenen Militäreinsatz in Venezuela von einem Rechtsverstoß gesprochen. "Ein einseitiger Angriff auf einen souveränen Staat ist ein kriegerischer Akt und verstößt gegen Bundes- und internationales Recht", schrieb der linke Demokrat auf der Plattform X. Die USA nahmen bei einem Militäreinsatz in Venezuela in der Nacht zum Samstag Staatschef Nicolás Maduro und seine Ehefrau fest und brachten beide außer Landes. In New York soll ihnen wegen Vorwürfen des "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden. UN-Sicherheitsrat berät am Montag über US-Angriff Der UN-Sicherheitsrat wird sich am Montag mit dem US-Angriff auf Venezuela befassen. Laut Diplomatenkreisen findet die Dringlichkeitssitzung um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr MEZ) auf Antrag Venezuelas statt. UN-Generalsekretär Antonio Guterres sieht in dem Vorgehen der USA einen "gefährlichen Präzedenzfall". Guterres sei zutiefst besorgt, dass die Regeln des Völkerrechts nicht beachtet worden seien, sagte sein Sprecher Stephane Dujarric. US-Flüge nach Venezuela annulliert Große US-Fluggesellschaften annullieren nach dem Militäreinsatz in Venezuela Hunderte Flüge. Betroffen sind unter anderem American Airlines, Delta, Spirit Airlines und JetBlue Airways. Die US-Luftfahrtbehörde FAA sperrt den Luftraum über der Karibik und verweist auf Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit dem Militäreinsatz, der andauere. US-Verkehrsminister Sean Duffy teilt auf der Plattform X mit, die Beschränkungen würden aufgehoben, "wenn es angemessen ist". Netanjahu gratuliert Trump zur Gefangennahme Maduros Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat US-Präsident Donald Trump für den US-Angriff in Venezuela und die Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro gelobt. "Herzlichen Glückwunsch, Präsident Donald Trump, für Ihre mutige und historische Führungsrolle im Namen von Freiheit und Gerechtigkeit", schrieb Netanjahu auf der Plattform X. Er sei voller Hochachtung für das entschlossene Handeln der USA und den brillanten Einsatz der mutigen Soldaten, fügte er hinzu. Maduro war ein enger Verbündeter des Iran, dem Erzfeind Israels. Netanjahu erwähnte den Iran nicht ausdrücklich, aber in Israel wird der Schlag gegen den autoritären Maduro in Zusammenhang mit dem Iran gesehen. Erst am Freitag nur Stunden vor dem Angriff in Venezuela hatte Trump sich in die Proteste im Iran eingeschaltet und mit einem Eingreifen auch dort gedroht. Wenn der Iran friedliche Demonstranten töte, "werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihnen zu Hilfe kommen", schrieb der Republikaner auf seiner Online-Plattform Truth Social. Was er konkret vorhat, ließ der US-Präsident offen. Maduros Stellvertreterin fordert seine Freilassung Nach dem US-Einsatz in Venezuela hat Vizepräsidentin Delcy Rodríguez die sofortige Freilassung von Staatschef Nicolás Maduro und seiner Ehefrau verlangt. Rodríguez sprach auf einer Sitzung des Verteidigungsrates des südamerikanischen Landes, die live im Fernsehen übertragen wurde. Maduro sei der einzige Präsident des Landes. Rodríguez sprach von einer Entführung Maduros und rief ihre Landsleute Einheit auf, um das Land zu verteidigen. Zuvor hatte US-Präsident Trump gesagt, Rodriguez sei zur Zusammenarbeit mit den USA bereit. "Wir haben gerade ein Gespräch mit ihr geführt, und sie ist im Grunde bereit, das zu tun, was wir für notwendig halten, um Venezuela wieder groß zu machen, ganz einfach", sagte Trump bei einer Pressekonferenz. "Ich finde, sie war sehr zuvorkommend, aber sie hat wirklich keine andere Wahl." Von Rodríguez gab es zu dieser Äußerung Trumps zunächst keine Stellungnahme. Rodríguez, die laut Verfassung bei einem Ausfall des Staatschefs bis zu Neuwahlen die Regierungsgeschäfte übernehmen soll, nannte Maduro den "einzigen Präsidenten" von Venezuela und den US-Angriff einen "schrecklichen Fleck" in den bilateralen Beziehungen. "Wir werden nie wieder Sklaven sein", sagte sie und bezeichnete den Angriff einen