2. Liga: Hertha BSC verpasst Sieg gegen Schalke 04 – torloses Remis
Im Topspiel der 2. Bundesliga hat Hertha BSC einen Sieg verpasst. Die Schalker Abwehr konnten die Berliner trotz guter Möglichkeiten nicht überwinden. Hertha BSC und der FC Schalke 04 haben sich zum Jahresauftakt die Punkte geteilt. Im Berliner Olympiastadion trennten sich der Hauptstadtklub und die "Knappen" am Samstagabend im Topspiel der 2. Bundesliga mit 0:0. Die Elf von Trainer Stefan Leitl hatte dabei die besseren Chancen, konnte jedoch nicht den entscheidenden Stich setzen. Überschattet wurde die Partie von massiven Fanprotesten. Berichten zufolge kam es im Vorfeld der Partie zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Der FC Schalke , der zum zehnten Mal in dieser Saison zu null spielte, baut durch den Punktgewinn die Tabellenführung auf vier Zähler aus. Hertha bleibt auf Rang sechs stehen und verpasst es, näher an die Aufstiegsränge heranzurücken. So lief das Spiel Beim Prestigeduell im ausverkauften Olympiastadion war eine besondere Atmosphäre erwartet worden – diese blieb jedoch aus. Die Fanhilfe Hertha BSC kündigte kurz vor Anpfiff an, dass die aktive Fanszene das Stadion nach Spielbeginn verlassen werde. Als Grund nannte sie "massive Polizeigewalt" vor dem Spiel. Hertha BSC bestätigte einen "Zwischenfall mit der Polizei und unseren Fans vor der Ostkurve". Auch der FC Schalke 04 teilte auf X mit: "Es wird vorerst keinen organisierten Support aus der Schalker Kurve geben." Aus sportlicher Sicht verzeichneten die Gastgeber die ersten guten Möglichkeiten. Marten Winkler und Michaël Cuisance kamen kurz hintereinander zum Abschluss, scheiterten jedoch jeweils an Schalkes Schlussmann Loris Karius. Insgesamt blieb die erste Halbzeit arm an Höhepunkten: Den Berlinern fehlte die letzte Abstimmung, während Schalke nur selten mit Nachdruck in den Strafraum kam. Ein ähnliches Bild zeigte sich in der zweiten Hälfte. Der Ex-Schalker Paul Seguin fand Luca Schuler im Strafraum, der seinen Kopfball jedoch genau auf Karius setzte. Schuler war in der zweiten Hälfte wie vom Pech verfolgt: Zweimal erschien er völlig frei vor dem Tor, schaffte es aber nicht, den Ball dort unterzubringen.