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Grammys 2026: Trevor Noah moderiert mit Seitenhieben auf Trump

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Zum sechsten und letzten Mal moderiert Trevor Noah die Grammy-Verleihung – und wird zum Auftakt gleich politisch. Der südafrikanische Comedian Trevor Noah ist mit gleich mehreren Seitenhieben auf US-Präsident Donald Trump in seine Moderation der Grammy-Verleihung gestartet. In den USA gebe es ein neues Trinkspiel, witzelte der 41-Jährige bei der Gala in Los Angeles . "Jedes Mal, wenn man die Nachrichten anschaltet, trinkt man." Zudem sei "Anxiety" (auf Deutsch etwa "Sorge") – ein Song der Rapperin Doechii – nun die neue Nationalhymne des Landes. Grammys: Heidi Klum zieht auf dem roten Teppich alle Blicke auf sich Ein Ticket für Premiere verkauft: Kinosäle bleiben bei Film über Melania Trump leer Witz über Trump-Fan Nicki Minaj Mit einer Imitation von US-Präsident Donald Trump machte der Comedian sich etwa über die neuerliche Unterstützung der Rapperin Nicki Minaj für Trump lustig. Minaj sei nicht bei der Veranstaltung, sagte Noah weiter. Sie sei im Weißen Haus und unterhalte sich mit dem US-Präsidenten über "wirklich wichtige Dinge" – zum Beispiel darüber, wer den größeren Hintern habe. Minaj hatte sich zuletzt als großer Trump-Fan präsentiert. Mehrere Künstler traten bei dem diesjährigen Event mit Symbolen und Botschaften gegen die Einwanderungspolitik der Trump-Regierung sowie gegen Einsätze der US-Einwanderungsbehörde (ICE) auf. Zu den Musikern, die auf dem roten Teppich Protest-Accessoires trugen, zählten unter anderem Justin Bieber , Jason Isbell, Margo Price, Kehlani und Rhiannon Giddens. Joni Mitchell, eine bedeutende kanadische Singer-Songwriterin der 1970er Jahre, nahm ihren Preis für "Bestes historisches Album" entgegen und trug dabei einen Anstecker mit den Worten "ICE raus" klar erkennbar an ihrer schillernden Bluse. Auch Justin Vernon, Frontmann der Band Bon Iver, setzte ein sichtbares Zeichen. Der Musiker, dessen Band für das beste Alternative-Album nominiert war, trug eine Pfeife. Damit habe er auf sogenannte "Legal Observers" aufmerksam machen wollen – freiwillige Beobachter, die das Vorgehen von Bundesbeamten auf den Straßen dokumentieren und die dort oft mit Pfeifen Lärm machen. "Ich denke, es gibt einen Grund, warum Musik existiert, und der ist, zu heilen und Menschen zusammenzubringen", sagte Vernon der Nachrichtenagentur AP. Die eigentliche Arbeit leisteten jedoch die Beobachter vor Ort in Minneapolis, erklärte er weiter. Man habe ihnen mit dem Auftritt Aufmerksamkeit verschaffen wollen. Bad Bunny auf Grammy-Bühne: "ICE raus!" Popstar Bad Bunny kritisierte ICE auf der Bühne scharf, als er die Auszeichnung für "Bestes Música Urbana Album" entgegennahm. "Bevor ich Gott danke, sage ich: ICE raus!", so der 31-Jährige auf der Bühne. Die Gäste im Saal reagierten mit Standing Ovations, Jubel und langem Applaus. "Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Außerirdischen, wir sind Menschen, und wir sind Amerikaner", fuhr er fort. Der Puertoricaner hatte schon zuvor Kritik an Abschiebungen und Razzien geübt und angekündigt, aus Sorge vor ICE-Einsätzen im Rahmen seiner Welttournee vorerst keine Konzerte in den USA zu spielen. "Das Einzige, was stärker ist als Hass, ist Liebe", sagte er auf der Bühne. "Deshalb müssen wir anders sein. Wenn wir kämpfen, müssen wir es mit Liebe tun. Wir hassen sie nicht. Wir lieben unser Volk." Musikerin Billie Eilish kritisierte die US-Einwanderungspolitik auf der Grammy-Bühne scharf. "So dankbar ich auch bin, ich habe ehrlich gesagt nicht das Bedürfnis, etwas anderes zu sagen als: Niemand ist illegal auf gestohlenem Land", sagte die 24-Jährige und erhielt dafür Jubel und Applaus aus dem Publikum. "Es ist wirklich schwer zu wissen, was man jetzt sagen und tun soll", fuhr die US-Amerikanerin fort. "Ich bin voller Hoffnung in diesem Raum und habe das Gefühl, dass wir einfach weiterkämpfen, unsere Stimme erheben und protestieren müssen. Unsere Stimmen sind wirklich wichtig, und die Menschen sind wichtig. 'Fuck ICE' ist alles, was ich sagen möchte." Proteste über die Grammys hinaus Einsatzkräfte der Einwanderungspolizei ICE und Grenzschutzbehörde CBP führen seit Wochen in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota massive Razzien durch, bei denen sie teilweise mit brutaler Gewalt vorgehen. Bei Protesten gegen die Einsätze wurden in der Metropole zwei US-Bürger getötet: Der 37-jährige Krankenpfleger Alex Pretti wurde vor einer Woche am Rande einer Abschiebe-Razzia in Minneapolis erschossen. Am 7. Januar war die unbewaffnete Autofahrerin Renee Good erschossen worden. Die Aktionen bei den Grammys reihen sich in eine wachsende Bewegung während der aktuellen Award-Saison ein. Bereits bei den Golden Globes im vergangenen Monat sowie beim Sundance Film Festival hatten Prominente wie Natalie Portman , Olivia Wilde und Zoey Deutch sogenannte "ICE raus"-Anstecker getragen. Die Grammys, die zu den begehrtesten Musikpreisen der Welt gehören, werden in diesem Jahr zum 68. Mal verliehen. Rund 13.000 Mitglieder der Recording Academy entscheiden über die Preisträger.














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