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Trump-Wahnsinn: Wann kommt der Kipppunkt für den US-Präsidenten?

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Übertriebene Wokeness und Genderei haben zu Donald Trump und einer AfD bei 25 Prozent geführt. Da ist was umgeschlagen. Aber auch für einen Trump von Sinnen kann es ganz schnell nach unten gehen. Eigentlich hatte ich mir diese Woche fest vorgenommen, darüber zu schreiben, wie es zu Donald Trump und einer 25-Prozent-AfD kommen konnte. Und was das mit dem Online-Anmeldeformular des alljährlichen Digitalgottesdienstes "republica" in Berlin zu tun hat. Wer aktuell versucht, dieses auszufüllen, stößt im Mittelteil des Prozesses auf die Rubrik "Geschlecht" und auf folgende Auswahl zum Ankreuzen: n.v. eher männlich eher weiblich non-binär Darunter der Vermerk, dass den Organisatoren "eine ausbalancierte, diverse Veranstaltung" wichtig sei. Das Formular ohne diese ausgefüllte Rubrik abzuschicken, ist technisch nicht möglich. Ein echtes Dilemma. Denn klar, der Veranstalter will ja wegen der diversen Balance wissen, mit wem oder was er/sie es so sexuell-gendermäßig zu tun bekommt. Aber mein sexuelles Selbstverständnis und meine diesbezügliche Empirie und Lebenspraxis von etwa 46 Jahren in der Geschlechtsreife fand sich demgegenüber gar nicht wieder auf dem Formular. Ich habe dann n.v. angekreuzt, um das Ding erfolgreich abschicken zu können. Obwohl ich gar nicht wusste, was das bedeutet. "Nicht vorhanden", hat mich unsere Tochter hinterher aufgeklärt. Natürlich stelle ich mich noch etwas dümmer, als ich ohnehin bin. Annäherungsweise stand mein sexuelles Ich ja schon auf der Liste. "Eher männlich" ist die Formulierung, die besagt: Also, du magst dich vollumfänglich männlich fühlen, negierst aber offenbar deine weiblichen Anteile. Deshalb, damit du dich nicht so lächerlich machst vor allen hier, schützen wir dich und bestimmen dich als "eher männlich". Ist zugleich, was die erstrebte Diversität anlangt, immer noch schlimm genug, weil halt total heteronormativ und kombiniert mit dem ebenfalls anzugebenden Geburtsjahr ganz klar ein Musterfall von alter, weißer Mann. Ich mache mir von daher auch wenig Hoffnungen. Wird sicher eng werden mit der Zulassung zur diesjährigen Zusammenkunft der republikanischen Digitalgemeinde. So, und jetzt zu der Frage, was das alles mit Trump und der AfD zu tun hat. Das Erklärungsangebot: Wenn ein Pendel in die eine Richtung so weit über jedes Maß hinaus ausschlägt, dann schwingt es auch über jedes Maß hinweg zurück. Genau das erleben wir seit Jahren, und genau das lässt eine Partei wie die AfD zur derzeit stärksten politischen Kraft werden. Niemals leben in Deutschland 25 Prozent Rechtsextreme, die derzeit bei Wahlen und in Umfragen ihr Kreuz bei der Partei von Alice Weidel machen. Aber die überwiegende Mehrheit, weit mehr als 25 Prozent, hält das, was sich in diesem Anmeldeformular manifestiert, für komplett drüber. Wie vielleicht zu merken ist: ich eingeschlossen. Trump seinerseits hat dem Vernehmen nach beim Weltwirtschaftsforum in Davos zur Bedingung seines Kommens gemacht, dass sich keine Gender- und Wokeness-Themen auf der Tagesordnung wiederfinden. Damit hat er, was die Justierung der Prioritäten in Wirtschaftsfragen anlangt, völlig recht. Die Nebensachen haben sich über Jahre zu den vermeintlichen Hauptsachen entwickelt. Und auch da schlägt das Pendel jetzt zurück. Der Irrsinn ist nach oben offen Wie gesagt: Es sollte eigentlich nur darum gehen, wie das mit Trump passieren konnte. Angesichts aktueller neuer Höchstmarken auf der Irrsinns-Skala des 45. und 47. Präsidenten der USA , und weil er jetzt das erste Jahr der Amtszeit von Trump 2 absolviert hat, soll es auch um die Frage gehen, wie lange das noch gut gehen kann. Oder besser: wie lange das noch so weitergehen soll. Denn drei weitere solcher Jahre möchte man sich nicht vorstellen. Seit 12 Monaten läuft das jetzt so: Wir gehen abends mit Nachrichten zu Bett, die wir nie für möglich gehalten hätten. Denken beim beschwerlichen Einschlafen: Das kann doch alles nicht wahr sein. Um am nächsten Morgen im Radio zu hören: Er hat schon wieder einen drauf gesetzt. Es ist alles noch einmal schlimmer geworden. Wie vier bis fünf Jahre fühlen sich diese ersten 12 Monate von Donald Trumps zweiter Amtszeit an. Seine erste Amtszeit hat die Welt einigermaßen unbeschadet überstanden, aber übersteht sie drei weitere Jahre in dieser Taktung des Irrsinns? Wie kann ein Mann Präsident der Vereinigten Staaten bleiben, der es darauf ankommen ließe, dass in Grönland in letzter Konsequenz Nato-Soldaten auf Nato-Soldaten schießen? Der sich wie ein trotziges Kind an der Quengeltheke auf den Boden wirft, weil er den Friedensnobelpreis nicht bekommen hat und sich folglich für den Weltfrieden nicht mehr zuständig fühlt? Der mit Zöllen um sich schmeißt wie Zeus mit seinen Blitzen? Es ist wie beim Klima: Irgendwann kippt es In der Klimapolitik wird gerne vom sogenannten Kipppunkt gesprochen. Jenem Moment, bis zu dem alles noch scheinbar gut geht, dann aber ein Prozess unumkehrbar abläuft. So einen Kipppunkt muss es auch bei Donald Trump geben. Es muss einen Moment geben, an dem die amerikanische Bevölkerung in ihrer vernünftigen Mehrheit gegen diesen narzisstisch-psychopathischen Präsidenten aufsteht, weil auch bisherige Befürworter nicht mehr darüber hinwegsehen können, dass dieser Mann die Welt inklusive der USA in ein großes Unglück stürzt. Am Ende darf auch ein Impeachment, also ein Amtsenthebungsverfahren wegen Unzurechnungsfähigkeit, nicht ausgeschlossen werden. Die Kladde mit Hinweisen darauf wird mit jedem weiteren Tag seiner Amtszeit dicker. Es ist an dieser Stelle schon hie und da erkennbar geworden, dass ich sehr viel von Volker Rühe als Politiker gehalten habe. Der Kontakt rührte aus dessen Zeit als Verteidigungsminister und ist nie ganz abgerissen. Als sich bei seinem späteren Nachfolger Karl-Theodor zu Guttenberg die Plagiatsaffäre immer höher türmte und überhaupt erkennbar wurde, dass der Mann zu großen Teilen ein Blender ist, da habe ich Rühe gefragt, warum Guttenberg trotzdem immer noch so gute Umfragewerte hat. Es dauere lang, meinte daraufhin Rühe, bis sich die Leute eingestehen, dass sie sich furchtbar in jemandem getäuscht haben. Aber irgendwann geht es nicht mehr anders, und dann geht der Fall ins Bodenlose. So war es schließlich bei Guttenberg. So wird das auch bei Trump sein.














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