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Winter in Norddeutschland: Winterdienst im Dauereinsatz

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Der Winterdienst in den Städten in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hat derzeit viel zu tun. Reicht das Streugut auch für die kommenden Tage?

Gut gewappnet für den Winter: Kommunen im Norden und Nordosten haben noch ausreichend Streugut, um auch in der nächsten Zeit für sichere Straßenverhältnisse zu sorgen. Dies ergab eine stichprobenartige Umfrage der dpa unter großen Städten in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. 

In Lübeck etwa reichen die gebunkerten Streusalzvorräte bisher aus: "Wir haben noch ausreichend, um einsatzfähig zu bleiben", sagte ein Sprecher der Entsorgungsbetriebe Lübeck. Neues Streusalz sei bestellt und die Lieferungen träfen nach und nach ein. 

In Flensburg wurde die bereits verbrauchte Menge von 200 Tonnen Streusalz nach Angaben einer Sprecherin des Technischen Betriebszentrums (TBZ) schon nachbestellt. Zudem sind in Salz-Silos 120 Tonnen Streusalz eingelagert sowie zusätzlich zwischen 600 und 700 Tonnen in einer Halle. Auch in Norderstedt und Neumünster reichtn die Streusalzvorräte nach dortigen Angaben aus, Nachbestellungen seien möglich. 

In Kiel ist der Winterdienst mit 22 Lkw, zwei Großkehrmaschinen und 85 Spezialfahrzeugen unterwegs. Der zuständige Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) hat eigene Sole-Anlagen und produziert seine Streumittel selbst. In der Daimlerstraße befindet sich ein 230.000 Liter-Tank. Dort lagert der ABK auch sein Streugut. Insgesamt werden laut Stadtverwaltung 2.000 Tonnen Salz und 500 Tonnen Sand vorgehalten. In der Wintersaison 2024/2025 wurden insgesamt 1.200 Tonnen Streusalz und 310 Tonnen Sand bei 38 Winterdiensteinsätzen verbraucht. 

Ähnliches Bild in Mecklenburg-Vorpommern

Ähnlich sieht es in Greifswald (Landkreis Vorpommern-Greifswald) aus. Hier wurden nach Angaben der Stadtsprecherin bislang etwa 43.500 Liter Sole, 102 Tonnen Salz, 43 Tonnen Sand und 4 Tonnen Granulat verbraucht. Greifswald hat demnach noch rund 250 Tonnen Salz zur Verfügung und bereits weitere 150 Tonnen bestellt. Zudem könne bei Werten bis zu minus 12 Grad Celsius zumeist mit Sole gestreut werden. Durch dieses Verfahren kann die Salzmenge den Angaben zufolge um etwa 20 Prozent reduziert werden. 

In der Landeshauptstadt Schwerin wurden den Angaben zufolge 300 Tonnen Streusalz sowie 100 Tonnen Streukies und Sole eingelagert, um auf den 350 Straßenkilometern in der Landeshauptstadt Schnee- und Eisglätte zu beseitigen. 

In Rostock - dort stehen für den Winterdienst nach Angaben der Stadt rund 100 Einsatzkräfte und etwa 55 Fahrzeuge bereit - wurden in den vergangenen fünf Wintern im Schnitt jeweils rund 800 Tonnen Streusalz eingesetzt. Derzeit gebe es ausreichend eingelagertes Streusalz und Kies. Beides könne auch kurzfristig nachbestellt werden.

In Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen) dagegen gingen die Salzvorräte am Montag aus. Allerdings sprang das für Bundes- und Landesstraßen zuständige Straßenbauamt der Hansestadt zur Seite und half mit 25 Tonnen Salz aus.

Das Straßenbauamt werde derzeit bevorzugt von der Deutschen Straßen-Dienst GmbH (DSD) beliefert, weil Autobahnen und Bundesstraßen Vorrang hätten, so eine Stadtsprecherin. Kommunen, Ämter und Behörden bundesweit bestellten bei dieser Gesellschaft Auftausalze und Salzsole. Die angespannte Liefersituation bei der DSD GmbH werde derzeit aber durch fehlende Lkw, die das Salz nach Stralsund liefern könnten, verschärft.

Kommunen geben Tipps 

Die Räum- und Streueinsätze erfolgen in den Städten nach Priorität - von den Haupt(einfalls)straßen bis hinein in die Wohnquartiere - wenn die Witterung es zulässt. Die Kommunen erinnern die Anwohner zudem daran, dass sie rechtzeitig die an das eigene Grundstück angrenzenden Gehwege räumen müssen. 

Zudem sollten Verkehrsteilnehmer Ruhe bewahren. "Wir sind unterwegs, können aber nicht gleichzeitig überall sein", sagte etwa der Sprecher der Entsorgungsbetriebe Lübeck. Auch Räumfahrzeuge würden manchmal im Berufsverkehr feststecken. Zudem solle man nicht zu dicht an ein Streufahrzeug auffahren, damit das Streugut sich ordentlich verteilen kann.















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