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ÖPNV: Eiseskälte in Berlin - Nahverkehr rollt wieder

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Stern 

Berlin hat eine der kältesten Nächte des Jahres hinter sich. Während der Nahverkehr wieder rollt, harrten Obdachlose trotz der eisigen Temperaturen die Nacht über auf der Straße aus.

Nach einer der kältesten Nächte dieses Winters in Berlin können Pendlerinnen und Pendler auf dem Weg zur Arbeit wieder Busse, U-Bahnen und Trams nutzen - und Obdachlose sich in den U-Bahnstationen aufwärmen. Infolge des Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) waren die Bahnhöfe trotz der Kälte am Montag geschlossen geblieben. Nun sind sie wieder geöffnet. 

Der Nahverkehr sei zum Betriebsbeginn um 3.00 Uhr wieder angelaufen, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit. "Dank der vereinbarten "Enteisungsfahrten" am Streiktag konnte auch der Straßenbahnverkehr auf allen Linien aufgenommen werden", hieß es.

Dauerfrost bleibt 

Wer raus muss und zur Arbeit, sollte sich gleichwohl wieder warm einpacken - und wegen Glatteis-Gefahr vorsichtig sein. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für die vergangene Nacht Temperaturen von minus 15 Grad in Berlin angekündigt. 

Trotzdem harrten Obdachlose die Nacht über auf der Straße aus, auch wenn viele von ihnen offenbar eine wärmere Unterkunft gefunden haben. In der Hardenbergstraße nahe dem Bahnhof Zoologischer Garten waren zumindest deutlich weniger Schlaflager zu sehen. Auch am Alexanderplatz gab es anders als sonst keine größeren Ansammlungen von schlafenden Obdachlosen. 

Das Wetter bleibt den Tag über eisig. Erst zum Mittwoch und Donnerstag wird es etwas milder mit Höchsttemperaturen über null Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.

Wieder Schnee und gefrierender Regen am Mittwoch? 

In der Nacht zum Mittwoch soll es in manchen Regionen wieder etwas schneien. Auch gefrierender Sprühregen ist dann laut DWD nicht ausgeschlossen. In Berlin und Potsdam gibt es inzwischen wegen glatter Gehwege Streugut zum Abholen auch für Privatleute. 

Bis zum Ende des Warnstreiks waren in Berlin auch nachts einige Straßenbahnen unterwegs - jedoch ohne Fahrgäste. Damit wollte die BVG verhindern, das Oberleitungen wieder vereisen. Vergangene Woche war der Tramverkehr über Tage wegen festgefrorener Stromleitungen vollständig eingestellt. 

Verdi wollte Druck erhöhen in Verhandlungen 

Am Montag hatte der Warnstreik viele Fahrgäste im Berliner Nahverkehr getroffen: Sie mussten auf U-Bahnen, Trams und die meisten Busse verzichten. Auch in Brandenburg wurden kommunale Verkehrsunternehmen bestreikt. 

Vor allem für Berufspendler war der Ausstand - neben glatten Wegen - eine Belastung. Sie mussten teils auf andere Verkehrsmittel wie S-Bahnen und Regionalbahnen umsteigen. 

Die Gewerkschaft Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen für die BVG-Beschäftigten. Am 18. Februar soll mit der Arbeitgeberseite weiter verhandelt werden.















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