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Mette-Marit, Marius und Epstein: Jetzt wird es existenziell

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Der Prozess gegen ihren Sohn und der Epstein-Kontakt setzen Mette-Marit massiv unter Druck. Im Gespräch mit t-online erklärt Königshausexpertin Leontine von Schmettow, warum es für Norwegens Monarchie jetzt existenziell wird. Es ist ein Einschnitt von außergewöhnlicher Tragweite. Der Prozess gegen Marius Borg Høiby setzt das norwegische Königshaus massiv unter Druck. "Ein Mitglied der königlichen Familie vor Gericht, das hat es in der Geschichte der norwegischen Monarchie noch nie gegeben und ist für das Königshaus, das lange Zeit als unantastbar galt, eine schwere Belastungsprobe", sagt ARD-Königshausexpertin Leontine von Schmettow im Gespräch mit t-online. Formal ist Høiby eine Privatperson, ohne Titel, ohne offizielle Rolle. In der öffentlichen Wahrnehmung spielt diese Unterscheidung jedoch kaum eine Rolle. "Auch wenn Marius Borg Høiby Privatperson und nicht offizielles Mitglied der Königsfamilie ist, fällt der Prozess natürlich trotzdem auf die norwegische Monarchie zurück", so von Schmettow. Zwei Skandale, ein Zeitpunkt Besonders brisant ist das zeitliche Zusammentreffen beider Affären. Während der Prozess gegen Mette-Marits Sohn läuft, rücken neue Details über ihren früheren Kontakt zu Jeffrey Epstein in den Fokus. "Die Parallelität beider Skandale, der Prozess gegen Kronprinzessin Mette-Marits Sohn und ihr Kontakt zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey-Epstein, hat das Königshaus in eine schwere Vertrauenskrise gestürzt", sagt die Expertin. Für sie ist die Bewertung eindeutig. "In meinen Augen wiegt der Skandal rund um Mette-Marit und Epstein noch schwerer, weil sie als Kronprinzessin zum Inner Circle der Königsfamilie gehört." Die Verantwortung der künftigen Königin sei eine andere als die eines Familienmitglieds ohne offizielles Amt. Anfang Februar 2026 entschuldigte sich Mette-Marit öffentlich beim Königspaar und bei der Bevölkerung. Für von Schmettow ist das notwendig, aber nicht ausreichend. "Meiner Meinung nach muss Mette-Marit sehr deutlich Reue zeigen in Bezug auf ihren Kontakt mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein." Ein Verweis auf Unwissenheit greife nicht mehr. "Sie kann sich auch nicht damit herausreden, sie habe das Ausmaß seiner Handlungen nicht gekannt. Spätestens jetzt weiß sie es und muss sich deswegen klarer positionieren." Entscheidend sei nun Transparenz. "Außerdem muss die Kronprinzessin Klarheit schaffen: Wie eng war der Kontakt? Wo haben sie sich getroffen? Waren die Kinder des Kronprinzenpaares dabei? Wer wusste davon? All diese Fragen müssen beantwortet werden." Vertrauen ist eine Frage der Zeit Ob die Monarchie verlorenes Vertrauen zurückgewinnen kann, hängt für von Schmettow auch vom weiteren Umgang mit den Enthüllungen ab. "Und dann wird man sehen, ob diese Antworten ausreichen – in Verbindung mit dem Faktor Zeit. Je eher sich der Skandal beruhigt, desto schneller kann Kronprinzessin Mette-Marit wieder Vertrauen zurückgewinnen." Dabei rückt auch Kronprinz Haakon stärker in den Fokus. "Ich stelle mir persönlich auch die Frage: Was wusste Kronprinz Haakon davon? Die Antwort darauf ist meiner Meinung nach sehr wichtig." Von dem Thronfolgerpaar werde nun Geschlossenheit erwartet. Kronprinzessin Mette-Marit: Droht ihr der Entzug der Privilegien? Norwegens Monarchie droht zu implodieren: Der Druck wächst Erst Skandalsohn Marius, jetzt Epstein – und dann Mette-Marits Gesundheit Die Auswirkungen zeigen sich bereits im Terminkalender. Eine angekündigte private Reise der Kronprinzessin wurde kurzfristig abgesagt. "Mette-Marit steht jetzt extrem unter Druck, sich deutlicher in der Öffentlichkeit zu äußern. