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Markus Frohnmaier (AfD) fordert zur BW-Wahl heraus

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Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg geht Markus Frohnmaier für die AfD ins Rennen um das Ministerpräsidentenamt. Wer ist der Mann? In Baden-Württemberg war bis vor zehn Jahren stets eine Partei die stärkste Kraft: die CDU . Seitdem stellten die Grünen den Ministerpräsidenten. SPD und FDP lagen zumindest in den vergangenen Jahren abgeschlagen dahinter. Doch für die Landtagswahl 2026 zeichnen die Prognosen ein neues Bild: Die SPD rutscht weiter in Richtung Bedeutungslosigkeit, die FDP bangt um den Einzug in den Landtag . Die AfD schafft es in die Top drei. Spätestens seit der vergangenen Europa- und Bundestagswahl ist klar: Die AfD ist kein Phänomen der ostdeutschen Bundesländer. In Hessen etwa wurde sie drittstärkste Partei bei der Bundestagswahl, in Rheinland-Pfalz gar zweitstärkste, ebenso wie in Baden-Württemberg. Seitdem steigen die Zustimmungswerte für die AfD dort in den Umfragen noch, vor allem in ländlichen Gebieten wird sie immer populärer. Und das, obwohl das Landesamt für Verfassungsschutz den baden-württembergischen Landesverband bereits seit 2022 als rechtsextremistischen Verdachtsfall beobachtet. Das ist der Spitzenkandidat der Grünen: Cem Özdemirs Kampf um die BW-Wahl 2026 CDU-Kandidat in Baden-Württemberg: "Die Hütte brennt" BW-Wahl 2026: Wer ist Markus Frohnmaier? Der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist Markus Frohnmaier. Im Februar wird er 35 Jahre alt. Geboren wurde Frohnmaier 1991 in der rumänischen Stadt Craiova, in der Region Kleine Walachei. Von 2001 bis 2006 ging er zur Hauptschule Grafenau-Döffingen im Landkreis Böblingen, für den er nun kandidiert. Danach besuchte er eine Fachschule in Stuttgart und machte dann sein Abitur auf dem Wirtschaftsgymnasium in Calw. 2011 begann Frohnmaier Jura zu studieren an der Eberhardt-Karls-Universität in Tübingen . Doch er brach das Studium ab. Denn schon früh begann Frohnmaier für die AfD in Baden-Württemberg zu arbeiten. Petrys "Kampfzwerg" 2016 machte die damalige Parteivorsitzende Frauke Petry ihn zu ihrem Pressesprecher, sie nannte ihn ihren "Kampfzwerg". Als Petry ihr Amt niederlegte, übernahm Alice Weidel Frohnmaier als Pressesprecher. Die beiden teilen sich einen Landesverband. Bis heute gilt er als Weidels Mann im Südwesten. Bereits 2015 wurde Frohnmaier auch Bundesvorsitzender der Jungen Alternative (JA), der damaligen Jugendorganisation der AfD. 2016 bis 2017 dann Landesvorsitzender der JA-Baden-Württemberg. In dieser Zeit schoss er vor allem gegen die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel . Ihre Flüchtlingspolitik kommentierte er so: "Ich sage diesen linken Gesinnungsterroristen, diesem Parteienfilz ganz klar: Wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet, dann wird wieder Politik für das Volk und zwar nur für das Volk gemacht, denn wir sind das Volk." Kurz bevor die JA 2019 vom Verfassungsschutz zum rechtsextremistischen Verdachtsfall erklärt wurde, verließ Frohnmaier den Vorstand. Frohnmaier und die Landtagswahl in Baden-Württemberg Nachdem der AfD-Politiker den Einzug in den Landtag Baden-Württemberg 2016 verpasst hatte, zog er 2017 mit 26 Jahren in den Bundestag ein. Nun will Frohnmaier also Ministerpräsident in Baden-Württemberg werden. Sollte er das nicht schaffen, will