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Unwetter im Norden: Sturmtief bringt Schnee und Wind – Schulen in Hamburg dicht

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Sturmtief Elli wirbelt Pläne durcheinander: In Hamburg bleiben die Schulen geschlossen, Busse, Bahnen und der Flughafen sind von Einschränkungen betroffen.

Der Winter regiert im Norden und verspricht am Freitag mit viel Neuschnee und starkem Wind noch einmal deutlich zuzulegen. Bereits am Donnerstag verursachten Schneefälle in Hamburg Probleme im Straßenverkehr, bei Bussen und Bahnen sowie am Flughafen. 

Das erwartete Sturmtief Elli wird nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) die Lage am Freitag noch einmal deutlich verschärfen. Deshalb bleiben auch sämtliche Schulen in Hamburg an dem Tag geschlossen. Der DWD gab eine amtliche Unwetterwarnung vor starken Schneeverwehungen für Freitag heraus. 

Schulen sollen digitale Unterrichtsangebote machen

Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack bat alle Schulen am Donnerstag in einem Schreiben, alle Kinder und Jugendlichen bis zur sechsten Klasse mit Unterrichtsmaterialien auszustatten oder einen möglichen Onlineunterricht vorzubereiten. Außerdem müsse eine Ganztagsnotbetreuung sichergestellt sein. 

Geplante Prüfungen müssten abgesagt werden. Das gelte auch für die Jugendlichen der Klassen 7 bis 13. Für sie solle ein digitales Unterrichtsangebot gemacht werden. Die Behörde wolle am Freitagvormittag entscheiden, wie am Montag mit dem Unterricht zu verfahren sei. In Hamburg gibt es rund 273.000 Schülerinnen und Schüler. 

Der Automobilclub ADAC Hansa empfahl Autofahrern wegen des zu erwartenden heftigen Schneefalls, ihr Auto am Freitag stehenzulassen. "Zwar sind die Winterdienste den ganzen Tag im Einsatz, schwierige Verhältnisse mit teilweise glatten Straßen werden sich aber dennoch nicht verhindert lassen", erklärte der ADAC. Er riet, – falls möglich – am Freitag im Homeoffice zu arbeiten. Wer trotzdem mit dem Auto fahren müsse, solle langsam fahren und Abstand halten. 

Schneeverwehungen in Norddeutschland

Norddeutschland werde am Freitag mit Schneeverwehungen zu kämpfen haben, erklärte der DWD. "Es kommt zusammen, dass wir markanten Schneefall haben und der Wind deutlich zunimmt", sagte Meteorologe David Menzel. Dabei seien in und um Hamburg sowie in Schleswig-Holstein stürmische Böen und an den Küsten Sturmböen zu erwarten. 

Der DWD hat deshalb eine amtliche Unwetterwarnung vor starken Schneeverwehungen herausgegeben. Sie gilt für die Region in und um Hamburg, den Norden Niedersachsens sowie den Süden und Westen Schleswig-Holsteins.

Einzeln seien weder der Neuschnee von 10 bis 15 Zentimetern noch das stürmische Wetter mit Böen von bis zu 70 Kilometern pro Stunde im Norden ein Problem oder Grund für eine Unwetterwarnung. Aber das Zusammenspiel mache es schwierig, sagte Menzel. "Das ist insofern ungünstig, weil es dauerhaft zu Schneeverwehungen kommen wird." 

Diese Wetterbedingungen und die Schneefälle werden im Norden Deutschlands am Freitag von etwa 6.00/7.00 Uhr an und für rund 24 Stunden erwartet. 

Behinderungen am Flughafen und bei Bussen und Bahnen

Am Donnerstagvormittag waren in und um Hamburg etwa sechs Zentimeter Neuschnee gefallen - das führte bereits zu Behinderungen. So teilte etwa der Airport Hamburg auf seiner Homepage mit: "Aufgrund der anhaltenden Extremwetterlage kommt es im Luftverkehr zu Einschränkungen und Verzögerungen." 

Auch der Hamburger Verkehrsverbund HVV meldete erhebliche Einschränkungen.

So kommt es auf den Linien der S1, S2, S3, S5 und S7 zu Verspätungen, wie der HVV auf seinen Internetseiten mitteilte. Einige S-Bahnen müssen den Angaben zufolge zudem schon vor ihrem Ziel wenden, es kann auch zu Ausfällen von einzelnen Verbindungen kommen. 

Auch der Busverkehr in Hamburg und im Umland ist betroffen: So fahren aufgrund der Straßenverhältnisse zahlreiche Linien nicht oder nur eingeschränkt.

Bis zu 30 Minuten Verspätung bei Hochbahn-Bussen

Wie eine Sprecherin der Hochbahn mitteilte, ist bei deren Bussen mit Taktlücken und Verspätungen von bis zu 30 Minuten zu rechnen. "In einigen Stadtgebieten können unsere Busse aufgrund der Straßenverhältnisse nicht die regulären Linienwege fahren – das gilt beispielsweise im Hafen für die Köhlbrandbrücke sowie für die große Unterführung in Tonndorf." 

Das Winterwetter hatte auch Auswirkungen auf die Hamburger Autobahnen: So war auf der Autobahn 7 am Vormittag die Anschlussstelle Volkspark gesperrt worden, weil Lastwagen dort wegen des Wetters nicht mehr weiterkamen. "Die Ausfahrt der Anschlussstelle Volkspark in Richtung Süden ist derzeit gesperrt. Mehrere Lkw haben sich dort festgefahren", postete die Polizei auf der Plattform X. Auch die Köhlbrandbrücke im Hafen war wegen des Schneefalls und der rutschigen Fahrbahnen für rund eineinhalb Stunden gesperrt worden.

Sturmtief wirbelt Fährfahrplan durcheinander

Sturmtief Elli mit vorhergesagtem starken Ostwind und Niedrigwasserstand wirbelt am Freitag in Schleswig-Holstein auch den Fährfahrplan zu den nordfriesischen Inseln Amrum und Föhr sowie auf die Halligen durcheinander. So fallen alle Verbindungen von und zu den Halligen aus, wie die Wyker Dampfschiffs-Reederei auf ihren Internetseiten mitteilte. Des Weiteren wurden den Angaben zufolge für Freitagvormittag bis kurz nach 12.00 Uhr alle Verbindungen zwischen den Inseln und Dagebüll gestrichen.

Auf Amrum und Föhr fiel bereits am Donnerstag die Schule aus, da die besonderen Witterungsverhältnisse keinen gesicherten Schulweg zur Eilun Feer Skuul (EFS) in Wyk zuließen. An der Rüm-Hart-Schule in Wyk, an der Grundschule Föhr-Land und an der Öömrang Skuul auf Amrum fand ebenfalls kein Unterricht statt. Wie es am Freitag in den Schulen Schleswig-Holsteins weitergeht, wollte das Bildungsministerium nach eigenen Angaben am frühen Abend bewerten.

Neujahrsempfang abgesagt

Ihren eigenen Neujahrsempfang in Tönning (Kreis Nordfriesland) hatte die Landesregierung zuvor bereits abgesagt. Die Wetterlage am Abend lasse eine sichere An- und Abreise der Gäste nicht zu, begründete die Landesregierung die Entscheidung. Sie hatte zu der ursprünglich für 17.30 Uhr geplanten Veranstaltung im Multimar Wattforum gut 200 Gäste erwartet aus den Konsularkorps, aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kirchen, Wissenschaft und Kultur.















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