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Nach Trump-Epstein-Provokation – Suspendierter Ford-Mitarbeiter erhält über 800.000 Dollar Spenden

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US-Präsident Donald Trump besuchte am 13. Januar ein Werk des US-Autobauers Ford im US-Bundesstaat Michigan. Während des Rundgangs im Rahmen einer Führung durch die Fabrik rief ihm ein Mitarbeiter das Wort "Pedophile Protector" (Pädophilen-Beschützer) zu. Trump reagierte im Rahmen einer verbalen Äußerung und mit einem "Mittelfinger". Der Zwischenrufer wurde trotz Gewerkschaftszugehörigkeit im Anschluss an das Ereignis suspendiert. Zwei parallele "Crowdfunding"-Petitionen bescherten dem Mann für seinen Mut rund 800.000 US-Dollar an Unterstützung.

Der Ford-Montagearbeiter und Gewerkschaftsmitglied TJ Sabula bezeichnete den nachweislichen Epstein-Bekannten Trump in der vorigen Woche als "Pädophilen-Beschützer" und heizte damit provokativ die kontroverse US-Debatte zum Thema der vorenthaltenden, brisanten Inhalte der Epstein-Akten an.

Der wenig amüsierte US-Präsident reagierte auf die Provokation mit dem lautlosen Zuruf: "F*ck you" sowie mit dem Zeigen des Mittelfingers in die Richtung des Ford-Arbeiters. Das Portal Business Insider informiert zu anschließenden Entwicklungen nach der vorläufigen Suspendierung des Provokatuers:

"Ein Ford-Mitarbeiter, der nach einem Zwischenruf gegenüber Präsident Donald Trump beurlaubt wurde, hat eine Welle an Crowdfunding-Unterstützung ausgelöst."

So hätten laut der GoFundMe-Informationen unter anderem "ein langjähriger persönlicher Freund der Familie" die Spendenaktion organisiert. Es erfolgten dabei in zwei parallelen Petitionen (hier und hier) Spenden in Höhe von mehr als 800.000 US-Dollar innerhalb von weniger als 24 Stunden. 

Die Werksgewerkschaft teilte nach dem Eklat laut US-Medien mit, dass der Arbeiter suspendiert wurde, während die Ford-Leitung den Vorfall untersuchen wolle. Gegenüber der Washington Post erklärte der Mann:

"Was den Zuruf angeht, bereue ich es definitiv überhaupt nicht."

Die finale Dauer der ausgesprochenen Suspendierung sei laut US-Medien nach Gewerkschaftsangaben unbekannt. Die Gewerkschaft ist sich demnach auch über das weitere Vorgehen zur Untersuchung der Angelegenheit noch unsicher".

Das Weiße Haus erklärte nach Trumps offensiver Reaktion, dass das Agieren des Präsidenten als "angemessen und eindeutig" zu werten sei. 

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