Ein seit Langem im Land Salzburg lebender, 29-jähriger Afghane soll seiner Gattin mehr als ein Jahr lang ein Martyrium bereitet haben. Laut Anklage kontrollierte er sie, überwachte sie, schlug sie und verletzte sie dabei immer wieder – auch mit Gürtel und Besenstiel. Zudem soll er die Ehefrau vergewaltigt haben. Im Prozess räumte der Angeklagte zwei Körperverletzungen ein – alles andere, was die von ihm nun in Scheidung lebende Frau behaupte, stimme nicht. Der Schöffensenat glaubte jedoch dem Opfer; der Angeklagte erhielt eine mehrjährige Haftstrafe - nicht rechtskräftig.