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DFB-Pokal: Stolpertor und Schlussspurt – Stuttgart steht im Halbfinale

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Bei Holstein Kiel tut sich der VfB lange schwer. Ein kurioser Treffer letitet am Ende die Entscheidung ein. Im Mittelpunkt dabei: Ein DFB-Star. Mit viel Mühe hat der VfB Stuttgart das Halbfinale des DFB-Pokals erreicht. Die Schwaben gewannen am Mittwochabend dank gleich zweier Tore in der späten Schlussphase mit 3:0 (0:0) bei Zweitligist Holstein Kiel und steht damit unter den letzten Vier des Wettbewerbs. Nationalspieler Deniz Undav (56.) erzielte mit einem kuriosen Stolpertor im Strafraumgetümmel den Führungstreffer für die Gäste, die sich mit wehrhaften Kielern aber lange schwer taten. Chris Führich (89.) und Atakan Karazor (90.+2) stellten den letztlich etwas zu hohen Endstand her. Stuttgart hat damit in den vergangenen vier Jahren dreimal mindestens die Vorschlussrunde erreicht. Letzte Saison gelang den Stuttgartern der vierte Pokaltriumph – auch 2026 peilen sie weiter das Finale am 23. Mai im Berliner Olympiastadion an. Der Pokalschreck aus Kiel verpasste es dagegen, den dritten Bundesligisten in dieser Spielzeit auszuschalten. Über den VfL Wolfsburg und Hamburger SV hatte sich das Team von Trainer Marcel Rapp ins Viertelfinale vorgekämpft und wollte dem Favoriten nun vor den eigenen Fans ein Bein stellen. Doch das gelang trotz einer vielversprechenden Anfangsphase nicht. So lief das Spiel VfB-Trainer Sebastian Hoeneß nahm zwei Wechsel im Vergleich zum 1:0-Erfolg gegen den SC Freiburg vor und rotierte damit deutlich weniger als die Kieler, die nach der ärgerlichen 1:2-Pleite gegen die SpVgg Greuther Fürth fünf Positionen neu besetzten. Die Anfangsminuten dominierten die Gäste, doch zwingend wurden die Kieler, die bei Kontern durch Adrián Kaprálik (8., 15.) und Andu Kelati (11.) gleich mehrfach gefährlich vor dem Tor von Keeper Alexander Nübel auftauchten. Stuttgart bremste den Kieler Schwung mit viel Ballbesitz und brachte Undav (25.) für einen Kopfball erstmals in Position. Danach bedrängten die Gäste, die bei ihren Bemühung auf schnelles Kurzpassspiel setzten, weiter das Holstein-Tor. Die Drangphase ebbte aber auch schnell wieder ab, bis zum Halbzeitpfiff fehlte die Durchschlagskraft. Stuttgart blieb zu Beginn des zweiten Durchgangs geduldig - und wurde nach einem Freistoß belohnt. Danach war der Bundesligist bemüht, den Außenseiter von seinem eigenen Tor fernzuhalten. Eldin Jakupovic hatte nach einem Fehler im Spielaufbau die beste Gelegenheit auf den Ausgleich (80.), ehe Führich nach einem Konter und Karazor im Fallen für die Entscheidung sorgten.














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