Verstoß gegen die UN-Charta. Nach der Verfassung müsste sie bei einem Ausfall des Staatschefs bis zu Neuwahlen die Regierungsgeschäfte übernehmen. Als Außenministerin (2014-2017) prägte Rodríguez den konfrontativen Kurs gegen die USA, den sie als Vizepräsidentin fortsetzte. Demonstranten in Berlin und Hamburg fordern Freilassung Maduros Mehrere Hundert Menschen haben in Berlin gegen den US-Angriff auf Venezuela protestiert. Die Demonstranten am Brandenburger Tor forderten, die Bundesregierung und die Vereinten Nationen sollten die Militäraktion offiziell verurteilen und sich für die Freilassung des von US-Kräften festgesetzten Machthabers Maduro einsetzen. Zu sehen waren vor allem Plakate linker Gruppen. Eine der Teilnehmerinnen sagte, sie sei da, "weil ich es einfach unmöglich finde, dass jemand ein fremdes Land überfällt und den Präsidenten entführt und bei sich vor Gericht stellt". Außerdem hätten die USA in Venezuela nichts zu suchen. Ein Demonstrant sagte, er sei schockiert über die Gewalt, die gerade von den USA ausgehe gegen andere Staaten. Auch in Hamburg haben laut Polizei rund 300 Menschen gegen den Angriff der USA auf Venezuela demonstriert. Die Organisatoren hatten über soziale Netzwerke spontan zu dem Protest aufgerufen. Die Demonstranten, viele davon aus dem linken Spektrum, hielten Plakate hoch mit Aufschriften wie "USA raus Venezuela" und "Venezuela geht uns alle an". Sie zogen bei Schnee und Kälte vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt. Es habe keine Zwischenfälle gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Für Sonntag sind weitere Demonstrationen in Hamburg und Kiel geplant. "Ins Verderben gestürzt": Merz äußert sich zu Gefangennahme Maduros Kanzler Friedrich Merz (CDU) reagiert zurückhaltend auf den US-Angriff auf Venezuela und die Gefangennahme von Machthaber Maduro. "Maduro hat sein Land ins Verderben geführt. Die letzte Wahl wurde gefälscht", schrieb Merz am Abend auf X. "Die Präsidentschaft haben wir – wie viele andere Staaten auf der Welt – daher nicht anerkannt. Maduro spielte in der Region eine problematische Rolle". Die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes sei komplex, schrieb Merz weiter. "Dazu nehmen wir uns Zeit. Maßstab bleibt das Völkerrecht. Jetzt darf in Venezuela keine politische Instabilität entstehen. Ziel sollte ein geordneter Übergang hin zu einer durch Wahlen legitimierten Regierung sein." Trump geht genauer auf Maduros Nachfolge ein Die US-Regierung will nach der Entmachtung von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro mit dessen Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zusammenarbeiten. "Wir haben gerade ein Gespräch mit ihr geführt, und sie ist im Grunde bereit, das zu tun, was wir für notwendig halten, um Venezuela wieder groß zu machen, ganz einfach", sagte US-Präsident Donald Trump bei einer Pressekonferenz in seiner Residenz Mar-a-Lago in Florida im Zusammenhang mit dem US-Militäreinsatz in Venezuela. Nach der venezolanischen Verfassung würde Vizepräsidentin Delcy Rodríguez bei einem Ausfall des Staatschefs bis zu Neuwahlen die Regierungsgeschäfte übernehmen. Als Außenministerin (2014–2017) prägte Rodríguez den konfrontativen Kurs gegen die USA, den sie als Vizepräsidentin fortsetzte. In seiner Pressekonferenz kündigte Trump auch an, dass die USA die Führung in Venezuela übergangsweise übernehmen wollten. "Ich meine, es gibt niemanden, der das Amt übernehmen könnte", sagte Trump. "Sie hatte ein langes Gespräch mit Marco und sagte: "Wir werden alles tun, was Sie brauchen." Ich finde, sie war sehr zuvorkommend, aber sie hat wirklich keine andere Wahl." So schildern Insider den US-Angriff auf Venezuela Ein Maulwurf in Venezuelas Regierung soll der CIA Informationen über Maduros Aufenthalt zugespielt haben. Das ist über den nächtlichen US-Angriff bekannt. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Einsatz in Venezuela: Was ist die US-Spezialeinheit Delta Force? Die Delta Force soll Venezuelas Machthaber Maduro und dessen Frau gefangen genommen haben. Die US-Elitetruppe ist berüchtigt für spektakuläre Einsätze. