Vom gelungenen Jahresabschluss zum erfolgreichen Start ins neue Jahr
Zweimal mehr als 700 Teilnehmende innerhalb von nur elf Tagen – die DSAM bewies eindrucksvoll, dass sich mit ihr sowohl das Weihnachtsfest als auch der Jahresauftakt bestens verbinden lassen. Kurz vor den Feiertagen gingen in Bonn 716 Schachbegeisterte an den Start, zum Auftakt des neuen Jahres waren es in Potsdam sogar 734. Damit unterstrich die Serie einmal mehr ihre große Attraktivität und ihre besondere Bedeutung für den Breitenschachsport. Unabhängig von Spielstärke oder Alter: Bei der DSAM findet jede und jeder seinen Platz. In Potsdam reichte die Altersspanne von beeindruckenden 91 bis zu gerade einmal sechs Jahren. Der älteste Teilnehmer war Egon Raitza vom SSC Rostock 07, der jüngste Oskar Carlstedt vom Ludwigsfelder Schachclub 54 – zwischen beiden liegen stolze 85 Lebensjahre. Ein bekanntes Gesicht war ebenfalls vor Ort: Oskars Vater IM Jonathan Carlstedt, der mit seinem Schach-Shop Chess Tigers erneut mit einem eigenen Stand vertreten war. Auch für hochklassige schachliche Expertise war natürlich gesorgt: In Bonn stand GM Christopher Noe den Teilnehmenden zur Seite, in Potsdam übernahmen diese Rolle IM David Lobzhanidze sowie GM Robert Rabiega. Ein großer Dank gilt allen Unterstützern, die diese Veranstaltungen möglich machen – allen voran dem Hauptsponsor chessemy sowie Chess Tigers, Schachversand Niggemann, Emanuel-Lasker-Gesellschaft, ChessBase, Kasparov Chess Academy, Stempel Ernst und dem Maritim Hotel. Dazu sagt der Vizepräsident Sport des Deutschen Schachbundes, Prof. Dr. Jürgen Klüners:
„Über die Saison gerechnet sind das ungefähr 50.000 Euro, die wir an Sponsoring bekommen. Das ist ganz, ganz wichtig, damit wir diese Veranstaltungen überhaupt durchführen können.“
Mit diesem starken Rückenwind startet die DSAM motiviert ins neue Jahr – und die nächste Gelegenheit lässt nicht lange auf sich warten: Bereits vom 30. Januar bis 2. Februar 2026 gastiert die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft im Maritim Hotel Ingolstadt