er nicht in den Landtag, sondern sein Mandat im Bundestag behalten. Sein Name steht daher nicht auf der Landesliste. So wird es dann wahrscheinlich auch kommen, denn alle anderen Parteien bei der BW-Wahl haben eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen. Landtagswahl BW: Unstimmigkeit in der AfD Dass die AfD gerne austeilt, ist kein Geheimnis. Seit die Partei 2016 in den Landtag einzog, ist die Zahl der Ordnungsrufe und Rügen gestiegen. Auch untereinander wird es mitunter hitzig. Beim Landesparteitag in Rottweil Anfang 2024, bei dem zwischendurch die Halle wegen Überfüllung geschlossen werden musste, geriet der AfD-Vorstand Südwest in Streit. Es wurde um die Sprechzeit gerangelt, man soll sich gegenseitig die Mikrofone abgeschaltet haben. Frohnmaier und der Landtagsabgeordnete Emil Sänze konnten sich letztendlich als Co-Vorsitzende durchsetzen. Die Zeit danach nutzte Frohnmaier, um seinen Landesverband hinter sich in Stellung zu bringen. Im Mai 2025 lief die Entscheidung für Frohnmaier als Spitzenkandidat für die Baden-Württemberg-Wahl deutlich einvernehmlicher ab. So lief Alice Weidels größter Gegner geht mit einem Knall Landtagswahl Baden-Württemberg: Alle Spitzenkandidaten im Überblick Was würde ein Ministerpräsident Frohnmaier tun? Wenige Monate später, beim Wahlprogramm-Parteitag in Hechingen im Zollernalbkreis, versprach Frohnmaier, alles zu geben, um "am Abend der Wahl" diesen blauen Balken "durch die Decke" schießen zu sehen und "die Altparteien ihr blaues Wunder erleben" zu lassen. Er wolle blaue Vorhänge im Staatsministerium. Von Baden-Württemberg in die Welt Frohnmaier ist nicht nur im Ländle, sondern auch auf Bundesebene gut vernetzt. Und der AfD-Politiker hat Kontakte bis nach Moskau . Eine geplante Reise nach Russland hat er 2025 abgesagt, aus Termingründen, will sie aber nachholen. Im Bundestag ist er außenpolitischer Sprecher seiner Fraktion. Im Zuge dessen wird ihm wiederholt vorgeworfen, russische Interessen zu vertreten, die nicht zum Besten der Bundesrepublik sind. Unter der Trump-Regierung ist es nun Frohnmaiers Aufgabe, die vormals spärlichen Kontakte in die USA für die AfD massiv auszubauen. Die AfD hofft so auf Vorteile für sich – zum Beispiel Schutz durch die USA vor einem möglichen AfD-Verbotsverfahren in Deutschland. Gemeinsam mit mehreren Parteikollegen flog Frohnmaier Ende letzten Jahres in die USA. Ziel der Reise waren Treffen mit der MAGA-Bewegung und Trumps Republikanern. Dort kam der junge Populist gut an: Der "New York Young Republican Club" vergab sogar eine Auszeichnung an ihn. Wahl-O-Mat für die Landtagswahl am 8. März: Welche Partei passt zu Ihnen? Innenpolitisches nach der BW-Wahl Innenpolitisch ist "Weidels Mann im Südwesten" voll auf Linie mit seiner Parteichefin. Im Vorfeld der Landtagswahl 2026 fiel er aber mit einer besonderen Forderung auf. Der AfD-Abgeordnete fordert mehr Anstand an den Schulen. Konkret sollen Schulkinder zu Beginn der Unterrichtsstunde aufstehen, wenn der Lehrer das Klassenzimmer betritt, so der zweifache Familienvater. "Ich glaube, dass man sehr früh Kindern Werte vermitteln kann, auch Anstand." Bei einer Veranstaltung der "Stuttgarter Zeitung" und der "Stuttgarter Nachrichten" berichtete Frohnmaier, nach der Landtagswahl wolle man einen landesweiten Schulkodex durchsetzen, der den Kindern mehr Disziplin beibringe.














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