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2. Bundesliga: Polizisten bei Duell zwischen Magdeburg und Dresden verletzt

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Am Samstagabend lieferten sich Magdeburg und Dresden ein packendes Zweitligaduell. Am Rande des Spiels kam es zu Ausschreitungen. Im Umfeld des Zweitligaspiels zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden sind bei Ausschreitungen mindestens 64 Polizisten verletzt worden. Die Polizisten seien mit Pyrotechnik beschossen, mit Absperrgittern und Steinen beworfen sowie mit einem Gullydeckel und Gehwegplatten angegriffen worden, teilte das Innenministerium in Magdeburg mit. Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) verurteile die Ausschreitungen. "Mit einem Gullydeckel und Gehwegplatten auf Polizisten einzuschlagen, ist nichts anderes als brutale Gewalt", erklärte sie. "Den verletzten Kolleginnen und Kollegen wünsche ich baldige Genesung." Am Sonntagvormittag hatte bereits der MDR über die Ausschreitungen berichtet und dabei unter Berufung auf die Polizeiinspektion Magdeburg von einer "niedrigen einstelligen Zahl" von schwer verletzten Polizisten gesprochen. Polizisten in Krankenhäusern behandelt Laut Polizei haben FCM-Fans versucht, in Richtung des Gästeblocks vorzudringen. Am Samstag waren mehrere hundert Beamte aus verschiedenen Bundesländern sowie Kräfte der Bundespolizei in Magdeburg im Einsatz gewesen. Das Innenministerium in Magdeburg teilte mit, von den mindestens 64 leicht bis schwer verletzten Beamten der Landespolizei seien einige ambulant in Krankenhäusern behandelt worden. "Kräfte anderer Länderpolizeien oder der Bundespolizei wurden nach derzeitigem Stand nicht verletzt." Das Duell der beiden Traditionsklubs hatte am Samstagabend im Rahmen des 19. Spieltags der 2. Bundesliga stattgefunden. Dresden setzte sich dabei mit 2:1 in Magdeburg durch. Der Anstoß hatte sich wegen des Einsatzes von Pyrotechnik im Heimblock verzögert. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit hatte Schiedsrichter Max Burda das Spiel für neun Minuten unterbrechen müssen, nachdem im Gästeblock Pyrotechnik gezündet worden war. Es kam im Stadioninneren zu einer dichten Rauchentwicklung, welche die Sicht stark einschränkte. Weiterhin kam es laut der Polizei im Magdeburger Stadtgebiet zu weiteren Straftaten wie zu einer räuberischen Erpressung und Sachbeschädigungen. Die Ermittlungen zu allen Sachverhalten dauern an, hieß es. Die Gewerkschaft der Polizei in Sachsen-Anhalt verurteilte die Ausschreitungen. "Fußball soll Menschen zusammenbringen – nicht Einsatzkräfte, Fans oder Unbeteiligte in Gefahr bringen", hieß es in einer Erklärung. "Wer Pyrotechnik in dicht gefüllten Blöcken zündet, Raketen und Böller in Menschenmengen wirft oder Polizeikräfte angreift, hat jedes Recht verwirkt, sich Fan zu nennen. Hier reden wir über Straftäter." Stellungnahmen der beiden Klubs sowie der dortigen Fanhilfen stehen indes noch aus.














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