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . USA entführen Maduro: Der Dorn in Trumps Auge Die USA haben Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro entführt. Seit Jahren hatte Washington ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Wer ist der Mann in Trumps Gewalt? Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Auswärtiges Amt: Reisewarnung für Venezuela Nach dem US-Angriff auf Venezuela und der Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro hat das Auswärtige Amt die Reisewarnung für Venezuela ausgeweitet. "Für ganz Venezuela gilt nun eine Reisewarnung", teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin mit. "Deutsche Staatsangehörige im Land sind aufgerufen, an einem sicheren Ort zu bleiben." Bisher galt eine Teilreisewarnung. Zuvor war der Krisenstab der Bundesregierung im Auswärtigen Amt zusammengetreten. "Das Auswärtige Amt steht im engsten Kontakt mit der Botschaft in Caracas", so die Sprecherin weiter. Trump äußert sich nach Angriff auf Venezuela Die US-Regierung hat Venezuela angegriffen und Machthaber Maduro in die USA gebracht. Präsident Trump hat sich vor der Presse geäußert. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Trump postet Foto, das Maduro in Haft zeigen soll Nach dem US-Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme von Machthaber Maduro hat US-Präsident Trump auf seiner Plattform Truth Social ein Foto geteilt, das Maduro in Gefangenschaft zeigen soll: Nach US-Angaben befinden sich Maduro und sein Ehefrau auf dem Kriegsschiff Iwo Jima. Das Ehepaar war in der Nacht zu Samstag von US-Spezialkräften in Caracas regelrecht entführt worden. Laut Justizministerin Pam Bondi soll Maduro in New York wegen Drogenschmuggels angeklagt werden. Analyse: Warum Trump keine Gegenwehr fürchten muss Die USA haben ihre Drohung wahr gemacht und den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro aus dem Amt gedrängt. Ob die US-Regierung einen Plan für danach hat, ist eher fraglich. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Vance rechtfertigt Gefangennahme Maduros US-Vizepräsident JD Vance hat den Großeinsatz in Venezuela mit dem Kampf gegen den Drogenhandel und US-Ölinteressen begründet. Vance schrieb auf X, Präsident Trump habe dem südamerikanischen Land mehrfach Auswege aus dem Konflikt angeboten. Bedingung sei jedoch gewesen: "Der Drogenhandel muss aufhören, und das gestohlene Öl muss den Vereinigten Staaten zurückgegeben werden", betonte Vance. Der Vizepräsident wies in einem weiteren Post Kritik zurück, das Vorgehen der USA sei nicht rechtmäßig. In den USA gebe es mehrere Vorwürfe des "Drogenterrorismus" gegen Maduro, schrieb Vance weiter. "Man entzieht sich nicht der Justiz bei Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten, nur weil man in einem Palast in Caracas lebt", betonte er. Machado: Oppositioneller González soll Präsident werden Die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado fordert nach der Festnahme von Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte die Einsetzung des Oppositionspolitikers Edmundo González Urrutia als Nachfolger. Er habe die Präsidentenwahl vor eineinhalb Jahren gewonnen und sollte sein verfassungsmäßiges Amt nun unverzüglich antreten, heißt es in einer auf der Plattform X veröffentlichten Mitteilung Machados. Nach dem Militäreinsatz der USA sei für die Opposition die Zeit gekommen, Venezuela zu regieren, schrieb Machado weiter. "Heute sind wir bereit, unser Mandat durchzusetzen und die Macht zu übernehmen. Bleiben wir wachsam, aktiv und organisiert, bis der demokratische Übergang vollzogen ist." Sie rief die Streitkräfte des südamerikanischen Landes dazu auf, González als Oberbefehlshaber anzuerkennen. Experte Maihold: "Trump steht vor einem strategischen Dilemma" Die USA haben Venezuela angegriffen und Machthaber Maduro entführt. In Caracas tut sich ein Machtvakuum auf. Kann das Regime sich nochmals stabilisieren? Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Trump: Maduro und Ehefrau auf dem Weg nach New York Der von US-Eliteeinheiten festgenommene Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro, befindet sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump auf dem Weg nach New York. Zusammen mit seiner Ehefrau Cilia Flores sei Maduro auf dem Kriegsschiff Iwo Jima, sagte Trump im Interview mit dem US-Fernsehsender Fox News. Ferner sagte Trump, er habe Maduro vor einer Woche zur Kapitulation aufgefordert. "Ich sagte, du musst aufgeben. Du musst dich ergeben." Sie hätten vor etwa einer Woche miteinander telefoniert. Maduro habe sich allerdings geweigert. US-Justizministerin Bondi zufolge sind Maduro und seine Ehefrau in New York angeklagt worden. Ihnen werden Verbrechen in Zusammenhang mit Drogenhandel vorgeworfen, wie sie auf X mitteilte. Konkret werden Maduro demnach unter anderem "Verschwörung zum Drogenterrorismus" sowie "Verschwörung zum Kokainimport" vorgeworfen. Auch wird er des Besitzes von Maschinengewehren und Sprengstoff bezichtigt. Erst Drogen, jetzt Öl: Was Trump mit Venezuela vorhat Seit Monaten hat der US-Präsident den Druck auf Venezuela erhöht, nun wurde Nicolás Maduro de facto entführt. Was steckt hinter dem Konflikt? Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Trump: Kein Vertreter der Maduro-Regierung wird ihm nachfolgen Dem bei einem US-Militäreinsatz in Venezuela gefangen genommenen Präsidenten Nicolás Maduro soll nach den Worten von US-Präsident Donald Trump kein Vertreter von dessen Regierung nachfolgen. Er werde niemandem erlauben, "dort weiterzumachen, wo er aufgehört hat", sagte Trump in einem Telefoninterview dem US-Sender Fox News mit Blick auf Maduro. Der venezolanische Staatschef sei in einer Art "Festung" gefangen genommen worden und solle nach New York gebracht werden. Die Gefangennahme Maduros durch das US-Militär habe er live mitverfolgt, so Trump. Es sei wie eine "Fernsehshow" gewesen. "Ich habe zugeschaut, buchstäblich, als wenn ich eine Fernsehshow gesehen hätte", sagte Trump und fügte hinzu: "Und wenn Sie das Tempo gesehen hätten, die Gewalt". Venezuela beantragt Krisensitzung des UN-Sicherheitsrats Nach dem US-Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme des autoritären Präsidenten Nicolás Maduro hat die Regierung in Caracas eine Krisensitzung des UN-Sicherheitsrates beantragt. Die Attacke stelle einen Verstoß gegen die UN-Charta dar und gefährde den Frieden in der Region und der ganzen Welt, hieß es in einem Schreiben des Außenministeriums an den ständigen Vertreter Somalias bei den Vereinten Nationen. Der UN-Sicherheitsrat solle die Aggression verurteilen und die Einstellung der Angriffe fordern. Wegen Drogenhandels: Staatschef Maduro in den USA angeklagt Die US-Justiz will dem beim Militäreinsatz der Vereinigten Staaten gegen Venezuela mutmaßlich gefangen genommenen Staatschef Nicolás Maduro wegen Vorwürfen des Drogenhandels und des Terrorismus den Prozess machen. Maduro und seine Ehefrau sind angeklagt und werden bald mit "dem ganzen Zorn der amerikanischen Justiz auf amerikanischem Boden in amerikanischen Gerichten konfrontiert werden", schrieb US-Justizministerin Pam Bondi am Samstag im Onlinedienst X. Bondi verwies nun darauf, dass gegen Maduro bereits in der Vergangenheit Anklage wegen "Verschwörung zum Drogenterrorismus und Verschwörung zur Einfuhr von Kokain" erhoben worden sei. Diese Anklage gegen Maduro hatte das US-Justizministerium bereits 2020 – während Trumps erster Amtszeit – angestrengt. Washington beschuldigt Maduro, den Drogenhandel für das "Kartell der Sonnen" zu leiten, dessen Existenz zahlreichen Experten zufolge allerdings erst noch bewiesen werden muss. Maduro wies in der Vergangenheit alle Anschuldigungen zurück. US-Militäreinsatz gegen Venezuela offenbar abgeschlossen Der US-Militäreinsatz gegen Venezuela und dessen linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro soll nach Angaben eines US-Senators inzwischen beendet sein. Der republikanische Senator Mike Lee erklärte am frühen Samstagmorgen (Ortszeit), dies habe ihm US-Außenminister Marco Rubio in einem Telefonat mitgeteilt. Rubio erwarte nach der Gefangennahme Maduros "kein weiteres Vorgehen in Venezuela". Linken-Chef verurteilt US-Angriff: "Brutaler Staatsterrorismus" Linken-Chef Jan van Aken fordert nach dem US-Angriff auf Venezuela Sanktionen gegen US-Präsident Donald Trump. "Wer Putin sanktioniert, muss auch Trump sanktionieren", sagte van Aken dem Nachrichtenportal t-online auf Anfrage. "Wer wie Trump das Völkerrecht bricht und Präsidenten entführen lässt, der betreibt brutalen Staatsterrorismus", führt er aus. "Bei völkerrechtswidrigen Angriffskriegen darf nicht mit zweierlei Maß gemessen werden." Van Aken fordert die Bundesregierung auf, eine Verurteilung durch den Sicherheitsrat und die Generalversammlung der Vereinten Nationen anzustrengen. Auch andere deutsche Politiker verurteilen das Vorgehen der USA. Um wen es sich dabei handelt und was konkret gesagt wurde, erfahren Sie hier. Reaktionen auf US-Angriffe: Russland äußert sich Nach dem US-Angriff auf Venezuela reagiert die Welt auf die Ereignisse in dem südamerikanischen Land. Russland hat als Verbündeter Venezuelas den US-Militärangriff mit deutlichen Worten verurteilt. Das Vorgehen sei "zutiefst beunruhigend und verwerflich", erklärte das russische Außenministerium in Moskau am Samstag als Reaktion auf den US-Angriff in Venezuela. Es gebe keine Rechtfertigung für diese "bewaffnete Aggression". "Ideologische Feindseligkeit hat über sachlichen Pragmatismus gesiegt", hieß es in der Mitteilung des Ministeriums aus Moskau weiter. Neben Russland reagierten weitere Länder auf den Angriff. Mehr dazu lesen Sie hier. US-Vize-Außenminister über Maduro: "Der Tyrann ist gestürzt" Der von US-Streitkräften gefasste venezolanische Staatschef Nicolás Maduro wird nach Angaben von US-Vize-Außenminister Christopher Landau für seine "Verbrechen" zur Rechenschaft gezogen. "Der Tyrann ist gestürzt", schrieb Landau auf X. Keine Opfer auf US-Seite Bei dem Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro gab es laut einem Medienbericht keine Opfer auf US-Seite. Dies berichtete die Zeitung "New York Times" unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Ob es aufseiten Venezuelas bei dem Angriff Opfer gab, kommentierte die Person nicht. Unklar war, ob damit Tote oder Verletzte gemeint waren. US-Elitesoldaten haben offenbar Maduro gefangen genommen Die Gefangennahme von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro erfolgte nach Angaben eines US-Vertreters durch amerikanische Elitesoldaten. Der Sender CBS News berichtet, es habe sich um Mitglieder der Delta Force gehandelt. Die US-Militärpublikation "military.com" beschreibt die Delta Force als eine "hochselektive, streng geheime Einheit" des US-Militärs. Es soll sich um eine Anti-Terror-Einheit handeln, die besonders dafür ausgebildet ist, Zielpersonen gefangenzunehmen beziehungsweise zu töten und Terrorzellen auszuheben. Zusammen mit den Navy Seals zähle die Delta Force zu den am besten ausgebildeten Spezialeinsatzkräften des US-Militärs und der Welt, so die Militärzeitschrift. Präsident verschwunden: Venezuela fordert Lebenszeichen Die venezolanische Regierung weiß derzeit nicht, wo sich Präsident Nicolás Maduro und seine Frau aufhalten. Das teilt Vizepräsidentin Delcy Rodríguez in einer im Staatsfernsehen ausgestrahlten Audiobotschaft mit. Sie fordert "einen sofortigen Beweis", dass die beiden noch am Leben seien. US-Präsident Donald Trump hat mitgeteilt, dass Maduro und seine Frau gefangen genommen und außer Landes geflogen worden seien . Krisenstab der Bundesregierung tritt zusammen Im Auswärtigen Amt wird heute der Krisenstab der Bundesregierung zusammentreten. "Wir beobachten die Lage in Venezuela sehr aufmerksam und verfolgen die aktuellen Meldungen mit größter Sorge", heißt es im