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CIA: Legendärer KGB-Doppelagent Aldrich Ames ist tot

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Der Doppelagent Aldrich Ames ist tot. Er gilt als einer der größten Überläufer in der amerikanischen-russischen Spionagegeschichte. Der ehemalige CIA-Agent Aldrich Ames ist im Alter von 84 Jahren in einem Gefängnis in den USA gestorben. Das berichteten mehrere US-Medien wie der Sender ABC News. Von 1985 bis zu seiner Festnahme 1994 war Ames als Doppelspion für die Sowjetunion und später Russland tätig. Seine Enttarnung löste eine der größten Krisen der US-Sicherheitsdienste aus. Überblick: Alle aktuellen Entwicklungen im US-Newsblog Grönland : So viel könnte die Arktikinsel die USA kosten Ames war der Sohn eines CIA-Agenten. Beim Geheimdienst arbeitete er sich rasch hoch zum Chef der Gegenspionage für die Sowjetunion. In der Endphase des Kalten Kriegs wandte er sich 1985 direkt an den KGB und warf eine Postsendung in der damaligen sowjetischen Botschaft in Washington ein. "Zu meiner anhaltenden Überraschung antwortete der KGB, dass er mir als Dank für die Informationen zwei Millionen Dollar zur Verfügung gestellt habe", erklärte er später in einem Interview mit der "New York Times". Sein Motiv war Geld Ames war nach eigenen Angaben einer der am besten informierten Menschen im US-Geheimdienst in Bezug auf die damalige Sowjetunion. Sein Zugang zu Informationen und sein Wissen über die Sowjets sei so umfassend gewesen, dass er praktisch alles bekommen konnte, was er wollte, sagte Ames später der "Washington Post". So soll der Doppelagent das Leben von mindestens zehn enttarnten US-Agenten auf dem Gewissen haben. Zudem informierte er die Gegenseite über mehr als 100 Geheimdienstaktionen. Im Februar 1994 wurden Ames und seine Frau festgenommen und vor Gericht gestellt. Beide bekannten sich schuldig. Ames wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe, seine Frau wegen Beihilfe zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der Skandal stürzte die CIA in eine tiefe Krise. Sein Motiv für Moskau zu arbeiten, sei Geld gewesen, sagte er später in einem Interview mit der "New York Times". Um Fragen über seinen Jaguar und eine Villa, die er für 540.000 Dollar bar gekauft hatte, abzuwenden, habe er seinen CIA-Kollegen erzählt, dass seine zweite Frau Rosario aus einer wohlhabenden kolumbianischen Familie stamme. Als Informanten festgenommen wurden oder verschwanden, wurden die CIA und das FBI stutzig, aber es dauerte mehrere Jahre bis man Ames auf die Spur kam. 1993 begann das FBI, Ames zu überwachen. Ein Jahr später flog er auf. Ames sagte später der "New York Times" über sein Gefühl nach der Weitergabe der ersten Dokumente: "Ich habe mich selbst mit ihnen ausgeliefert."














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