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Olympische Winterspiele: Lindsey Vonn meldet sich nach Sturz: "Ich bereue nichts"

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Lindsey Vonns Traum von einer Medaille endete abrupt. Doch die Amerikanerin zeigt sich in einem emotionalen Instagram-Post kämpferisch trotz schwerer Verletzungen.

Lindsey Vonns Traum endete tragisch: Ihr schwerer Sturz in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo, bei dem sich die Amerikanerin schwer verletzte, bleibt eines der zentralen Themen der Winterspiele in Italien.

Das Drama weckt Mitgefühl, sorgt aber auch für Diskussionen. Hätte man den Start der 41-jährigen Ausnahmeathletin, die bereits mit einer schweren Vorverletzung ins Rennen ging, verhindern müssen?

Nun äußert sich Vonn emotional auf Instagram zu ihrem Sturz.

"Gestern endete mein olympischer Traum anders, als ich es mir erhofft hatte. Es war kein märchenhaftes Happy End, sondern einfach das Leben. Ich wagte es zu träumen und hatte so hart dafür gearbeitet, diesen Traum zu verwirklichen", schrieb Vonn bei Instagram.

Vonn wollte ihre Karriere bei den Winterspielen in Italien mit einer Medaille krönen, ihre Rückkehr feiern und es ihren Kritikern zeigen. Doch nach nur 13 Sekunden stürzte sie nach einem Fahrfehler. Die viermalige Gesamtweltcupsiegerin schlug heftig auf die Piste, wurde lange behandelt und schließlich per Hubschrauber abtransportiert.

Lindsey Vonn: "Gestern im Starttor zu stehen, war ein unglaubliches Gefühl"

"Ich war einfach 5 Zentimeter zu eng auf meiner Linie, als sich mein rechter Arm im Tor verfing, mich verdrehte und zu meinem Sturz führte. Mein Kreuzband und frühere Verletzungen hatten nichts mit meinem Sturz zu tun", stellt die Wintersportlerin klar. Sie habe sich dabei eine komplexe Tibiafraktur zugezogen, die zwar stabil sei, aber mehrere Operationen erfordere. Bereits eine Woche vor der Abfahrt hatte sie nach eigenen Angaben einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten.

Vonn muss möglicherweise noch einige Tage im Ospedale Ca' Foncello in Treviso bleiben. Dort wurde sie bereits ein zweites Mal operiert, wie die Klinik am Montag der italienischen Nachrichtenagentur Ansa mitteilte. Mitarbeiter des US-Teams schirmen sie ab.

"Auch wenn der gestrige Tag nicht so endete, wie ich es mir erhofft hatte, und trotz der starken körperlichen Schmerzen, die er verursacht hat, bereue ich nichts", schreibt die US-Amerikanerin weiter. "Gestern im Starttor zu stehen, war ein unglaubliches Gefühl, das ich nie vergessen werde. Zu wissen, dass ich dort stand und die Chance hatte zu gewinnen, war an sich schon ein Sieg."

Ähnlich wie beim Skirennen gehe man im Leben Risiken ein. "Wir träumen. Wir lieben. Wir springen. Und manchmal fallen wir." Das Leben sei zu kurz, um keine Risiken einzugehen, so Vonn. "Denn das einzige Versagen im Leben ist, es nicht zu versuchen."

Könnte Vonn vielleicht doch zurückkommen?

In den sozialen Medien konnte Vonn am Montag auch lesen, was ihren Trainer Aksel Lund Svindal bewegte. "Lindsey", schrieb der norwegische Abfahrts-Olympiasieger von 2018 bei Instagram, "du bist unglaublich mutig. Du inspirierst die Menschen, die deinen Weg verfolgen – und uns, die jeden Tag eng mit dir zusammenarbeiten."

Am Montag äußerste sich erneut auch Johan Eliasch, Präsident des Ski- und Snowboard-Weltverbandes. "Es war tragisch, besonders wenn man all die harte Arbeit bedenkt, die sie über Jahre hinweg in die Vorbereitung auf dieses Rennen gesteckt hat – bis hin zu gestern", sagte er in Bormio. Er betonte aber auch: "Auch das ist etwas, das zum Skirennsport gehört. Es ist ein gefährlicher Sport."

Das weiß auch Markus Wasmeier. Der Doppel-Olympiasieger traut Vonn "alles zu", wie er bei ran.de sagte, auch ein abermaliges Comeback. "In der nächsten Saison steht eine Weltmeisterschaft an", betonte Wasmeier: "Deswegen ist das nicht abwegig. Die gute Frau ist für Überraschungen immer gut."

Vonn hatte allerdings schon vor den Winterspielen angekündigt, dass sie spätestens nach dieser Saison mit dem Skirennsport aufhören werde. Zur weiteren Zukunft äußerte sie sich nun nicht konkret.

Die Amerikanerin war jahrelang das Nonplusultra im Abfahrtssport. Neben ihrem Olympiasieg 2010 gewann sie zwei weitere Medaillen bei Winterspielen und insgesamt achtmal Edelmetall bei Weltmeisterschaften – darunter zweimal Gold. Darüber hinaus gewann sie 84 Weltcup-Rennen. Die letzten zwei davon gelangen ihr in dieser Saison und damit nach ihrem Comeback 2024.















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