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DHB-"Monster" Tom Kiesler hat bei der Handball-EM Hunger auf mehr

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Gegen Österreich beeindruckte das DHB-Team zum EM-Auftakt mit einer stabilen Defensive. Teil davon ist auch Tom Kiesler. Der hat sich nach kurzer Zeit schon einen markanten Spitznamen verdient. Aus Silkeborg berichtet Nils Kögler Erst im vergangenen Oktober feierte er sein Länderspieldebüt, doch aktuell ist Tom Kiesler aus der deutschen Handball-Nationalmannschaft nicht mehr wegzudenken. Drei Monate nach seinem ersten Länderspiel feierte der 24-jährige Rückraumlinke von Bundesligist VfL Gummersbach am Donnerstag sein Turnierdebüt. Beim 30:27-Sieg der DHB-Auswahl zum EM-Auftakt spielte Kiesler über nahezu die gesamten 60 Minuten eine tragende Rolle. Handball-EM 2026: Andreas Wolff muss einstecken und bezieht Stellung Spielplan, Orte, Modus: Das Wichtigste zur Handball-EM 2026 in der Übersicht Bundestrainer Alfreð Gíslason vertraut der 1,91-Meter-Kante Kiesler im Innenblock. An der Seite von Kapitän Johannes Golla war er einer der wesentlichen Gründe, warum die deutsche Defensive speziell in der ersten Halbzeit kaum etwas zuließ und damit auch die fahrige Offensivleistung ausgleichen konnte. Torwart Andreas Wolff war schon nach Kiesler Debüt begeistert von seinem neuen Teamkollegen und bezeichnete ihn als "absolutes Monster". Und das weiß nicht nur auf dem Spielfeld seine Beute zu erlegen. Seit seiner Jugend spielt Kiesler für den VfL Gummersbach, ist seit 2019 bereits fester Bestandteil der Profi-Mannschaft. Der Klub liegt ihm im Blut, schon seit Großvater spielte für den VfL Handball und ist auf dem ersten offiziellen Teamfoto der Klubgeschichte zu sehen. Seine internationale Karriere war für Kiesler dennoch keinesfalls abzusehen. Denn im Gegensatz zu den meisten seiner Mitstreiter hat er nie ein Turnier als Jugendnationalspieler absolviert. Sein Turnierdebüt mit 24 Jahren macht ihn da im Mannschaftsvergleich fast schon zu einem Spätstarter. Bei ihm steigerte das jedoch nur die Vorfreude. "Einige andere Spieler waren schon in der Jugend bei einer EM oder WM. Die wissen, wie so etwas abläuft", sagte Kiesler vor dem Turnier. "Für mich ist das alles noch sehr neu, deswegen bin ich auch sehr gespannt." "Gehe davon aus, dass das positiv war" Umso mehr freut sich Kiesler über das Lob gestandener Nationalspieler wie Andreas Wolff. "Ich gehe mal davon aus, dass das positiv war", sagte Kiesler lachend über die "Monster"-Bezeichnung des Europameisters von 2016. "Es ist natürlich mega, wenn so ein Weltklasse-Torhüter so etwas sagt. Damit hat er nochmal gesagt, dass ich meinen Platz verdient habe, gerade in der Abwehr." Auch Bundestrainer Gíslason lobte Kiesler vor allem für seine Flexibilität, denn er kann auf fast jeder Position verteidigen. "Es gibt nicht viele Spieler weltweit, die das können, und das hilft uns jetzt enorm", so der Bundestrainer. Ein Wechsel zu einem absoluten Topklub, wie ihn sein DHB-Teamkollege Julian Köster unternimmt, der im Sommer von Gummersbach zum THW Kiel geht, steht für Kiesler nach eigenen Angaben vorerst nicht auf dem Programm. Seinen Vertrag in Gummersbach hatte er erst im vergangenen Sommer bis 2030 verlängert. Privat geht er auf die Jagd Das liegt wohl nicht nur an der familiären Bindung zum Klub. Sondern auch daran, dass sich der Naturmensch im recht provinziellen Gummersbach wohlfühlt. "Ich wohne direkt in Gummersbach, aber das Gute ist, dass man von Gummersbach sehr schnell in die Natur kommt, das ist ganz cool", sagte Kiesler. "Ich gehe einfach gern raus. Jeden Tag bin ich im Wald unterwegs. Das ist ein Ausgleich." Die Zeit in der Natur nutzt er auch für die Jagd. Zu dem Hobby sei er durch seine Familie gekommen, berichtete Kiesler. "Das ist Tradition." Seit drei Jahren ist er im Besitz des Jagdscheins und sieht in seinem Hobby auch einen praktischen Nutzen. "Für mich ist es auch ein hochwertiges Lebensmittel", erklärte Kiesler. "Ich esse eigentlich gar kein Fleisch, nur Wildfleisch. Es ist mir sehr wichtig, dass die Qualität da ist. Ich weiß, wo es herkommt. Ich verarbeite alles selbst." Erstes Tor soll folgen Auf der Platte sieht er sich aber nicht als Jäger seiner Gegenspieler. "Das würde ich jetzt nicht sagen. Ich habe ja auch keine expliziten Gegenspieler, die ich jagen möchte, sondern versuche den, der mir gegenübersteht, aufzuhalten." Seine Zielgenauigkeit möchte er jedoch gern bald auch im DHB-Trikot unter Beweis stellen. Bislang rotiert Kiesler nämlich bei deutschen Angriffen aus der Mannschaft. Auf sein erstes Länderspieltor wartet er deshalb noch vergeblich. "Da ist kein Stacheldraht", sagte er über das Überschreiten der Mittellinie. "Wenn es sich ergibt, ich sowieso schon vorn bin und der Wechsel entfernt ist, dann laufe ich natürlich mit", kündigte er an und schob mit einem Lachen nach: "Ich würde schon gern ein Tor werfen. So ist es nicht." Serbien, auf das die deutsche Mannschaft am Samstag im zweiten EM-Gruppenspiel trifft, dürfte also gewarnt sein. Das "Monster" hat Hunger auf mehr.














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