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Minneapolis: ICE-Agent erschießt Frau – Trump-Sprecher feiert "Helden"

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Nach den tödlichen Schüssen eines ICE-Agenten auf eine Frau in Minneapolis äußern sich Politiker. Der Bürgermeister von Minneapolis kritisiert ICE – das Weiße Haus verteidigt die Beamten als "Helden". Nach der Tötung einer Frau durch Schüsse eines ICE-Agenten in Minneapolis hat sich Tim Walz , der Gouverneur von Minnesota, entsetzt geäußert. "Der Staat wird sicherstellen, dass es ein volles, faires und rasches Ermittlungsverfahren gibt, um Verantwortung und Gerechtigkeit zu gewährleisten." Walz reagierte außerdem auf eine Mitteilung des US-Innenministeriums, das von Notwehr durch die Beamten der Einwanderungsbehörde sprach. "Ich habe das Video gesehen. Glaubt dieser Propagandamaschine nicht." Minneapolis: ICE-Agenten erschießen Frau in ihrem Auto Innenministerin Kristi Noem verteidigte das Vorgehen der Beamten ebenfalls als Notwehr. Die Agenten seien mit ihren Fahrzeugen im Schnee stecken geblieben, als die Frau sie plötzlich attackierte. Jacob Frey, der Bürgermeister von Minneapolis, widersprach dieser Darstellung. Die Notwehr-Erzählung sei eine "Müll-Geschichte". Frey forderte ICE auf: "Verlasst verdammt nochmal Minneapolis." "Gebt ihnen nicht, was sie haben wollen" Der Bürgermeister weiter: "Sie reißen Familien auseinander und bringen Chaos auf unsere Straßen." Die Stadt müsse jetzt "die beste Version ihrer selbst" sein: "Wir sind besser als ein Haufen ICE-Agenten, die in Städte im ganzen Land geschickt werden um Familien und Gemeinden auseinanderzureißen." Er verstehe die Wut seiner Bürger. "Aber gebt ihnen nicht, was sie haben wollen." Minneapolis solle mit Liebe statt Hass reagieren. Das Weiße Haus reagierte mit einer Mitteilung, in dem es die ICE-Agenten als "Helden" bezeichnete. Bürgermeister Frey nannte ein Sprecher von Präsident Donald Trump dagegen einen "Drecksack, der sich schämen sollte". Der republikanische Abgeordnete Randy Fine wiederholte die Beleidigung und forderte die Verhaftung Freys. Trump selbst griff die Tote an, schrieb bei Truth Social : "Die Frau war sehr durcheinander, stand im Weg und wehrte sich. Dann überfuhr sie gewalttätig, absichtlich und bösartig den ICE-Agenten, der in Selbstverteidigung auf sie schoss. Es ist kaum zu glauben, dass er noch am Leben ist." Trump sagt hier die Unwahrheit: Keines der vorliegenden Videos zeigt, wie die Frau einen Agenten überfährt. Trump weiter: "Unsere Beamten tun ihr Bestes, um Amerika sicher zu machen. Wir müssen zu ihnen stehen und sie vor dieser linksradikalen Bewegung voller Gewalt und Hass schützen!" "Raus aus unserer Stadt" Polizeichef Brian O'Hara sagte, die 37-Jährige sei gerade im Begriff gewesen, davonzufahren, als Schüsse auf sie abgegeben wurden. Es gebe keine Hinweise darauf, dass ICE gegen sie ermittelte. "Ich bin mehr als besorgt darüber, dass eine Frau, die in ihrem Auto saß, um die Straße zu blockieren und nicht Ziel irgendeiner Ermittlung war, jetzt tot ist." Keith Ellison, der Generalstaatsanwalt von Minnesota, schrieb bei X: "Donald Trumps Entscheidung, Tausende von bewaffneten ICE-Agenten nach Minnesota zu schicken, bringt großes Leid mit sich." Tom Emmer, republikanischer Abgeordneter aus Minnesota, schrieb bei X: "Unsere tapferen ICE-Agenten riskieren jeden Tag ihr Leben, um uns vor gefährlichen Kriminellen zu schützen. Möge Gott sie segnen und in ihrer Arbeit schützen." Die Demokratin Ilhan Omar, ebenfalls Abgeordnete aus Minnesota, warf dem Innenministerium dagegen Lüge vor: "Keine ICE-Agenten scheinen verletzt zu sein. Raus aus unserer Stadt."














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