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Kurden in der Türkei bekunden bei Protesten Solidarität mit Kurden in Syrien

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Pro-kurdische Gruppen und Parteien in der Türkei haben bei Protesten ihre Solidarität mit den Kurden in Syrien bekundet. In der türkischen Grenzstadt Nusaybin kam es am Dienstag zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Mehr als 1000 Demonstranten marschierten durch die Stadt in Richtung Grenze. Die Polizei versuchte, die Menge mit Tränengas und Wasserwerfern zu zerstreuen. 

Zu dem Protest in Nusaybin in der türkischen Provinz Mardin hatte die pro-kurdische Partei DEM aufgerufen - die drittgrößte Partei in der Türkei. Auf syrischer Seite der Grenze unweit Nusaybin liegt die kurdisch geprägte Stadt Qamischli.  

Einige Demonstranten warfen Steine auf die Polizei oder versuchten, über die Grenze nach Syrien zu gelangen, wie der AFP-Reporter beobachtete. Aufnahmen zeigen, wie Menschen versuchen, über einen Zaun auf die syrische Seite zu klettern, wo sich ebenfalls Menschen versammelt hatten. 

Die syrische Armee hatte vor rund zwei Wochen begonnen, die mehrheitlich kurdischen Demokratischen Kräften Syriens (SDF) aus kurdisch dominierten Gebieten wie etwa Aleppo zu vertreiben und waren in die kurdischen Gebiete im Nordosten Syrien vorgedrungen.

Die von der türkischen Regierung unterstützte Offensive der syrischen Armee hat unter Kurden in der Region heftige Wut ausgelöst. Etwa ein Fünftel der 86 Millionen Einwohner der Türkei sind Kurden. Auch die verbotene Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) in der Türkei kritisierte das Vorgehen Syriens und verkündete ihre Solidarität mit den kurdischen Kämpfern.

Am Dienstagabend verkündete die syrische Regierung eine viertägige Waffenruhe im Norden des Landes und die SDF teilte mit, sie werde diese respektieren. Teil des Waffenruheabkommens ist auch eine Integration der kurdischen Institutionen in die syrische Zentralregierung. 

Trotz der Waffenruhe-Verkündung gingen am Dienstagabend in Ankara und Istanbul dutzende Frauen auf die Straße, um sich solidarisch mit den Kurden in Syrien zu zeigen. Die Proteste blieben friedlich.    

In Diyarbakir, der größten Stadt der türkischen Kurdengebiete, waren am Montag rund 600 Menschen gegen die Offensive der syrischen Zentralregierung auf die Straße gegangen.

Zuvor hatte Innenminister Ali Yerlikaya gewarnt, die Türkei werde keine "Provokationen" dulden. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan lobte die syrische Armee für ihre "umsichtige" Offensive zur Eroberung kurdisch kontrollierter Gebiete.















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