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Tarifkonflikt: Warnstreik im Nahverkehr in mehreren Städten angelaufen

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Busse und Bahnen stehen still: In mehreren hessischen Städten hat der Warnstreik im Nahverkehr begonnen. Was Verdi mit dem Ausstand erreichen will.

In mehreren hessischen Städten ist am frühen Morgen ein Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr angelaufen. Betroffen seien vor allem Frankfurt, Kassel und Wiesbaden, sagte der für Busse und Bahnen zuständige Verdi-Gewerkschaftssekretär Jochen Koppel. In Frankfurt blieben demnach mit Beginn der Frühschicht Straßenbahnen und U-Bahnen in den Depots. In Wiesbaden fuhren keine Busse, und auch in Kassel kam es zum Stillstand auf den Tram- und Buslinien im Stadtgebiet. Auch einige Buslinien und Tram-Strecken ins Kasseler Umland würden nicht bedient, hieß es auf der Homepage des Nordhessischen Verkehrsverbundes. 

In Gießen und Marburg sei es ebenfalls bereits zu Fahrtausfällen auf einigen Linien gekommen, sagte Koppel. Weil in beiden mittelhessischen Städten unterschiedliche Tarifverträge für das Fahrpersonal gelten, dürfte das Ausmaß allerdings geringer ausfallen.

Arbeitsbedingungen bei Verhandlungen in Hessen im Fokus

Verdi hatte hessenweit mehrere tausend Beschäftigte von kommunalen Verkehrsbetrieben zu einem ganztägigen Warnstreik ab der Frühschicht aufgerufen. Mit dem Ausstand soll den Forderungen zum Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) Nachdruck verliehen werden. 

Die ÖPNV-Verhandlungen werden von Verdi parallel in allen Bundesländern geführt. Es geht in Hessen diesmal nicht um die Gehälter der Beschäftigten, sondern um die Arbeitsbedingungen nach dem Manteltarifvertrag. Am Donnerstag hatte die zweite Verhandlungsrunde in Hessen zwar ein Angebot der Arbeitgeber, aber kein Ergebnis gebracht.















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