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EU und Indien besiegeln historisches Handelsabkommen

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Die Unberechenbarkeit von US-Präsident Donald Trump drängt Europa dazu, neue Handelspartner zu suchen. Jetzt erzielen die EU und Indien eine bedeutende Einigung. Die EU und Indien haben sich nach fast zwei Jahrzehnten Verhandlungen auf ein umfassendes Handelsabkommen geeinigt. Der Pakt decke ein Viertel der globalen Wirtschaftsleistung ab, sagte der indische Ministerpräsident Narendra Modi am Dienstag. Das Abkommen gilt als strategischer Schritt beider Seiten, um sich angesichts der angespannten Beziehungen zu den USA wirtschaftlich breiter aufzustellen. Modi bezeichnete die Einigung als "Mutter aller Deals", die den 1,4 Milliarden Menschen in Indien und der 450-Millionen-Bevölkerung in der EU große Chancen eröffne. "Politischer und rechtlicher Kraftakt": Regierung plant Umbau des Sozialstaats Teilzeit-Debatte: Wirtschaftsboss stellt sich gegen CDU-Vorstoß Das Abkommen ebnet den Weg für die Öffnung des bislang stark abgeschotteten indischen Marktes für Unternehmen aus der Europäischen Union, die bereits jetzt der größte Handelspartner des Landes ist. Modi und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beabsichtigen, die Details im Laufe des Tages auf einem Gipfel in Neu-Delhi offiziell vorzustellen. Autobauer können auf Zollabbau hoffen Angaben der EU zufolge könnte von dem Abkommen insbesondere die deutsche Autoindustrie profitieren, da Indien den Import von Fahrzeugen aus der EU bislang mit Zöllen von bis zu 110 Prozent belastet. Diese sollen nun zumindest für 250.000 Fahrzeuge pro Jahr schrittweise auf 10 Prozent gesenkt werden, während sie für Autoteile nach fünf bis zehn Jahren vollständig abgeschafft werden. Auch Zölle von bis zu 44 Prozent auf Maschinen, 22 Prozent auf Chemikalien und 11 Prozent auf Pharmazeutika würden weitgehend beseitigt, heißt es. Ähnliche Proteste wie beim Mercosur-Abkommen sind nicht zu erwarten, da das Abkommen für hiesige Landwirte sensible Bereiche nicht einbeziehen soll. "Empfindliche europäische Agrarsektoren werden vollständig geschützt, da Produkte wie Rindfleisch, Geflügelfleisch, Reis und Zucker von der Liberalisierung im Rahmen des Abkommens ausgenommen sind", teilte die EU-Kommission mit. Alle indischen Einfuhren müssten zudem weiterhin die strengen Gesundheits- und Lebensmittelsicherheitsvorschriften der EU einhalten. Auch Zölle auf Wein sollen sinken Zugleich betont die EU, dass sich für europäische Landwirte neue Chancen in Indien eröffnen. Demnach werden etwa indische Zölle auf Wein bei Inkrafttreten des Abkommens auf 75 Prozent gesenkt und später dann auf bis zu 20 Prozent reduziert. Die Zölle auf verarbeitete Agrarprodukte wie Brot und Süßwaren von bis zu 50 Prozent sollen ganz abgeschafft werden. Bis zur praktischen Umsetzung wird es jedoch noch etwas dauern: Einem indischen Regierungsvertreter zufolge steht nun eine fünf- bis sechsmonatige juristische Prüfung an. "Wir erwarten, dass das Abkommen innerhalb eines Jahres in Kraft tritt", fügte er hinzu.














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