Der große Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 nach Christus zerstörte und verschüttete die antike Stadt Pompeji und konservierte damit auch deren Wasserversorgungssystem. Anhand neuer Analysen der Karbonat-Ablagerungen erhielt ein Forschungsteam nun erstaunlich detaillierte Einblicke in Wasserversorgung und Hygiene. Bis zum Bau eines Aquädukts musste das kühle Nass von Menschenhand mühsam hochgepumpt werden, in den Bädern wurde das Wasser recht selten gewechselt.