Außenministerium. Das Auswärtige Amt stehe im engen Kontakt mit der Botschaft in Caracas. Die Lage sei derzeit "in Teilen noch unübersichtlich". Die Bundesregierung stimme sich eng mit den Partnern ab. Russland verurteilt US-Angriff auf Venezuela – "verwerflich" Russland hat den Militäreinsatz der USA in Venezuela und die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro als "Akt bewaffneter Aggression" scharf verurteilt. In der jetzigen Lage sei es wichtig, eine weitere Eskalation zu verhindern und sich auf eine Lösung durch Dialog zu konzentrieren, teilt das Außenministerium in Moskau in einer Erklärung mit. Angriffe angeblich schon Weihnachten geplant US-Präsident Donald Trump hat für Angriffe auf Venezuela laut einem Medienbericht bereits vor Tagen grünes Licht erteilt. Militärvertreter hätten erwogen, die Attacken an Weihnachten auszuführen, berichtete der US-Nachrichtensender CBS News unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Aufgrund der US-Luftschläge in Nigeria gegen Ziele des Islamischen Staates (IS) seien die Pläne dann allerdings verschoben worden. CBS News zufolge gab es in den Tagen nach Weihnachten weitere Zeitfenster für Angriffe – allerdings sei das Wetter ungünstig gewesen, sodass das US-Militär auf bessere Bedingungen gewartet habe. In der Nacht zum Samstag haben die Vereinigten Staaten dann Ziele in Venezuela angegriffen. Die Regierung in Caracas warf Washington vor, eine militärische Aggression gegen zivile und militärische Ziele auszuführen. "Dieser Krieg ist illegal": US-Senator reagiert Mehrere US-Parlamentarier haben Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Vorgehens geäußert. Der demokratische Senator von Arizona, Ruben Gallego schrieb im Kurznachrichtendienst X: "Dieser Krieg ist illegal. Es ist beschämend, dass wir uns vom Weltpolizisten zum Weltmobber entwickelt haben. Es gibt keinen Grund, warum wir mit Venezuela im Krieg sein sollten". Auch ein Parteifreund von US-Präsident Donald Trump, der republikanische Senator Mike Lee von Utah, meldete Zweifel an: "Ich bin gespannt darauf zu erfahren, was – falls überhaupt etwas – diese Handlung verfassungsrechtlich rechtfertigen könnte, angesichts des Fehlens einer Kriegserklärung oder einer Genehmigung zum Einsatz militärischer Gewalt." Venezuela kündigt "massiven" Militäreinsatz an Wegen des US-Angriffs auf Venezuela hat das südamerikanische Land am Samstag einen Einsatz all seiner militärischen Mittel angekündigt. Es werde einen "massiven Einsatz aller Land-, Luft-, Marine-, Fluss- und ballistischer Mittel geben", sagte der venezolanische Verteidigungsminister Vladimir Padrino López zur Begründung in einer Rede, die in Online-Netzwerken verbreitet wurde. "Die Truppen der Invasoren (...) haben unseren Boden entweiht", sagte Padrino. Die US-Armee habe sogar Wohngebiete angegriffen. Derzeit würden Informationen über "Verletzte und Tote" zusammengetragen. Maduro festgenommen – und aus dem Land geflogen Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump Venezuela angegriffen und den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro sowie dessen Ehefrau gefasst. Sie seien aus dem südamerikanischen Land ausgeflogen worden, teilte Trump auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social mit. Mehr dazu lesen Sie hier. US-Luftfahrtbehörde untersagt Flüge rund um Venezuela Die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) hat Flüge rund um Venezuela untersagt. "In Zusammenhang mit den andauernden militärischen Aktivitäten" ist der Betrieb von kommerziellen und privaten US-Flügen in bestimmten Gebieten verboten. Das geht aus einer sogenannten Notam (Notice to Airmen, Hinweise an Piloten) hervor, die die FAA bei verschiedenen Gefahrensituationen und Lagen herausgibt. Konkret handelt es sich um die venezolanische Küstenstadt Maiquetía, die Karibikinsel Curaçao, um Piarco auf der Insel Trinidad und Tobago sowie um San Juan auf Puerto Rico. US-Vertreter zu Reuters: Führen Angriffe in Venezuela aus Ein