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, warum die angekündigte Reise – sie wollte ja privat verreisen – gar nicht stattgefunden hat", sagt von Schmettow. Hinter den Kulissen dürfte der Ausnahmezustand anhalten. "Ich bin überzeugt davon, dass es momentan eine Krisensitzung nach der anderen im Palast gibt. Man fragt sich: Wie gehen wir damit um? Wer äußert sich in welcher Form?" Die Krise trifft das Königshaus in einer heiklen Phase. "Das ist im Moment eine sensible Situation des Übergangs. Wir wissen: Der König wird in Kürze 89 Jahre alt", sagt von Schmettow. Der Generationswechsel ist längst eingeleitet. "Viele Aufgaben werden bereits an die jüngere Generation übertragen, vor allem an Kronprinz Haakon und seine Frau Mette-Marit, die aber schwer lungenkrank ist." Die Königshausexpertin macht deutlich: "Für mich ist es nicht vorstellbar, dass der Kronprinz in Zukunft allein dasteht. Ein zukünftiger König braucht auch eine Königin." Doch genau diese Rolle wird nun öffentlich infrage gestellt. "Die Norweger denken inzwischen schon darüber nach, ob sie überhaupt noch Kronprinzessin Mette-Marit als Königin haben wollen." Hoffnungsträgerin der nächsten Generation Sollte das Vertrauen nicht zurückkehren, hätte das weitreichende Folgen. "Wenn das Königshaus es jetzt nicht schafft, das Vertrauen zurückzugewinnen und sich die Mehrheit der Bevölkerung gegen Mette-Marit als Königin ausspricht, steht das Königshaus vor einem riesigen Problem." Dann rücke die nächste Generation früher in den Fokus. "In solch einem Fall würde man höchstwahrscheinlich Prinzessin Ingrid Alexandra früher aufbauen als ursprünglich geplant. Sie ist die Hoffnungsträgerin des norwegischen Königshauses, das positive Gegenbild zu all dem, was gerade passiert." Für die junge Prinzessin ist die Situation dennoch belastend. "Ich glaube, der Druck ist sehr groß. Wie gut für Prinzessin Ingrid Alexandra, dass sie gerade in Australien studiert. Das ist weit genug von Norwegen entfernt, und diese Distanz wird ihr helfen." Besonders aufmerksam wurde verfolgt, wie sie sich erstmals selbst zur Situation um ihren Halbbruder äußerte. In einem seltenen Interview mit dem norwegischen Rundfunksender NRK sprach die Prinzessin im November 2025 offen über die Belastung für ihre Familie. Dabei sagte Ingrid Alexandra sinngemäß, die Situation sei für alle schwierig – für sie als Schwester, für ihre Eltern, aber auch für die Betroffenen des Falls. Wenige Monate später meldete sich Ingrid Alexandra erneut öffentlich zu Wort. In einem Beitrag auf einem privaten Instagram-Account kritisierte sie den enormen öffentlichen Druck und die teils spekulative Berichterstattung. Sinngemäß machte sie deutlich, dass die Situation für sie kaum noch auszuhalten sei, und appellierte daran, niemanden ohne gesicherte Grundlage zu beschuldigen. Ringen um die Zukunft Für ARD-Königshausexpertin Leontine von Schmettow sind diese Äußerungen ein wichtiges Signal. Sie zeigten, wie enorm die persönliche Belastung für die junge Prinzessin sei – und dass sie zugleich bemüht sei, zwischen familiärer Nähe und Verantwortung gegenüber den Betroffenen zu unterscheiden. Derweil ringt das norwegische Königshaus so deutlich wie noch nie in seiner noch jungen Geschichte um Glaubwürdigkeit, Verantwortung und seine Zukunft.














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