Paula Modersohn-Becker wagte das erste nackte Selbstbildnis einer Malerin. Die früh verstorbene Künstlerin brach auch sonst mit etlichen Konventionen (Neue Zürcher Zeitung)
Modell, Verkörperung von Jugend und Schönheit, erotische Projektionsfläche – auf diese Rollen war der weibliche Akt festgelegt. Bis Paula Modersohn-Becker die Karten neu mischte. 1906 stellte sie sich selbst in weitgehend entblösster Gestalt dar.