offizieller Vertreter der USA erklärt gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass die USA in Venezuela Angriffe ausführen. Der Insider, der anonym bleiben will, nennt keine Details. Venezuelas Präsident ruft Notstand aus Nach den US-Angriffen auf Venezuela hat die Regierung in Caracas einen landesweiten Ausnahmezustand ausgerufen. "Präsident Nicolás Maduro hat die Umsetzung des Dekrets unterzeichnet, das den Ausnahmezustand im gesamten Staatsgebiet ausruft", heißt es in einer von dem venezolanischen Sender TeleSUR TV verbreiteten Erklärung der Regierung Venezuelas. Unter dem Ausnahmezustand kann die Regierung Grundrechte weiter einschränken, die Streitkräfte und zivile Milizen aktivieren, die Kontrolle über Medien und die öffentliche Ordnung weiter verschärfen, sowie eine bewaffnete Verteidigung vorbereiten. Zugleich rief die Regierung die Bevölkerung auf, sich zur Verteidigung gegen "die imperialistische Aggression" zu erheben. "Das Volk Venezuelas und seine bolivarischen Streitkräfte stehen bereit, um die Souveränität und den Frieden zu sichern", hieß es weiter. Trump hat offenbar Angriff auf Venezuela angeordnet US-Präsident Donald Trump hat laut einer amerikanischen Reporterin Angriffe in Venezuela angeordnet. Ziel sollten unter anderem Militäreinrichtungen sein, berichtete die Reporterin des Senders CBS am Samstag auf X unter Berufung auf US-Vertreter. Venezuela wirft den USA "schweren militärischen Angriff" vor Nach mehreren Explosionen in der Hauptstadt Caracas hat Venezuela den USA einen "schweren militärischen Angriff" vorgeworfen. Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro habe die Mobilisierung der Bevölkerung angeordnet, hieß es am Samstag in einer Mitteilung der Regierung. US-Präsident Donald Trump hatte Maduro kürzlich gedroht, dass dessen Tage "gezählt" seien. Kolumbiens Präsident Petro spricht von Angriff auf Venezuela Nach Berichten über Explosionen in der venezolanischen Hauptstadt Caracas hat der Präsident des Nachbarlandes Kolumbien von einem Angriff auf Venezuela gesprochen. "In diesem Moment wird Caracas bombardiert. Alarm an alle: Venezuela wurde angegriffen. Sie beschießen es mit Raketen", schrieb Staatschef Gustavo Petro auf der Plattform X. "Die Organisation Amerikanischer Staaten und die Vereinten Nationen sollten sofort zusammentreten", forderte er. Die "OAS" ist eine regionale internationale Organisation, die gegründet wurde, um Demokratie, Menschenrechte, Sicherheit und wirtschaftliche Entwicklung in Nord-, Mittel- und Südamerika zu fördern und Streitigkeiten zwischen den 34 Mitgliedstaaten zu lösen. Rauchwolke über der Hauptstadt – Flugzeuge zu hören In der venezolanischen Hauptstadt Caracas sind in der Nacht zu Samstag (Ortszeit) starke Explosionen zu hören gewesen. Begleitet wurde dies von Lärm, der dem Überflug von Flugzeugen glich, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Der Vorfall begann gegen 02.00 Uhr (Ortszeit, 07.00 Uhr MEZ), rund 15 Minuten später dauerte der Lärm immer noch an. Um 2.38 Uhr war eine weitere Explosion in Caracas zu spüren. In Online-Netzwerken wurden Bilder von großen Bränden mit Rauchsäulen veröffentlicht. Allerdings war es nicht möglich, den genauen Ort der Aufnahmen festzustellen. Die Explosionen ereigneten sich offenbar im Süden und Osten der venezolanischen Hauptstadt, unter anderem im Gebiet La Carlota, wo ein Stützpunkt der venezolanischen Luftwaffe liegt. Es stand die Frage im Raum, ob es sich möglicherweise um einen Angriff des US-Militärs handeln könnte. Der Konflikt zwischen den USA und Venezuela war zuletzt immer weiter eskaliert. Die US-Streitkräfte haben vor der Küste Venezuelas zahlreiche Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge und Soldaten zusammengezogen. Das Militär versenkte zuletzt eine Reihe von angeblichen Drogenbooten, die Küstenwache beschlagnahmte mit Sanktionen belegte Öltanker. US-Präsident Donald Trump bestätigte zudem einen Angriff auf ein Hafengebiet in dem südamerikanischen Land.